Wer ist eigentlich Ruby?

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Hallo Allerseits!

Ich bin knaxgurke und hier seid ihr in meinem kleinen imaginären Kreativstübchen gelandet.

Darf ich meine Mitarbeiter vorstellen?

Das hier ist gewissermaßen das Zugpferd unseres Teams und Namensgeberin dieses Projekts, die ratternde Ruby:

die ratternde Ruby

Ruby, eine Brother vom Typ Innov-is 900, ist seit Juni 2010 im Team und hat sich bisher als kreative und verlässliche Partnerin bezahlt gemacht. Kennen gelernt haben wir uns auf dem Maimarkt in Mannheim und auch die Dame vom Nähcenter war der Meinung, dass wir uns von Anfang an gut verstanden. Da ich nach einigen vorangegangenen Pleiten schon länger händeringend auf der Suche nach einer zuverlässigen und möglichst flexiblen Partnerin war (und nicht zuletzt wegen des guten Maimarktangebots) bin ich darüber auch mehr als froh und wir unterschrieben den Arbeitsvertrag gleich an Ort und Stelle.
Ihr sehnsüchtig erwarteter Einzug und die Einarbeitung wurden dann lediglich davon überschattet, dass ich kurz bevor ich das Haus verlassen wollte feststellte, dass die Katze mir auf die Schuhe gekotzt hatte, es aus Kübeln schüttete und ich mir, als ich Ruby so auf der vom Nähcenter freundlicherweise ausgeliehenen Transportkarre durch die Stadt schleifte, die plötzlich nur noch aus groben, glatten Kopfsteinpflastern zu bestehen schien, eine dicke Macke in meine noch nicht sehr alten Stahlkappenstiefel schlug. Da so eine klappbare Transportkarre außerdem nicht sehr wendig ist und ich aufpassen musste, Ruby nicht womöglich schon auf halber Strecke zu verlieren, blieb für einen Schirm natürlich keine Hand frei und ich durfte mich dabei gehörig nass regnen lassen. Aber wie sagt man so schön? Schwund ist immer.

Weiterhin im Team und die meiste Zeit sträflich vernachlässigt ist die kopflose Kaja:

die kopflose Kaja

Weil er im Weg rumlag sie sich manchmal für ihren nicht vorhandenen Schrumpfkopf schämt trägt Kaja gerne einen Hut. (O-Ton meiner Mutter beim Sykpen: „Ist Michael Jackson bei dir zu Besuch?“)
Sie ist glaube ich irgendwann 2008/2009 zu meinem damals noch kaum funktionstüchtigen 2-Frau-Team aus einer sch… (nein, diesmal keine Alliteration *sich auf die Finger hau*) verfluchten Singer 1120 Edition und mir gestoßen und hat meine Aufmerksamkeit in einem Prospekt des dänischen Bettenlagers erweckt. Da ich offenbar nicht ganz konfektionskonforme Körperformen habe sind auch verstellbare Schneiderbüsten Stuntdoubles für mich nie in Frage gekommen und der bekannte Klebebandversuch scheiterte irgendwie auch, da das Double schlussendlich doch deutlich mehr Zentimeter auf den Rippen hatte als ich. Bevor es also womöglich an einen Gipsbindenversuch gehen sollte wollte ich erstmal die Schönheit vom Bettenlager in Augenschein nehmen und nachdem sie in der heimischen Filiale nicht zu finden war wurde ich bei einem spontanen Abstecher à la „Mama, da ist ein Bettenlager!“ fündig. Leider hatten wir ob dieser Spontaneität natürlich kein Maßband dabei um das Double auf ausreichende Tauglichkeit zu testen, aber glücklicherweise konnte die Verkäuferin uns immerhin mit einer Rolle Packschnur dienen. Die legte meine Mutter dann also kurzerhand vergleichsweise um mich und das Ladenmodell und so konnten wir mit Freude feststellen, dass sich Kaja erstaunlich gut als Double eignet. Auch wenn böse Zungen im Internet Dinge schreiben wie „[…] die aber so unmögliche Maße haben in der Taillie etc. das man die leider nicht nutzen kann“ oder „Modell […] wir haben den Magen aus Platzmangel entfernt“ (beides bei Kostuemkram.com). Die Figuren und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich kann schließlich auch nicht wirklich was dafür, dass ich so eine schmale Taille habe. Da es mir aber offensichtlich möglich ist zu existieren können die Maße auch nicht vollkommen unmöglich sein und das letzte Mal als ich nachsah war mein Magen auch noch da. Der Arzt, der selbigen Anfang des Jahres gespiegelt hat, kann das sicher bezeugen.

Als gelegentliche, treue Aushilfe darf ich außerdem die heimische Herta vorstellen, die eigentlich meiner Mutter gehört, mir aber schon oft mit ihrem Engagement und der Bereitschaft auch in letzter Sekunde einzuspringen den A…llerwertesten gerettet hat wenn – und das ist oft vorgekommen, sehr oft – die verfluchte Singer mich mal wieder hängen gelassen hat, so zum Beispiel bei meinem Abiballkleid. Ursprünglich hatte ich mir die Singer gekauft um mehr Funktionen zu haben und nicht immer Mamas Maschine benutzen zu müssen, aber so ist das irgendwie nach hinten los gegangen, denn mehr Funktionen nutzen mir nur dann, wenn sie auch tatsächlich funktionieren.
Herta jedenfalls kommt immer noch gelegentlich zum Einsatz wenn ich daheim bin, auch wenn ich da nicht viele Stoffe habe.

die heimische Herta

Damit kämen wir dann auch zu mir. Ich studiere und demnach wohne nämlich seit September 2010 mit Ruby und Kaja in England und komme da natürlich viel zu selten dazu mich kreativ auszuleben. Meistens kommen die ganzen Ideen, die Werkelwut und auch die Lust zu bloggen nämlich genau dann, wenn ich keine Zeit habe, sie auszuleben – in Prüfungsphasen beispielsweise – oder daheim wenn ich zwar Zeit aber nicht die passenden Stoffe und Schnitte zur Hand habe und Ruby natürlich auch nicht.
Stoffe stapeln sich bei mir allerdings eigentlich viel zu viele (nur natürlich nie die richtigen), ich scheine nur das Problem zu haben, dass ich immer denke es könne ja noch eine viel bessere Idee für Stoff X kommen und deshalb zögere, ihn vorher für was anderes zu benutzen, es sei denn er wurde für den Zweck gekauft. Das macht die Sache natürlich auch nicht viel einfacher…

Ich kann also nicht versprechen, dass es hier tatsächlich regelmäßig was zu sehen geben wird (Aber ich werde mich natürlich bemühen, schließlich soll mich das hier auch motivieren.) und wenn ich mir andere Blogs oder Webseiten ansehe komme ich mir ohnehin meistens selbst mit meinen „ausgefalleneren Ideen“ sehr unkreativ oder untalentiert vor, aber wer weiß, vielleicht geht es so allen mal?

Liebe Grüße,
knaxgurke

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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