„Keine fiesen Tricks!“ – Projekt 12/12, Akt 2

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Nach der Pleite im Januar wollte ich im Februar etwas schönes, einfaches mit Erfolgsgarantie, bei dem wenig schief gehen kann. Was wäre da also naheliegender als den beim letzten Heimatbesuch reduziert erstanden Jersey mit einem bereits x-fach erprobten Shirtschnitt zu paaren und zeitnah zu verarbeiten? Richtig, nix.

Nachdem ich mir ein bisschen Luft in meinem Unikram verschafft hatte hab ich mir also mal einen „freien Abend“ gegönnt und genäht, so ein Shirt geht ja verhältnismäßig fix.

Also aufmalen und ausschneiden, bei der Gelegenheit feststellen, dass auf jeden Fall noch genug „Reste“ für ein weiteres Teil aus dem Stoff vorhanden ist und freuen nicht vergessen:

(Okay, ich gebe zu, ich kaufe meistens eine Standardmenge Jersey, die für 2 Shirts reicht, das ist also pures Kalkül. Um so besser, wenn man die Freude gleich einkalkulieren kann.)

Darf ich euch an dieser Stelle einen weiteren Standfuß Helfer aus meinem Arsenal vorstellen? Eine Overlock oder Coverlock hab ich ja nicht, aber dafür dieses scharfe Teil *Kleingeld in der Wortspielkasse entsorg*:

Ein… ähm… Schneidefuß? Der erspart mir jedenfalls bei solchen Sachen das lästige post-nähtale *kling* Nahtzugaben wegschneiden und produziert ganz nebenbei auch noch eine recht ansehnliche und vor allem gleichmäßige Innenansicht:

In Aktion sieht das dann ungefähr so aus, nur die Nahzugaben hab ich für’s Foto etwas zur Seite gezogen damit man auch erkennt, dass sie abgeschnitten sind:

Nur die Zwillingssäume nimmt mir leider keiner ab, und so schön ich sie auch finde und so gleichmäßig ich auch schneide, stecke und nähe, ich schaffe es nie, zum Schluss keine überstehenden Zugaben abschneiden zu müssen. Dafür schaffe ich es leider fast immer, mir dabei ein Loch in das frischgenähte Shirt zu schneiden. Dieses Mal war da natürlich keine Ausnahme. Mist. Na ja, ist ja nur ganz klein, da kann man ja was hinterbügeln… Gesagt, getan und dabei in Ermangelung eines Bügelbretts prompt einen Bügeleisenabdruck in den Teppich geschmolzen. Ups. Hat ja keiner gesehen, oder…? (Na ja, so oft wie hier schon mein Boiler kaputt war und ich frieren musste wird meine Vermieterin das wohl als Ausgleich verschmerzen müssen. Außerdem hat irgendein Depp schließlich auch Rohrfrei ins Waschbecken gekippt als der Abfluss verstopft war und das Wasser aus der Waschmaschine nicht ablaufen konnte, sodass eins meiner Lieblingsshirts, eine gern getragene Hose und allerlei anderer Kram Bleichflecken haben, die sich kaum bis gar nicht passend überfärben lassen. *motz*)

Lange Rede, kurzer Sinn, Akt 2 lief deutlich besser als Akt 1 und hier ist das schlichte, aber gemütliche Ergebnis:

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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