Wasser Marsch! – Projekt 12/12, Akt 3

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Tja, es scheint wohl zur Gewohnheit zu werden, die Projekte von 12/12 immer erst im folgenden Monat vorzustellen, selbst wenn sie viel früher fertig sind. Diesmal kam allerdings auch erschwerend hinzu, dass unter noch ungeklärten Umständen eine Tasse Kaffee ihren Weg auf und in meine Tastatur gefunden hatte und der Patient sich leider nicht wiederbeleben ließ, sodass ich die eine Woche bis zum nächsten Heimatbesuch ohne Tastatur auskommen musste und danach mit PC neu aufsetzen & Co. die Umstände auch eher gegen mich waren. (Übrigens, seit dem neu aufsetzen funktioniert Photoshop nicht mehr und nachdem ich damit Jahre gearbeitet habe bin ich so verwöhnt, dass ich mir gerade für’s Skalieren und „wasserzeichnen“ von 4 Fotos erstmal mindestens eine halbe Stunde Kampf mit und Gefluche über Gimp geliefert habe, also erwartet beim Layout lieber keine zeitnahen Veränderungen…)

So hier also auch Projekt Nummer 3 verspätet, das ich im März trotz leichten Handicaps auf die Beine stellte um die Beine hängte, einem denkbar einfachen Rock. Den hübschen Rapportjersey hatte ich während meines weihnachtlichen Heimatbesuchs bei Karstadt reduziert gefunden und mich gleich verliebt. Auf Grund des Musters sollte es also ein ganz einfacher Schnitt werden, der die Bezeichnung „Schnitt“ eigentlich schon kaum verdient hat: ein Rechteck mit Gummizug. Auf letzten Drücker hab ich mich dann zu Gunsten eines Wäschegummis doch noch gegen den Gummizug entschieden, da mir dünkte das würde sich sowieso nicht immer regelmäßig hübsch kräuseln.
Und hier ist er. Er ist so flatterig-leicht und dünn, dass es sich tatsächlich anfühlt, als habe man gar nichts an. Ob das gut oder schlecht ist werde ich wohl erst sagen können, wenn es endlich mal wieder richtig Sommer wird. Oder zumindest etwas wärmer. Bei dem Regen und vor allem Wind, der hier momentan herrscht, wäre es vermutlich keine so gute Idee, einen so flimsigen Rock zu tragen, es sei denn man hat exhibitionistische Veranlagungen. Hab ich aber nicht.

Akt 3 Projekt 12/12 2012

Schlussendlich bin ich glaube ich mit der Länge noch nicht ganz glücklich, aber beim kürzen würde wieder das Muster abgesäbelt und ich finde diesen Wassertropfen-Milchstraßen-Rapport äußerst charmant, sodass ich das eigentlich auch wieder doof fände.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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