stressige Streifen – Projekt 12/12, Akt 5

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Der Mai ist dieses Mal bei mir ein besonders vollgepackter Monat. Erst Prüfungen, davor natürlich entsprechende Vorbereitung und ein paar andere Abgabetermine, dann zurück zu meinen Eltern, dort gleich ein weiterer Untersuchungstag beim bereits erwähnten DKD, gefolgt von 3 Tagen Messe und dann ist der Monat eigentlich auch schon wieder rum.
Deshalb musste Nummer 5 mal wieder ein entsprechend schnelles Kurzprojekt sein, das sich in ein paar Lernpausen ohne großen Denkaufwand erledigen ließ, so jedenfalls der Plan.

Komischerweise ließen diesmal trotz des vollen Terminkalenders das Kreativplateau und der Nähwahn vergeblich auf sich warten und mir fehlten im Vorhinein vollkommen die Ideen und die Kreativität. Also hab ich mich auf ein relativ langweiliges Tanktop eingeschossen, das ich aus diesem Stoff schon ewig machen wollte. So versau ich mir wenigstens vor lauter Trantütigkeit nichts, von dem ich später denken würde „Verdammt, hättest du mal bloß nicht… das wäre doch viel toller gewesen!“. Und mehr als bereits abgespeicherte super-simple Möchtegern-Ideen gab mein Hirn irgendwie auch gerade nicht her.

Heute war es dann aber endlich so weit, nachdem ich die ersten beiden (und wohl schlimmsten) Prüfungen endlich hinter mich gebracht hatte und bis zur nächsten noch ein paar Tage Zeit habe habe ich mir heute mal einen „unifreien Tag“ gegönnt und neben dem Shirt gleich noch den Rock vom letzten Monat geflickt, ein vor einiger Zeit angefangenes Jäckchen fertig genäht (mehr dazu demnächst) und ein paar zu große Shirts eingenäht. So viel dann auch zum Thema „Plan“ und „kein Nähwahn“. Dafür hat es heute aber auch erstaunlich gut und problemlos geklappt, das musste ich ja wohl auskosten.
Ich hatte schon ganz vergessen wie gut so ein freier Nähtag tun kann.

Heute gibt’s mal nur Fotos an Kaja, der Sommer lässt hier in UK irgendwie gerade noch auf sich warten, da hatte ich keine Lust mich aus meinen dicken Sachen zu schälen.

Der Stoff ist übrigens ein toller Rippenstoff und die dunklen Streifen eher seehr dunkelblau als schwarz. Hab ich glaube ich glaubt meine Mutter irgendwann mal bei Karstadt gekauft („Der Stoff kommt mir bekannt vor!“ – „Ach ja? Na ja, den hab ich schon länger, keine Ahnung ob wir den zusammen gekauft haben.“ – „Jaa, bei Karstadt, oder?“ – „Öhm… kann sein?“ Sonst erinnert sich meine Mutter nie an sowas.)  Ist aber schon länger her.
Jetzt brauche ich bloß noch sowas wie Sommer. Vielleicht hab ich ja in Deutschland mehr Glück.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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