vom holländischen Stoffmarkt und deutschen Tomaten

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Am vorletzten Samstag war es endlich wieder so weit: holländischer Stoffmarkt. Ich liebe ihn. Mein Geldbeutel nicht so sehr.

Mein erster Stoffmarktbesuch liegt schon einige Jahre zurück und hat mich vor allem eines gelehrt: Stoffmarkt ohne Auto oder zumindest irgendeine Art von Rollkoffer oder Einkaufstrolley ist keine gute Idee. Damals hatte ich noch keinen Führerschein, meine Eltern setzten mich bei brütender Hitze unterwegs ab, ich trat Stunden später völlig fertig und überlagen wie ein Packesel den Rückweg mit Straßenbahn und Zug an und war dementsprechend gänzlich platt als ich mich endlich wieder bis nach Hause vorgekämpft hatte.
Danach war ich nur noch einmal mit Gruftmuffel mit dem Auto da, dann kamen immer andere Dinge dazwischen, Familienfeiern, Auslandsstudium, … und ich war seit langem nicht mehr da.

Diesmal hat’s aber endlich mal wieder geklappt und Gruftmuffel, Schimmernde Rebellion und ich haben das Ganze zu einem N&S-CT erklärt und mit einem netten kleinen Picknick (Tomaten!) am Neckar verbunden. Soom war eigentlich auch noch eingeplant aber leider kurzfristig krank und die sonst so eifrige Morag war auch verhindert.
Nichts desto Trotz und obwohl ich mich dummerweise erstmal total verfahren und später beim Picknick dann das Etui meiner Sonnenbrille verloren habe war es ein schöner Tag und neben den benötigten Garnkonen ist mir natürlich auch das ein oder andere Stöffchen in den Kofferraum gehüpft:

Im Einzelnen sind das:

Zebreajersey und ein elastischer Spitzenstoff

dunkelrot-schwarz gemustertes Elastik-irgendwas

schwarzer Totenkopfjersey und, ganz die andere Schiene, putziger Eulenjersey

graue Sternchen-Baumwolle

Fleece mit Totenköpfen und Sternen, der die Frau vor mir (die u.a. nach Pinguinen, Walen und Giraffen für ihre Tochter gefragt hatte)  als sie denn eeeendlich fertig war dazu veranlasste meinen Wunsch mit einem amüsierten „Na, Sie haben wohl kein Mädchen, was?“ zu kommentieren. Ihren Blick auf mein „Nein, ich habe überhaupt keine Kinder – das ist für mich.“ habe ich leider nicht gesehen, aber ich kann ihn mir in Etwa vorstellen. =P

Damit ist auch schon wieder Schluss für heute, aber da mein ursprünglich geplantes Praktikum sich leider als todlangweilige Nullnummer ohne sittlichen Nährwert entpuppt hat und das neue, das ich glücklicherweise über Umwege bekommen habe, erst am 17. anfängt hoffe ich, bis dahin die Zeit auch noch ein bisschen zum nähen nutzen zu können. Und wenn ich wieder für mich selbst nähe sollte es auch wieder früher Fotos geben als für das Juniprojekt für meine Muter, in das ich sie für Fotos natürlich mal wieder nicht reinzukriegen scheine.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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