mein Leben und ich #1

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Vor kurzem habe ich auf dem Blog meiner guten Freundin Tigerkeks einen interessanten Eintrag gefunden, der mich spontan dazu verleitet hat, mich der Aktion anzuschließen. Es handelt sich dabei um das hier von Ina ins Leben gerufene Projekt „Things about your life„, bei dem es darum geht, jeden Monat am 20. (wie jetzt in meinem Fall aber auch gerne noch verspätet) einen mehr oder weniger kreativen Eintrag zum von Ina für den Monat vorgegebenen Thema zu verfassen, der, wie der Arbeitstitel ja schon vermuten lässt, etwas Einblick in das Leben des Verfassers gewähren soll. (Das nebenstehende Logo ist übrigens auch von Ina, vielleicht bastel ich mir selbst aber auch noch mal irgendwann eins. Ich hab da schon so eine Idee…)

Nun bin ich ja eigentlich nicht unbedingt jemand, der gerne viel persönliche Informationen über sich im Internet breittritt, einfach weil ich nicht möchte, dass jeder weiß oder wissen kann, wer ich bin, wie ich aussehe und so weiter, aber dieses Projekt reizt mich doch irgendwie. Es verbindet denke ich ganz gut ein gewisses Mitteilungsbedürfnis mit dem Wunsch nach Privatsphäre (und gewissermaßen Anonymität denen genenüber, die ich nicht persönlich kenne).  Ich kann Dinge über mich preisgeben, die mich nicht automatisch „enttarnen“, die aber so in meinen anderen Posts vermutlich keine Erwähnung finden würden. Eben wie Ina schon sagte ein Projekt um neben den sonstigen Bloginhalten und Kreativprojekten aller Art etwas persönliches zu erfahren.
Für meinen Blog hab ich allerdings den Arbeitstitel in „mein Leben und ich“ umbenannt, auch wenn das bei einer gewissen Fernsehserie abgekupfert erscheinen mag, da es mir einfach irgendwie komisch vorkommt, „things about your life“ als Überschrift für etwas zu nutzen, das von meinem Leben erzählt. Nichts für ungut.

Thema für Januar ist also „Vorsätze/Wünsche/Pläne/Ziele für 2013„. Ähnlich wie Tigerkeks hab ich eigentlich keine wirklichen Vorsätze beziehungsweise wenn dann überschneidet sich das schon wieder mit den Wünschen, denn selbst wenn ich mir vornehme mehr zu nähen weiß ich doch, dass das meistens zeitabhängig ist, insofern wünsche ich mir eher, mehr Zeit für’s nähen zu haben. Bei sowas ist das glaube ich weniger Selbstbeschiss als bei anderen Dingen, denn klar: davon, sich nur zu wünschen abzunehmen wird das vermutlich nichts, da sehe ich die Fremdbestimmungskomponente nicht so wie beispielsweise bei uni-induziertem Zeitmangel. Manche Dinge hab ich übrigens gleich rausgelassen, weil sie sowieso nicht klappen würden, ein weiteres Praktikum im Sommer zum Beispiel dürfte sich ziemlich mit der OP in die Quere kommen und da muss ich wohl ganz klar Prioritäten setzen.
Hier also auch meine bunt gemischte Liste, ich bin mal gespannt, was sich davon bis 2014 wie entwickelt hat:

  • bei der geballten Inkompetenz der Uni und der idiotischen, wankelmütigen Arroganz der Studiengangsleiterin keinen Nervenzusammenbruch (oder Mordgelüste) kriegen
  • Bachelorstudium beenden (möglichst gut)
  • Studienplatz und wenn möglich Stipendium für’s weiterführende Studium sichern (Ehrgeiz kommt um die Ecke und sagt „hallo“) – aber in schöner, nützlicher, entspannter und weniger nervtötend als London bitte
  • endlich aus London weg- und übergangweise erstmal wieder zu meinen Eltern ziehen, danach wohin es mich studientechnisch verschlägt
  • ein stressfreier „Rückzug“ nach Deutschland (Das alles ins Auto passt!!!) und dann ein ebensolcher („partieller“) Umzug an den neuen Studienort (mit besserer Heizung als in London, ich will mir nicht mehr ständig den Allerwertesten abfrieren müssten)
  • mal wieder auf ein Konzert und abends weg gehen
  • allgemein mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen und mehr erleben
  • im Sommer endlich die doofe Bauch-OP hinter mich bringen und danach hoffentlich weniger Schmerzen und Probleme haben
  • mehr fruktosearme Rezepte ausprobieren und kreieren bzw. andere Rezepte in abgewandelter Form testen
  • mehr „neue“ Lebensmittel auf Fruktoseverträglichkeit testen und  die Beschwerdefreiheit sichern/ausbauen (inkl. rausfinden, was da eigentlich noch Probleme macht)
  • regelmäßiger bloggen
  • mehr nähen und basteln beziehungsweise mehr Zeit und Muße dazu haben (Okay, einen Vorsatz sollte ich vielleicht doch haben: nicht so viel Stoff kaufen! Stofflager dezimieren wäre dafür auch mal nicht verkehrt.)
  • wieder Projekt 12/12 machen (zumindest bis Mitte des Jahres, wenn ich nur mit Koffer zum Masterstudium aufbrechen muss könnte das sonst schwierig werden)
  • mehr Freizeit, mehr lesen, ein paar interessante Fernsehserien „aufholen“ (Vielleicht hab ich da ja Zeit zu wenn ich nach der OP zu genau so wenig zu gebrauchen bin wie nach der Bauchspiegelung damals…)
  • Da fällt mir doch glatt noch was vorsatztaugliches ein: früher aufstehen, früher ins Bett gehen (sprach’s und tippte nachts um halb 2 an einem Blogeintrag… sind ja noch 14 Tage bis zum neuen Semester), mehr tun zwischendrin! und mich bei Unikram weniger ablenken lassen
  • endlich das Bloglayout so fertigstellen, wie ich es mir schon die ganze Zeit vorstelle, inklusive Musikfeld etc.

Für alle, denen die Idee gefällt, gibt es wie gesagt hier eine Übersicht inklusive der Themen des restlichen Jahres. Es ist übrigens natürlich nicht verpflichtend, zu allen Themen was zu verfassen, aber vielleicht kriegt ja der eine oder andere noch Lust, sich der Runde nachträglich anzuschließen oder an einer der nächsten teilzunehmen.
Damit auch das Leserkarussell ein bisschen in Schwung kommt und man lesen kann, was andere so zu dem Thema zu sagen haben,  gibt übrigens es im jeweiligen Post von Ina am Ende noch den Link zu einer Liste, in die sich alle Monatsteilenehmer mit einem Link zu ihrem Beitrag eintragen können.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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    • Na ja, vieles davon wir mich vermutlich so oder so ereilen, die Frage ist nur in welcher Form ;), und ansonsten… man darf ja noch träumen, nicht wahr? 😉
      Vielen Dank auf jeden Fall für die interessante Vorlage. =)

  1. Da hast du dir ja einiges vorgenommen und ich bin gespannt, wie es so laufen wird. Wie sieht’s denn jetzt mit Uni und Bachelorarbeit aus? Wie lange musst du eigentlich noch?

    • Ich auch. ^^

      Na ja, das (letzte) Semester geht am 4.2. los und das komische Research Project… sagen wir so, nachdem ich meinem Dozenten nochmal in den Arsch getreten bzw. beim Laborpersonal gesondert nachgefragt hab konnte ich dann heute auch endlich die erste Laborarbeit dafür erledigen. *augenroll* Trotzdem hat er’s natürlich geschafft, das Ganze so gut es geht in die Länge zu ziehen, weil wieder irgendwas gefehlt hat und ich die Minireagenzröhrchen z.B. nicht in einen Ständer stellen (wo man sie gut aufmachen und nutzen könnte) sonder auf Eis legen sollte, weil es keine passenden Ständer gab, was das Handling deutlich erschwert hat. Bei meinem Praktikum wäre das alles jedenfalls viel schneller erledigt gewesen, aber was will man machen… am 11.2. müssen wir schließlich ein Poster dazu abgeben und da hätte ich eigentlich schon ganz gerne wenigstens ein paar Ergebnisse, zumal im Semester ja dann auch wieder viel anderes zu tun sein wird, was mich am schreiben hindert.

      Insofern müssen wir wohl auch langsam mal zusehen, wann das mit Besuchen klappt, denn über Ostern bin ich wieder daheim und vor den Prüfungen ist auch etwas ungünstig… ansonsten steckst du danach womöglich mit im Pack-Chaos. =P

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