Fuß vom Gas!

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Nicht nur viele Autofahrer rasen leider gern, sondern auch die Zeit tut es täglich und deshalb rückt mein „Abzug“ aus England immer mehr in greifbare Nähe.  (Yippie!) Aus diesem Grund muss ich leider auch schon vorzeitig den Fuß vom Gaspedal der Nähmaschine nehmen, denn um meinen ganzen Krempel wieder zurück nach Hause zu bekommen haben meine Eltern sich entschlossen, mit dem Auto eine kleine Rundreise durch England zu machen und meine Sachen auf dem Rückweg einzusammeln. Viel wird also nicht mit mir dort bleiben für die restlichen knapp 5-6 Wochen (Ach du je, zurück an die Arbeit, aber flottig! Fahrt zur Hölle, ihr dämlichen Kopfschmerzen!) und da meine Nähmaschine naturgemäß nicht in den verbleibenden Koffer passen wird muss sie auch schon Heim fahren. Deshalb muss ich Wohl oder Übel erstmal von Projekt 12/12 Abstand nehmen, aber mit dem stressigen Studienendspurt ist das vielleicht auch besser so und hoffentlich hab ich dann im Sommer Zeit, einfach ein paar Projekte „aufzuholen“. Das heißt… wenn der ganze Schotter zuhause wieder verstaut und eingeräumt ist – eine Aufgabe, auf die ich mich irgendwie nur mittelmäßig freue.

Bis dahin bleiben aber vielleicht wenigstens ein paar Rezepte um, im wahrsten Sinne des Wortes, den Blog zu füttern, sofern ich wenigstens in dieser Disziplin ein Bisschen was auf die Reihe kriege. Das heißt, zwei hab ich sogar noch im Petto, fehlen „nur noch“ die Bildbearbeitung und die eigentlichen Artitel. Vorrang hat aber leider erstmal die Uni, und zusätzlich versinke ich momentan nicht nur im mentalen, sondern auch im materiellen Chaos, da ich bereits anfangen musste zu packen; schließlich kommen meine Eltern schon in 1-2 Wochen. Demnach wartet auch Ruby schon treu und brav in ihrem Karton, umgeben von Klamotten, an die sie früher oder später auch mal die Nadel anlegen soll, und nähtechnisch wird es mindestens die nächsten 2 Monate hier leider nichts zu sehen geben.

IMG_7152Was ich nicht alles für unnützen Kram mitgenommen hab… aber hinterher ist man immer schlauer.

Weil sich das geistige Chaos natürlich nicht fotografieren lässt dürft ihr heute außerdem auch mal einen Blick in mein handfestes Durcheinander werfen. Mit im Bild nicht nur die äußerst nützlichen Vakuumbeutel (ein paar leere auf dem Tisch, die vollen stehen neben dem Bett), sondern auch der kleine rote Koffer, den ich als Kind immer mit in den Urlaub genommen und auf den letzten Heimreisen als zusätzliches Handgepäck benutzt habe. Erst neulich hat meine Mutter mir gesagt, dass das gar nicht – wie ich es in Erinnerung hatte – mein Kinderkoffer war, sondern auch sie den in ihrer Kindheit schon dabei hatte und er, mehr noch, sogar von meiner Oma benutzt worden war. O-Ton zu selbiger: „Darin hast du immer den Schnaps für Papa versteckt, weißt du noch?“ Also was es damit auf sich hat weiß ich nun wirklich nicht.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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