Blätterteigteilchen mit nussiger Quarkfüllung

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Während meines Heimaturlaubs um Ostern rum, ich saß gerade am PC und versuchte mit meinem „final year project report“ voranzukommen, klopfte meine Mutter an meine Zimmertür und verkündete: „Der Kassler ist jetzt soweit fertig vorbereitet, ich hab noch Blätterteig übrig, willst du dir da nicht irgendwas draus machen zum mitnehmen nachher? Wie ich deine Tante kenne hat die doch bestimmt wieder irgendwas gebacken und dann hast du wenigstens auch was zu essen…“ So viel also zum Thema arbeiten…. und dann wundert sie sich, dass ich daheim nie vorankomme.

Wie dem auch sei, ich hab mir also spontan was aus dem Ärmel geschüttelt und weil es mir gut geschmeckt hat und eigentlich denkbar einfach ist möchte ich es gerne mit euch teilen. Also… das Rezept, denn das Ergebnis ist selbstverständlich schon längst verspeist. Vorhang auf für

IMG_7092Was da so dekorativ in den Bildhintergrund ragt ist übrigens das Katzengras auf der Fensterbank an der Treppe, wo ich die ersten Fotoversuche unternommen habe, ehe ich meiner Mutter unter ihrem entrüsteten Blick die Deko vom Couchtisch mopste  („Hee, wo willst du mit meinen Schafen hin?!“) und an den Esszimmertisch umzog.

Blätterteigteilchen mit nussiger Quarkfüllung

Zutaten:
1 Packung Blätterteig (ob tiefgekühlt, aus dem Kühlregal, als Block oder ausgerollt ist nebensächlich)
500g Quark
1 Ei
140g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
100g Walnüsse (gehackt oder in grobe Stücke gebrochen)
50g Reissirup
40g Traubenzucker
nach Belieben (Dosen-)Milch oder Ei zum Abstreichen

Blätterteig falls tiefgefroren auftauen lassen und ausrollen, in Quadrate schneiden. Derweil den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Für die Füllung Quark, Ei, gemahlene Mandeln/Haselnüsse und Walnussbruch miteinander vermengen, mit Reissirup und Traubenzucker süßen.

Die Füllung mittig auf den Blätterteigquadraten verteilen und jeweils die 4 Ecken in der Mitte zusammenfassen, dann die Kanten zusammendrücken damit nicht alles gleich rausläuft und kleine Päckchen entstehen. (Andere Formen sind natürlich auch denkbar, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass zum Beispiel beim hälftig Zusammenklappen  der sogenannte Kamm gerne aufreißt und die Füllung seitlich leicht rauslaufen kann, während es hier nicht schlimm ist, wenn oben was rauskommt. Die Füllung fällt allerdings beim Abkühlen eh wieder etwas in sich zusammen, das sieht man auf den Bildern glaube ich ganz gut.)

Für mehr Glanz ach Belieben mit Ei oder (Dosen-Milch) abstreichen und dann bei 200°C  ca. 15 Minuten backen bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Schafe

Die entführten Schafe. Der hübsche Teller war übrigens ein DIY-Weihnachtsgeschenk von der lieben Tigerkeks. Die Schafe gab’s bei meiner Mutter auf dem Wohnzimmertisch glaube ich mal bei dm.

Abwandlung:
Der Reissirup kann vermutlich auch weggelassen und die Süße durch mehr Traubenzucker oder Stevia erreicht werden, er gibt dem Ganzen aber finde ich noch eine besondere Geschmacksnote – ein bisschen wie griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen. Wo wir gerade dabei sind: Nicht-FMler können mit Sicherheit auch Honig und Zucker nehmen, dann würde ich allerdings empfehlen, mit weniger anzufangen und sich vorsichtig an die gewünschte Süße ranzutasten, da Honig und Zucker eine stärkere Süßkraft haben als die FM-Varianten und daher geringere Mengen für die gleiche Süße nötig sind.
Achtung außerdem, nicht jeder verträgt Mandeln und Nüsse, daher bitte logischerweise die persönliche Verträglichkeit beachten.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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