Archiv für den Monat Mai 2013

Mandelmuffins mit Mütze

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Schon wieder eine Alliteration, und diesmal kann ich quasi nicht mal was dafür. Na ja fast. Wofür ich aber was kann sind die leckeren Mandelmuffins, die diese Alliteration beschreibt. Im Zuge meines „Stashbustings“ aka Vorratsvernichtung ist mir nämlich noch ein angebrochenes Tütchen gemahlene Mandeln zwischen die Finger gekommen, für das ich in Kombination mit den ebenfalls angebrochenen, gehobelten Mandeln spontan eine Idee hatte. Quasi ein bisschen wie Bienenstich in Muffinform. Deshalb auch mal ein etwas aufwändigeres Rezept, aber ich finde es lohnt sich und sieht ausnahmsweise mal auch recht gut aus.
Mandelmuffins mit Mütze (15)

Mandelmuffins mit Mütze

Muffins
60g gemahlene Mandeln
20g Margarine
1 Prise Salz
etwas Vanille
50g Traubenzucker
1,5 TL Backpulver
100g Mehl
200g Milch
nach Belieben noch etwas Mandelaroma (dann schmecken sie etwas mehr nach Mandel)

Mütze
90g gehobelte Mandeln
80g Traubenzucker
1-2 EL Milch

Füllung
200ml Milch
20g Traubenzucker
20g Stärke
Vanille(aroma)

Alle Zutaten für die Muffins gut miteinander vermischen, in ca. 16 Törtchenformen füllen und für 15 Minuten bei Gas 5 im vorgeheizten Ofen backen.

Als nächstes die gehobelten Mandeln in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten bis sie anfangen zu bräunen, dann den Traubenzucker zugeben und karamellisieren lassen. Ein Schuss Milch hilft, um das Ganze besser zusammenkleben zu lassen. Rühren bis die Flüssigkeit weitestgehen verdampft ist, dann, das ist der etwas schwierigere Part (ich muss spontan an sich gegen Mützen sträubende Kleinkinder denken), den Muffins vorsichtig die Mützen aufsetzen. (Achtung, Mützen trägt man zwar wenn’s kalt ist, diese hier sind aber heiß und  deshalb erstmal nicht angenehm anzufassen. Mit anderen Worten: verbrennt euch nicht Flossen!)

Zum Schluss geht’s an die Füllung, hierfür kochen wir im Prinzip einen Pudding. Ihr könnt auch einfach Puddingpulver (oder gar fertigen Pudding) nehmen, aber den hatte ich natürlich auch nicht mehr hier.
Also: von den 200ml Milch ein paar Löffel abnehmen und Stärke, Traubenzucker und Vanille damit verrühren. Die restliche Milch aufkochen und wenn sie kocht den Stärkemix einrühren. Kurz aufkochen lassen und dabei rühren, bis der Mix eindickt, dann vom Herd nehmen.

Während die Füllung abkühlt vorsichtig einen Deckel von den Muffins schneiden (zugegeben, dafür wäre ein Kuchen vielleicht besser geeignet, das erfordert etwas Übung und es waren nicht alle Muffings so fotogen), anschließend einen Klecks Füllung auf den Boden geben und den Deckel wieder aufsetzen.

Puh, endlich fertig! Jetzt also: guten Appetit.Unbenannt

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mein Leben und ich #4

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Diesen Monat kommt der Post zu Inas „things about my life“-Aktion etwas spät, aber leider hat eben jenes Leben leider wirklich mal wieder meine Aufmerksamkeit gefordert und so musste das virtuelle Leben warten. Ich hoffe aber, dass es hier jetzt so richtig los gehen kann und ich im Sommer in den kommenden Monaten auch endlich mal das angestrebte Blogdesign fertig stellen kann.
Aber jetzt Bahn erstmal frei für das Thema im Mai: „deine 5 Lieblingsplätze“. Ein Thema, das mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht gefallen ist, auch wenn manche Plätze gleich feststanden, aber seht selbst.

1. das MeerIMG_5082Durchpusten lassen auf Fehmarn im Sommer 2011

Ein Ort, an den es mich immer wieder zieht, ist das Meer. Ob Sandstrand oder steile Klippen, Sonne oder stürmischer Wind, ich liebe die frische, salzige Seeluft und merke, wie gut sie mir tut. Meine Lungen fühlen sich nach einem Tag am Meer immer regelrecht durchgepustet an, frei; ein Gefühl, dass ich unglaublich gerne mag. Es tut mir einfach gut, körperlich und geistig, mich auch von einer stürmischen Windböe mal so richtig durchpusten zu lassen und den Geruch von Salz und Seetang zu genießen, selbst wenn das Wetter nicht zum Baden einlädt.UnbenanntSandstrand, Sonne und T-Shirt-Wetter in Norwegen im Sommer 2008

2. die Küche
Die Küche ist ohne Zweifel ein Ort für mich, an dem ich mich wohl fühlen kann. Klar kann es auch passieren, dass hartnäckige Essensgerüche, begrenzter Platz oder wenig ansprechende Einrichtung das gelegentlich vereiteln, aber im Großen und Ganzen ist die Küche an sich für mich schon deshalb einer meiner Lieblingsplätze, weil ich hier Leckereien aller Art „zaubern“ kann. (Außerdem: epische Küchenschlachten! [siehe unten]) Eine schön eingerichtete, große Küche, in der man auch gemütlich sitzen kann wäre natürlich nicht verkehrt, in erster Linie geht es mir hierbei aber um den kulinarischen Aspekt der Küche als Ort der Essensherstellung, auch wenn sie durchaus ein Gemeinschaftsraum sein kann und das gerne öfter sein dürfte.
Robots vs dinosaursRobots vs. Dinosaurs – der neue Actionthiller, demnächst in ihrer Küche ihrem Kino!

3. der Garten
Der Garten ist für mich deshalb ein besonderer Ort, weil er irgendwie ein Stück Natur in der Wohngegend ist, eben direkt hinter dem Haus, ein Stück Natur, für das man nicht weit laufen oder fahren oder sich großartig zurecht machen muss. Im Garten habe ich, wenn er ausreichend vor neugierigen Blicken geschützt ist, das Gefühl mich zwar draußen und in der Natur zu befinden, aber gleichzeitig auch daheim, geschützt. Ich kann bequem im Jogginganzug und ungeschminkt im Garten liegen, mit der Katze spielen, ein Buch lesen oder einen Kaffee trinken, ohne das Fleckchen Grün mit fremden Leuten teilen zu müssen und Gefahr zu laufen, eine Frisbeescheibe an den Kopf zu kriegen. Und wenn es zuzieht oder plötzlich anfängt zu regnen bin ich im Null Komma Nichts wieder drin und brauche nicht erst durch den Regen heim weil An- und Abreise auch entfallen. Außerdem finden sich unter Umständen so viele schöne Pflanzen im Garten…JD800031Ein altes Bild. 2007. Naturhaarfarbe. Und deutlich kürzer. Die Katze war auch noch fähig, ihr Halsband mehr als 2 Tage an zu behalten.

4. mein Bett
Wer hätte es gedacht, ich bin manchmal ein kleiner Faulpelz und liebe mein Bett. Früh aufstehen ist nicht unbedingt mein Ding und überhaupt, wenn man nichts zu tun hat kann man doch so schön im warmen, gemütlichen Bett liegen bleiben und sich nochmal einkuscheln. Ob zum Lesen, Musik hören oder einfach nur Tagträumen und die Gedanken schweifen lassen, so ein Bett ist schon was Feines. Noch viel schöner wird es übrigens, wenn man es mit einem Schnurrsauger teilt. Na ja gut, vorausgesetzt der macht sich nicht so breit. (Ja, das kommt vor. Gelegentlich.)IMG_6487Selbstverständlich standesgemäß präsentiert von einer schläfrigen Mietze.

5. Burgen/Mittelaltermärkte
Ein Lieblingsort, an den ich leider viel zu selten komme. (Davon gäb’s noch mehr…) Trotzdem finde ich die Atmosphäre immer wieder toll, auch oder gerade abseits der Märkte. Insbesondere dann, wenn viele gewandet sind und sich die Zahl der „Neuzeitbürger“ in Grenzen hält. (Auch wenn zum Beispiel auf den Fotoapparat ungern verzichten würde.)SAMSUNGLetztes Jahr um diese Zeit, das Foto entstand Ende Mai, gab’s noch was wie „Sommer“.
Dieses Jahr ist es vermutlich locker 20°C kälter. Ich prangere das an! Frühling, Sommer, das ist Arbeitsverweigerung!

Wie ihr vielleicht gemerkt habt fühle ich mich zuhause einfach wohl. 😉 Ich bin zwar auch gerne mal unterwegs und entdecke neue Sachen, reise, aber oft finde ich es auch irgendwann anstrengend. Es zehrt an mir, mich nicht mal ein bisschen ausruhen zu können oder meine Ruhe zu haben, nicht das tun, essen oder trinken zu können, was ich gerade gerne hätte oder einfach mal ein paar Minuten die Reizüberflutung abzuschalten. Insbesondere was das Essen angeht ist es natürlich jetzt bei mir noch schwieriger, aber auch mich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen zu müssen kann ganz schön anstrengend und neurotoxisch nervtötend sein. Ja, manchmal glaube ich, ich bin ein kleiner Stubenhocker. Aber sei’s drum, ich fühl mich wohl daheim und kann dann wenigstens dem einen oder anderen Hobby nachgehen. Für andere Hobbies verlasse ich aber selbstverständlich auch gerne das Haus, nur leider hat sich die Möglichkeit für diese Hobbies in letzter Zeit, teils auch des Studiums wegen, nicht ergeben.

Spinat-Schafskäse-Lasagne

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Heute gibt’s zur Abwechslung zu den ganzen Naschereien, die ich euch hier sonst auf den virtuellen Tisch stelle, mal was Richtiges zu essen. Ein herzhaftes Hauptgericht – kann ja nicht angehen, dass ich euch hier immer nur Süßkram präsentiere!

Ich befinde mich ja momentan im Prozess der Vorratsvernichtung um noch möglichst viel aufzubrauchen bevor ich England verlasse, und  im Zuge dessen hab ich mich neulich der Existenz einiger Lasagneplatten entsinnt. Gewöhnliche Lasagne ist ja nicht mehr drin, also musste eine andere Idee her.
Obwohl man mich früher mit Spinat überhaupt nicht hinter dem Ofen vorlocken konnte ist er mittlerweile ein gern gesehener Gast auf meinem Teller, nicht zuletzt weil er einfach zu den wenigen, unkomplizierten Dingen gehört, die ich bisher vertrage. (Auch wenn ich nach wie vor finde, dass er nicht sonderlich geschmacksintensiv ist. Aber was tut man nicht alles um wenigstens ein bisschen Grünzeug intus zu bekommen, und „nicht geschmacksintensiv“ heißt wenigstens auch, dass es nicht schlecht schmeckt.) Eine einfache Kombination, die ich recht gerne mag weil sie noch etwas mehr Geschmack aus dem Spinat heraus kitzelt, ist Spinat und Feta, und genau die hab ich auch noch mit meinen Lasagneplatten gekreuzt.Spinat-Schafskäse-Lasagne

Spinat-Schafskäse-Lasagne

(für 1 Person)
2 Lasagneplatten
ein paar Boller TK-Spinat
ca. 180g Schafskäse/Feta
2-3 EL Creme Fraiche (oder saure Sahne)
Pfeffer und Salz, andere Gewürze nach Belieben und Verträglichkeit

Spinat auftauen lassen und leicht ausdrücken (oder frischen nehmen und blanchieren), dann in einer Pfanne (evt. mit einem kleinen Klecks Öl) leicht anschwitzen. Etwa 80g zerbröckelten Schafkäse oder Feta zugeben und leicht schmelzen lassen, dann gut würzen. Nun 1 EL Creme Fraiche  unterrühren sodass eine Art Soße entsteht und die Hälfte der selbigen in einer ofenfesten Form auf eine Lasagneplatte schichten (die unterste Platte kann man sich theoretisch auch sparen). Eine weitere Lasagneplatte drauflegen und den Rest der Soße darauf verstreichen.

Jetzt noch 1-2 EL Creme Fraiche  darüber geben und den restlichen Schafkäse obendrüber bröseln bevor es bei ca. 180°C (Gas 5) für 30 Minuten in den Ofen geht bis der Schafskäse leicht solariumgebräunt ist.

Schmeckt ürigens bestimmt auch lecker mit gewürfelter, angebratener Hähnchenbrust in der Soße.

Spinat-Schafskäse-Lasagne 2 Äh, ja, an der Futter-Fotografie arbeite ich noch… Wie man sieht war’s heiß. Aber ich will ja auch essen, bevor’s kalt und fotogen ist.

kleine Kokosküchlein

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Dass ich Alliterationen mag dürfte ja mittlerweile nichts Neues mehr sein, und was blöderes fiel mir ehrlich gesagt gerade nicht ein. Aber das soll ja dem Geschmack keinen Abbruch tun, denn den mag ich auch.
In meinen Vorräten befanden sich jedenfalls noch etwas Kokosraspel und ich hatte spontan Lust auf Kokostörtchen. Jetzt sind sie weg (Raspel und Törtchen) und ich bereue es fast, das Rezept nicht gleich wieder machen zu können, aber schlappe 2,5 Wochen vor der Heimreise (Countdown!) noch neue Raspel zu kaufen macht irgendwie auch keinen Sinn. Wenn ihr aber über einen kleinen Vorrat Kokosraspel verfügt und nicht wisst, was ihr damit anstellen sollt, präsentiere ich das schnelle Vergnügen:

kleine Kokoskuchen (5)kleine Kokosküchlein

80g Kokosraspel
20g Margarine
60g Traubenzucker
1,5 TL Backpulver
100g Mehl
190ml Milch

Alles gut verschmischen, auf ca. 15 Törtchenformen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 190°C (Gas 5) etwa 15 Minuten backen bis sie leicht anfangen zu bräunen. Das war’s, mehr Aufwand ist es wirklich nicht. =)
Wie man sieht habe ich übrigens sicherheitshalber jeweils 2 Förmchen genommen, weil der Teig doch relativ flüssig ist und ich von im Ofen ausgelaufenen Törtchen ein klein bisschen „traumatisiert“ bin. Wer ein Muffinblech oder stabilere Förmchen hat braucht sich darüber aber sicher keine Sorgen machen.
Dafür werden sie schön locker-luftig und saftig und haben eine herrliche, nicht zu aufdringliche aber doch eindeutig wahrnehmbare Kokosnote.

kleine Kokoskuchen (20)

 

Mohn-Hefe-Streuselkuchen

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Bevor vor einigen Wochen meine Eltern zu Besuch kamen und meine Backformen mit ihnen die Heimreise antreten sollten wollte ich natürlich gerne nochmal einen großen Kuchen backen. Für mich alleine ist das schließlich immer viel zu viel und  in der Uni hab ich mich jedes Mal geärgert, wenn trotz Kuchen-Ankündigung kaum jemand kam oder unter Angabe fadenscheiniger Gründe selbst das Probieren verweigerte („Danke, aber ich mag grundsätzlich keinen Käse.“ – „In Käsekuchen ist doch aber gar kein Käse drin?!“) und ich schlussendlich trotzdem wieder zu viel Kuchen übrig hatte und so hab ich doch meistens auf kleine Formen oder Törtchen zurückgegriffen. Es sollte nun jedenfalls ein großer her, damit die Springform wenigstens ein paar Mal in Benutzung gewesen war, und da sowohl meine Mutter als auch ich die Woche zuvor Geburtstag gehabt und uns nichts gesehen hatten bot sich die Gelegenheit quasi zum verspäteten Geburtstagskuchen backen an.
Das „stash busting“  in der Küchenedition und ein grob ähnliches Rezept förderten dann den Wunsch zu Tage, einen Kuchen mit Mohnfüllung zu backen, und ich hab mal wieder mehr oder weniger frei Schnauze drauf losgelegt und ein Rezept entwickelt, das Hefeteig, Mohnfüllung und Mohnstreusel miteinander kombiniert.

Hefe-Mohn-StreuselDie kleinen, schwarzen Punkte sind übrigens selbstverständlich Mohn. Nicht, dass es euch geht wie meiner Mutter letztens als ich Spinatwaffeln  mit Heim brachte und sie, ohne die Dose geöffnet zu haben, ganz entsetzt fragte: „Ih, sind die schon verschimmelt? Die sind ja ganz grün!“ – „Mama, das ist der Spinat!“

Mohn-Hefe-Streuselkuchen

Hefeteigboden:
260g Mehl

150 ml Milch
26g Margarine
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe (20g)
80g Traubenzucker

Füllung:
400ml Milch

20g Traubenzucker
50g Grieß
210g Mohn

Streusel:
30g Mohn

135g Mehl
90g Traubenzucker
105g Margarine

Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und anschließend aus Mehl, Hefe-Milch, Margarine, Traubenzucker und einer Prise Salz einen glatten Hefeteig kneten. Diesen dann an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich in Etwa verdoppelt hat. Danach den Teig in einer 26er-Springform auseinander ziehen und einen Rand formen, das geht ganz gut wenn man mit einem feuchten Löffel in 1-2cm Abstand vom Rand entlangfährt und den Teig so zu einemWall hochschiebt. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 190-200°C (Gas 5-6) etwa 10 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit ca. 350ml Milch aufkochen, die restlichen 50ml mit dem Grieß und dem Traubenzucker glattrühren und dann gefolgt vom Mohn unter die kochende Milch rühren. Rühren bis eine leicht pudding-ähnliche, cremige Füllung ohne Klumpen entsteht und vom Herd nehmen.

Während die Füllung leicht abkühlt nun alle Streuselzutaten miteinander verkneten, das wird allerdings keine richtig bröselige Angelegenheit sondern mehr ein großer Klumpen, den man dann zu streuselartigen Gebilden oder Fetzen auseinander reißen muss. (Vielleicht qualifiziert sich das eher als Haube wie bei einem Zupfkuchen und weniger als Streusel?)

Den Hefeboden aus dem Ofen holen, die Mohnfüllung darauf verteilen und glatt streichen (wenn der Rand nicht so hoch ist macht das nichts). Zum Schluss die Streusel auf der Füllung verteilen und den Kuchen nochmal für ca. 20 Minuten in den Ofen stellen bis die Streusel schön bräunlich sind.
Hefe-Mohn-Streusel 2Seht ihr’s? Seht ihr’s? Da ist Sonne!

Zwischen backen und probieren war ich mir ehrlich unsicher, ob der Kuchen schmecken würde und besonders bezüglich der Streusel etwas unzufrieden, da sie nicht so knusprig-trocken sind wie man das vielleicht gewohnt ist, aber der Geschmackstest hat überzeugt und schlussendlich sind saftige Streusel finde ich echt nicht verkehrt. Meinen Eltern hat’s jedenfalls geschmeckt und mir auch und, da er doch recht mächtig ist, mit das Beste ist wohl, dass der Kuchen lange saftig und lecker bleibt. Ich hatte ihn Dienstag Abend gebacken und die Reste, zwischendrin in Alufolie oder Plastikdosen verpackt, waren selbst am folgenden Montag immer noch nicht ansatzweise trocken und schmeckten so gut wie am ersten Tag. Länger haben sie dann nicht überlebt. (Aber das lag nicht an ihnen sondern an ihrer Vernichtung meinerseits.)  Außerdem war der Kuchen erstaunlich krümelfrei, was wohl der saftigen Natur zu verdanken ist, sodass ich ihn auch in der (sonnigen!) Mittagspause in der Uni gut ohne Besteck essen konnte ohne den Tauben ein Festmahl auf dem Rasen zu servieren.

Einziger Nachteil: Mohn und Zähne mögen sich vielleicht ein bisschen zu sehr. Aber das ist ja nichts neues.