mein Leben und ich #4

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Diesen Monat kommt der Post zu Inas „things about my life“-Aktion etwas spät, aber leider hat eben jenes Leben leider wirklich mal wieder meine Aufmerksamkeit gefordert und so musste das virtuelle Leben warten. Ich hoffe aber, dass es hier jetzt so richtig los gehen kann und ich im Sommer in den kommenden Monaten auch endlich mal das angestrebte Blogdesign fertig stellen kann.
Aber jetzt Bahn erstmal frei für das Thema im Mai: „deine 5 Lieblingsplätze“. Ein Thema, das mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht gefallen ist, auch wenn manche Plätze gleich feststanden, aber seht selbst.

1. das MeerIMG_5082Durchpusten lassen auf Fehmarn im Sommer 2011

Ein Ort, an den es mich immer wieder zieht, ist das Meer. Ob Sandstrand oder steile Klippen, Sonne oder stürmischer Wind, ich liebe die frische, salzige Seeluft und merke, wie gut sie mir tut. Meine Lungen fühlen sich nach einem Tag am Meer immer regelrecht durchgepustet an, frei; ein Gefühl, dass ich unglaublich gerne mag. Es tut mir einfach gut, körperlich und geistig, mich auch von einer stürmischen Windböe mal so richtig durchpusten zu lassen und den Geruch von Salz und Seetang zu genießen, selbst wenn das Wetter nicht zum Baden einlädt.UnbenanntSandstrand, Sonne und T-Shirt-Wetter in Norwegen im Sommer 2008

2. die Küche
Die Küche ist ohne Zweifel ein Ort für mich, an dem ich mich wohl fühlen kann. Klar kann es auch passieren, dass hartnäckige Essensgerüche, begrenzter Platz oder wenig ansprechende Einrichtung das gelegentlich vereiteln, aber im Großen und Ganzen ist die Küche an sich für mich schon deshalb einer meiner Lieblingsplätze, weil ich hier Leckereien aller Art „zaubern“ kann. (Außerdem: epische Küchenschlachten! [siehe unten]) Eine schön eingerichtete, große Küche, in der man auch gemütlich sitzen kann wäre natürlich nicht verkehrt, in erster Linie geht es mir hierbei aber um den kulinarischen Aspekt der Küche als Ort der Essensherstellung, auch wenn sie durchaus ein Gemeinschaftsraum sein kann und das gerne öfter sein dürfte.
Robots vs dinosaursRobots vs. Dinosaurs – der neue Actionthiller, demnächst in ihrer Küche ihrem Kino!

3. der Garten
Der Garten ist für mich deshalb ein besonderer Ort, weil er irgendwie ein Stück Natur in der Wohngegend ist, eben direkt hinter dem Haus, ein Stück Natur, für das man nicht weit laufen oder fahren oder sich großartig zurecht machen muss. Im Garten habe ich, wenn er ausreichend vor neugierigen Blicken geschützt ist, das Gefühl mich zwar draußen und in der Natur zu befinden, aber gleichzeitig auch daheim, geschützt. Ich kann bequem im Jogginganzug und ungeschminkt im Garten liegen, mit der Katze spielen, ein Buch lesen oder einen Kaffee trinken, ohne das Fleckchen Grün mit fremden Leuten teilen zu müssen und Gefahr zu laufen, eine Frisbeescheibe an den Kopf zu kriegen. Und wenn es zuzieht oder plötzlich anfängt zu regnen bin ich im Null Komma Nichts wieder drin und brauche nicht erst durch den Regen heim weil An- und Abreise auch entfallen. Außerdem finden sich unter Umständen so viele schöne Pflanzen im Garten…JD800031Ein altes Bild. 2007. Naturhaarfarbe. Und deutlich kürzer. Die Katze war auch noch fähig, ihr Halsband mehr als 2 Tage an zu behalten.

4. mein Bett
Wer hätte es gedacht, ich bin manchmal ein kleiner Faulpelz und liebe mein Bett. Früh aufstehen ist nicht unbedingt mein Ding und überhaupt, wenn man nichts zu tun hat kann man doch so schön im warmen, gemütlichen Bett liegen bleiben und sich nochmal einkuscheln. Ob zum Lesen, Musik hören oder einfach nur Tagträumen und die Gedanken schweifen lassen, so ein Bett ist schon was Feines. Noch viel schöner wird es übrigens, wenn man es mit einem Schnurrsauger teilt. Na ja gut, vorausgesetzt der macht sich nicht so breit. (Ja, das kommt vor. Gelegentlich.)IMG_6487Selbstverständlich standesgemäß präsentiert von einer schläfrigen Mietze.

5. Burgen/Mittelaltermärkte
Ein Lieblingsort, an den ich leider viel zu selten komme. (Davon gäb’s noch mehr…) Trotzdem finde ich die Atmosphäre immer wieder toll, auch oder gerade abseits der Märkte. Insbesondere dann, wenn viele gewandet sind und sich die Zahl der „Neuzeitbürger“ in Grenzen hält. (Auch wenn zum Beispiel auf den Fotoapparat ungern verzichten würde.)SAMSUNGLetztes Jahr um diese Zeit, das Foto entstand Ende Mai, gab’s noch was wie „Sommer“.
Dieses Jahr ist es vermutlich locker 20°C kälter. Ich prangere das an! Frühling, Sommer, das ist Arbeitsverweigerung!

Wie ihr vielleicht gemerkt habt fühle ich mich zuhause einfach wohl. 😉 Ich bin zwar auch gerne mal unterwegs und entdecke neue Sachen, reise, aber oft finde ich es auch irgendwann anstrengend. Es zehrt an mir, mich nicht mal ein bisschen ausruhen zu können oder meine Ruhe zu haben, nicht das tun, essen oder trinken zu können, was ich gerade gerne hätte oder einfach mal ein paar Minuten die Reizüberflutung abzuschalten. Insbesondere was das Essen angeht ist es natürlich jetzt bei mir noch schwieriger, aber auch mich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen zu müssen kann ganz schön anstrengend und neurotoxisch nervtötend sein. Ja, manchmal glaube ich, ich bin ein kleiner Stubenhocker. Aber sei’s drum, ich fühl mich wohl daheim und kann dann wenigstens dem einen oder anderen Hobby nachgehen. Für andere Hobbies verlasse ich aber selbstverständlich auch gerne das Haus, nur leider hat sich die Möglichkeit für diese Hobbies in letzter Zeit, teils auch des Studiums wegen, nicht ergeben.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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