Archiv für den Monat Juni 2013

Haferflocken-Vanille-Kaffee-Kuchen

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Neulich überkam mich an einem Sonntag spontan die Lust auf Kuchen. Eigentlich wollte ich schnell einen kleinen Vanillekuchen zusammenschmeißen, doch auf halbem Weg, die meisten Zutaten waren schon in der Schüssel, fiel mir auf, dass meine Mutter vergessen hatte, Mehl nachzukaufen. Die Schütte in der Küche gab aber auch nicht mal mehr die Hälfte der benötigten Menge her, also musste ich mal wieder kurzfristig umdisponieren. Roggen- oder Vollkornmehl erschienen mir geschmacklich wenig passend und meine Gedanken schweiften zu Haferflocken. Spontan war dann auch der Vanillekuchen vergessen.
Das Endergebnis möchte ich jedenfalls gerne wieder mit euch teilen. Also, das Rezept, denn der Kuchen ist ja längst gegessen. Aber Achtung, der Vanillegeschmack ist nicht so präsent und der Kuchen auch nicht so locker-luftig sondern allgemein fester, mächtiger als beispielsweise der Vanillekuchen. Lecker ist er natürlich trotzdem.

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Haferflocken-Vanille-Kaffee-Kuchen

(für 1 kleine Gugelhupfform, für eine große die Menge verdoppeln)
50g Margarine
90g Mehl
100g Haferflocken
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
250ml Kaffee
110g Traubenzucker
1,5 TL Vanillearoma

Alle Zutaten miteinander vermischen, in eine gefettete kleine Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 25 Minuten backen. Das war’s schon. =)

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Blogparade: Top 3 Sommer-Rouges

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Letztens habe ich ja im Rahmen von Dianas Blogparade meine 3 spontan liebsten Catrice-Lidschatten vorgestellt und währenddessen schon gedacht, dass Rouge eigentlich auch mal ein tolles Thema wäre. Als könne sie Gedanken lesen hat Diana die nächste Runde auch prompt zu genau diesem Thema eingeläutet: Top 3 Sommer-Blushes. (Das Wort „Blush“ war mir übrigens vor der Lektüre einiger Beautyblogs zumindest im Deutschen auch noch nie begegnet, für mich war das Rouge und ich hatte viel Jahre genau eins davon, welches ich fast nie benutzte, weil ich da trotz frühpubertär konsumierter Anleitungen dubioser Mädchenzeitschriften nie so fit drin war.)

Sommer-Blushes

Dank meiner neuerdings neu/stärker aufgeflammten Leidenschaft für dekorative Kosmetik habe ich aber auch das mittlerweile besser im Griff und mir, nicht zuletzt der erschwinglichen £1-Blushes der englischen Marke MUA wegen, eine ganz brauchbare Auswahl zugelegt. Wie auch bei den Lidschatten waren die Top 3 aber trotzdem eher eine Entscheidung kurzfristiger Farbvorlieben, getroffen als ich mir am Wochenende kurzerhand den halben Arm vollmalte und spontan 3 frische, mehrheitlich eher zurückhaltende Farben rauspickte. (Kräftigere kommen aber natürlich durchaus auch gerne zum Zug.)
Sommer-Blushes 2
Auf Platz 3 dieser Spontanauswahl hat es dann auch gleich eines der besagten £1-Stücke von MUA geschafft, nämlich das mit dem klangvollen Namen „Shade 1“. Ein hübscher, frischer, zurückhaltend-heller Ton, der trotzdem auch auf meinen blassen Bäckchen zu sehen ist und ein Bisschen Sommerfrische verleiht, ohne gleich nach Sonnenbrand auf den Wangen auszusehen. Pluspunkt außerdem: dieser Hauch von Farbe ist finde ich ziemlich universell einsetzbar und läuft wenig Gefahr, sich mit Lippenstift, Lidschatten oder Klamotten zu beißen.

Sommer-Blushes 4
Platz 2
geht an einen schimmernden Kandidaten aus der grob pfirsich-orange-bernsteinartigen Farbfamilie, nämlich „Amber Glow“ von FashionistA. Trotz des Glitzers und der im Vergleich zu Shade 1 etwas auffälligeren Farbe immer noch ein Stück, das zu vielem passt und auch im Auftrag und der Haltbarkeit keine Zicken macht.

Sommer-Blushes 5
Im Rahmen meiner steigenden Experimentierfreudigkeit was sowohl Farben als auch Konsistenzen angeht habe ich dann vor kurzem meinen Platz 1 bei Rossmann aus dem, wie fast immer gut gefüllten, Grabbelständer errettet. Da ich noch nie ein Cremerouge hatte konnte ich für müde 0,90€ nicht nein zum sehr pinken „Mission Flower“ aus der Guerilla Gardening Limited Edition von Essence sagen. Der rote Ton wäre zwar mehr mein Beuteschema gewesen, aber der war bei Rossmann nicht mehr zu finden und auch DM hatte nur noch ein angetatschtes Exemplar. Also pink, Experimentierfreude deluxe sozusagen. Tja, und was soll ich sagen? Ich habe es offensichtlich nicht bereut.

Mal abgesehen davon, dass die Farbe, die natürlich nicht zu allem passt, für mich mal was anderes ist, hat es mir für den Sommer vor allem die Textur angetan, denn das Cremerouge hält bombig. Auch als wir neulich bei 34°C auf der Suche nach einem neuen Auto für meine Mutter stundenlang durch die Sonne getrabt sind war es noch sichtbar an Ort und Stelle als wir später fix und fertig wieder kamen. Definitiv etwas, was ich bei Gelegenheit wieder kaufen werde.

Sommer-Blushes 6
Wie letztes Mal schon hat Diana übrigens auch dieses Mal ein kleines Dankeschön im Lostopf parat, das sich farblich sicher gut in eine Reihe mit meinem Platz 1 stellen könnte. Leider habe ich die LE bei unserem dm immer noch nicht entdeckt und vermute, dass er sie gar nicht kriegt, sodass ich mich natürlich um so mehr freuen würde, wenn ich das Glück haben sollte, das begehrte Schätzchen zu gewinnen.

Sommer-Blushes 7
Eine kleine Ankündigung in eigener Sache übrigens noch: ich komme am Mittwoch ins Krankenhaus und am Freitag auf die Schlachtbank werde Freitag operiert. Etwas Bammel hab ich ja schon. Mal davon ab, dass ich keinen Schimmer habe, in welcher Verfassung ich dann sein werde, werde ich dort maximal ein bisschen Internet mit dem Handy haben, sodass ich wohl eher nicht großartig surfen werde. Ich habe zwar noch ein paar vorbereitete Posts im Petto, aber wundert euch nicht, wenn auf Kommentare erstmal keine Antwort kommt.

Soweit ich es in Erinnerung habe soll ich voraussichtlich etwa 7-10 (oder waren es 10-14?) Tage im Krankenhaus bleiben, aber wer weiß… Ich werde jedenfalls verlauten lassen, wenn ich wieder daheim bin, wie erschlagen ich mich fühle und wie es mir ergangen ist. Insbesondere auf die Verpflegung bin ich auch mal gespannt, denn das ist ja nun nicht gerade einfach, oder jedenfalls denke ich, dass Zulieferer da auf Fruktose und Zucker nicht so viel Rücksicht nehmen können oder wollen. Andererseits kann ich mir eh nicht vorstellen, dass ich so bald nach der OP überhaupt wieder richtig werde essen können…

die unendlichen Weiten des blauen Meeres

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So oder so ähnlich komme ich mir jedenfalls in meinem neuen Kleid vor – fehlt bloß die Abkühlung.

Äh, ja, sehr vorteilhaft fotografiert... blöder Selbstauslöser.

Äh, ja, sehr vorteilhaft fotografiert… blöder Selbstauslöser.

Das Infinity Dress heißt aber keinesfalls so, weil das Säumen sich ins unendliche zieht und gefühlte 20.000 Stecknadeln braucht (Stimmt allerdings auch!), sondern weil es unzählige Tragevarianten gibt.  Und dass ich auf sowas stehe hab ich ja bereits erwähnt.
Genau genommen kannte ich das auch als Convertible Dress bekannte Kleid schon länger als den Cozy und bin das erste Mal hier darauf gestoßen. Noch genauer genommen habe ich sogar bereits eins im Schrank, nämlich in rot – sogar aus dem gleichen leider recht knitteranfälligen Stoff wie der Cozy. (Langsam wird’s wirr, oder?) Schon damals hab ich eine Änderung vorgenommen: das Unterbrustband. In der herkömmlichen Variante verdeckt es nämlich keinen BH, was mir dann doch recht wichtig war, sodass ich es kurzerhand entsprechend verbreitert habe. Dabei geht dann aber auch der Ausschnitt flöten…

Nicht so bei dieser Version, denn hier habe ich eine entsprechende Aussparung eingebaut, sodass das Unterbrustband des BHs verdeckt wird, aber vorne noch etwas Ausschnitt sichtbar bleibt. Wenn man es nicht gerade trägerlos wickelt.

Säumen macht ja sooo viel Spaß!

Im Übrigen ist das Kleid nicht nur auf Grund der Wandelbarkeit klasse, sondern auch weil der Rock (natürlich, bei dem Umfang) herrlich luftig ist. Okay, Wind sollte man vielleicht vermeiden, logisch, aber sonst ist das ein prima Begleiter für den Sommer und aus dem richtigen, knitterarmen Stoff sogar für den Urlaubskoffer. Ein Teil, zig Looks, ade „Was pack ich nur ein?“.

Komplimente absahnen kann man damit übrigens auch bestens. 😉

Und das kommt dabei heraus, wenn man den schwingenden Rock fotografisch festhalten und sich 10 Sekunden auf der Stelle drehen will, bis der Selbstauslöser knipst...

Und das kommt dabei heraus, wenn man den schwingenden Rock fotografisch festhalten und sich 10 Sekunden mehr oder weniger auf der Stelle drehen will, bis der Selbstauslöser knipst… Dass ich nie Ballett getanzt habe brauche ich wohl nicht zu erwähnen?

P.S.: Damit wäre dann auch mit der neuste Stoff aus meinem Lager seiner angedachten Bestimmung zugeführt und, obgleich ich etwas großzügig eingekauft hatte (heißt: brauchbare Reste), freut sich die Stoffbilanz über ein Minus von etwa 1,65m x 1,60m. Gar nicht so viel für ein eigentlich so stoffintensives Kleid, was?

Aus 2 mach 3!

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Seit Samstag steht meine Nähmaschine endlich wieder an Ort und Stelle und als es mich am Sonntag überkam dachte ich mir als Wiedereinstimmung sei die Überarbeitung zweier Shirts nicht verkehrt, die ich vor einer ganzen Weile in England in einem dieser dubiosen Läden mit günstigen Preisen, aber ohne Umkleidekabinen gekauft habe. (Ich glaube passenderweise hieß er „Risky“.) Trotz Umkleidenmangel hatte ich die Shirts kurz über meinem Top anprobiert und befunden, dass sie des Einsatzes von Nadel und Faden bedürften, aber sonst ganz cool seien.vorher

Wie ihr seht waren die baugleichen Shirts viel zu lang um als T-Shirt durchzugeben (der Kreidefleck markiert in Etwa meinen Hüftknochen), außerdem ein Bisschen weit und der Ausschnitt endete etwas sehr großzügig erst unter der Brust. Von Anfang an war also der Plan, die Dinger auf T-Shirt-Länge zu kürzen und den abgeschnittenen unteren Teil mit einem neuem Brustteil zu versehen. Was mir leider erst daheim aufgefallen war ist, wie verschnitten und verdreht die Dinger waren. Das machte es dann doch etwas schwieriger als gedacht, aber auftrennen und neu zusammennähen wäre auf Grund der Streifen auch nicht drin gewesen. Das abgetrennte Unterteil sah nähmlich, an einer Seitennaht aufgeschnitten, so aus:vorher (3)Wer schneidet und näht denn sowas? (Okay, genau genommen will ich es wohl lieber gar nicht wissen.)

Abschnippelt und eingenäht war schnell, auf einen richtigen Saum hab ich verzichtet, um nicht zu viel Länge einzubüßen. Stattdessen einmal mit dem Gradstich drüber damit es im Zweifelsfall nicht zu sehr aufribbelt oder -rollt, fertig.nachher (1)

Blieb noch der untere Teil, mittlerweile gänzlich zerlegt, den fast das geplante Schicksal ereilte.

vorher (4)

Ein paar Träger unter Zuhilfenahme eines Jerseyrests aus der Restekiste (Sorry, Stoffbilanz!) , dann noch ein Seitenteil dazwischen gefriemelt… Als es fertig war fiel mir dann auch ein, dass ich ja eigentlich über vorne gekreuzte Träger nachgedacht hatte, aber das hätte vermutlich eh nicht so gut funktioniert.nachher

nachher (11)Kurz vor knapp entschied ich dann jedenfalls noch, wenigstens eins der beiden nur zu taillieren und als kurzes Kleidchen/Longshirt zu tragen, eventuell mit einem schwarzen Jerseymini und natürlich, wie das andere auch,  einem Top oder Bandeau drunter. Ausschnitt schön und gut, aber das ist mir dann doch ein Bisschen zu viel.
nachher (2)

Damit wäre die Einstimmung dann auch schon wieder erledigt und ich kann verraten: ich habe mich gleich am Montag um die Stoffbilanz und die Abarbeitung alter Pläne gekümmert. Mehr dazu gibt’s die Tage natürlich hier.

mein Leben und ich #5

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Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder der 20. (die Zeit rennt…) und damit wieder Zeit für Inas „Things about your life“-Projekt. Diesmal, auch wenn er vielerorts wohl leider lange auf sich warten ließ oder sich nur kurz zeigte, mit dem Thema „Must-haves für den Sommer“. Also, ich schätze mal damit soll Sommer so richtig mit Sonne und warmen Temperaturen gemeint sein… (Sprach sie und schwitzte um kurz nach Mitternacht noch bei über 28°C.)

Must-haves sind ja für mich immer so eine Sache… Ich habe einfach meinen eigenen Stil und meinen eigenen Kopf und lasse mir ungern von anderen „vorschreiben“, was ich unbedingt haben „muss“ – wenn es mich nicht interessiert oder mir nicht gefällt dann ist das eben so, egal ob jemand anders der Meinung ist, dass man das braucht oder nicht. Ich renne keinen Trends hinterher oder kaufe Dinge, nur weil sie „in“ sind, und kann nur heimlich den Kopf schütteln, wenn jemand der Meinung ist, irgendwas nach einer Saison entsorgen zu müssen, weil es jetzt wieder „out“ ist. Was Trends und Must-haves angeht bin ich also sozusagen gelinde gesagt zu nichts zu gebrauchen.

Trotzdem gibt es natürlich Dinge, auf die ich persönlich im Sommer ungern verzichten müssen wollte, deshalb betrachtet das hier sozusagen als meine individuelle Komfort-Empfehlung für den Sommer. Grundausrüstung, aber was soll’s – heißt ja schließlich auch Must-haves und abseits der Grundausstattung (und vermutlich selbst da) scheiden sich wohl auch die Geister, was man braucht und was nicht.

Als allererstes unverzichtbar ist da natürlich Sonnencreme. Ohne die geht gar nichts. Ich bin naturgemäß sehr vornehm kellergebräunt hellhäutig und verbrenne deshalb quasi im Null Komma Nix. Genau genommen tue ich das mit Sonnencreme eigentlich auch. Aber vielleicht dauert es wenigstens ein Bisschen länger, und es wird ja nicht jeder gleich feuerrot, deshalb halte ich Sonnencreme auch für Individuen mit Hautfarbenstadium „gebräunt“ für wichtig, um das „Lobster-Stadium“ zu vermeiden. (Und ja, meine Haut kennt seit jeher leider wirklich nur „Kalkleiste“ und „Feuerrot“, dazwischen oder drum herum gibt’s nicht.)

Ich würde wohl auch LSF100 kaufen wenn es das gäbe.

Ich würde wohl auch LSF100 kaufen wenn es das gäbe.
Wichtig ist für mich vor allem, dass sie sich gut verteilen lässt, sonst ist die Haut auch rot, weil man beim Eincremen so daran rumreißt. Deshalb hab ich es mal wieder mit einem Spray versucht, was ich allerdings meistens doch in die Hände sprühe, um zu vermeiden, alles nur nicht mich zu erwischen.

Geht man von der morgendlichen Eincremeroutine also einen Schritt weiter landet man unweigerlich beim Anziehen. Was zieht man im Sommer an? Richtig, luftige, kurze Sachen. Shorts, Röcke, Kleider, Tops wo es nur geht. Mir ist bewusst, dass das nicht immer erlaubt ist und ich musste letzten Sommer bei meinem Praktikum im Labor (ohne Klimaanlage, dafür mit Sequenzer, der auf über 70°C hochheizen muss, und ohne nennenswertes Fenster öffnen zur Vermeidung von Kontamination) selbst lange Hosen (und Laborkittel – mobile Sauna!) tragen, aber dennoch greife ich bei warmen Temperaturen wann immer ich kann zu kurzen Hosen & Co und kann kaum nachvollziehen, wie jemand im Hochsommer mit dicken, langen Hosen oder Jeans rumlaufen kann ohne einzugehen. (Insbesondere mit Begründungen wie „Aber meine Beine sind so hässlich…“ – ich habe es schon oft gehört und bei keinem, der es mir bisher gesagt hat, hat es gestimmt. Schätzungsweise gibt es nur wenige Leute, bei denen ich beispielsweise aufgrund unappetitlicher Krankheitsauswüchse tatsächlich sagen würde, dass ich ihre Beine lieber nicht sähe, aber mal ehrlich, bei heißen Temperaturen finde ich es vollkommen schwachsinnig, sich von irgendwem verbieten zu lassen, auch nur seine Unterschenkel zu zeigen. Es muss ja nicht gleich eine Hotpants sein, bei der der halbe Hintern raushängt, aber auch ein knielanger Rock kann schon für gute Belüftung sorgen.) Selbst im Labor habe ich also deshalb möglichst luftige Beinkleider gewählt, Leinenhosen beispielsweise, durch die das Bisschen Wind, was es womöglich gibt, schön durchpfeift und für besseres Klima und etwas Abkühlung sorgt.

Ein treuer, wandelbarer Begleiter aus wenigen Nähten.

Ein treuer, wandelbarer Begleiter aus wenigen Nähten. Ganze 2 um genau zu sein.

Weiter im Text kämen wir dann zum Schuhwerk. Ich mag Stiefel ja wirklich gerne und trage sie im Herbst, Winter und Frühjahr quasi so lange wie möglich, aber im Sommer gehen sie einfach gar nicht. Obwohl ich durchaus schnell mal kalte Füße kriege brauche ich bei entsprechend heißen Temperaturen einfach Sandalen. Im Prinzip gilt hier eigentlich das Gleiche wie bei den Klamotten auch, einen Sommer komplett in geschlossenen Turnschuhen oder dergleichen würde ich nicht aushalten. Im Labor ist das natürlich wieder so eine Sache mit der Sicherheit, auch wenn meine Kollegin schon auch mal Sandaletten oder Ballerinas mit „Durchzug“ trug, weil es dann doch nicht so gefährlich zuging, aber für den Fall der Fälle ist festes Schuhwerk leider Pflicht und da gut belüftetes aber trotzdem ausreichend geschlossenes zu finden wohl nicht so einfach. Auch wenn es unpraktisch war hab ich es dann tatsächlich so gehandhabt, dass ich mir ein Paar Sandalen für den Hin- und Rückweg und die Mittagspause eingepackt habe, sodass ich die festen Schuhe tatsächlich nur im Labor tragen musste.

Bis auf die mit Absatz, die wundersamerweise in 36 passen, alles Größe 35 und aus der Kinderabteilung. Am liebst mag ich die mit den Nieten, weshalb sie auch schon am mitgenommensten sind. Aber nicht nur, weil sie Pseudo-Nieten haben, sondern auch weil sie am bequemsten sind.

Bis auf die mit Absatz, die wundersamerweise in 36 passen, alles Größe 35 und aus der Kinderabteilung. Am liebsten mag ich die mit den Nieten (weshalb sie leider auch schon am mitgenommensten sind) aber nicht nur, weil sie Pseudo-Nieten haben, sondern auch weil sie am bequemsten sind. Ganz platte Sohlen wie bei den bunten daneben finde ich auf Dauer unbequem und bei den blauen ist der Riemen so hoch, dass er manchmal am Knöchel scheuert.

Kommen wir weiter zu unverzichtbaren Sommerdingen für Draußen. Dazu gehört wohl nicht nur für mich ganz klar eine Sonnenbrille. Hier eine zu finden ist für mich leider mal wieder nicht ganz einfach. Nicht nur, dass ich viele Formen und Farben entweder grundsätzlich oder zumindest an mir nicht mag, nein, ich habe offenbar auch so einen schmalen Kopf auch wenn mein Vater mich gerne einen Dickschädel nennt, dass mir die meisten Brillen, die ich aufprobiere, einfach zu breit sind. Hinzu kommen meist zu lange Bügel, die umzubiegen auch nur bedingt bequem und praktisch ist. Die Lust, mich ewig durch verschiedene Ständer mit womöglich auch noch daran festgeketteten Brillen zu probieren hält sich also mangels realistischer Erfolgsaussichten in Grenzen.
Meine schlichte, schwarze Sonnenbrille habe ich also schon eine Weile und 100% ideal ist sie finde ich auch nicht. Die Bügel sind recht weit umgebogen; die geschwungene Form ist zwar am Kopf super, passt aber in ein normales, flaches Brillenetui nicht rein, sodass ich ein anderes brauche, das mehr Platz wegnimmt und durch den „geriffelten“ Verschluss beijedem Öffnen und Schließen nach Blähungen klingt wenn ich es nicht so vorsichtig aufdrücke, dass die Riffel sich nicht berühren; meine Wimpern stoßen häufig ans Glas, was nicht nur unbequem ist, sondern auch für schmierige Flecken auf dem Glas sorgt und dass die Augenbrauen unter dem Rand verschwinden sieht finde ich auch meistens irgendwie komisch aus. Trotzdem ist die Brille noch um Längen besser, als was ich bisher sonst so gefunden habe – zum Beispiel eine Billigbrille, deren Schutzwirkung man vermutlich eh in der Pfeife rauchen kann, die mir ob ihrer Breite ständig von der Nase rutscht und dann auch nur wegen der weit umgebogenen Bügel nicht (immer) komplett runterfällt. Einziger Pluspunkt: das „Glas“ ist grün.

Inklusive großem Pups-Etui. (Die entscheidenden Riffel sind auf der Innenseite.)

Inklusive großem Pups-Etui. (Die entscheidenden Riffel sind auf der Innenseite.)

Wenn an dieser Stelle also jemand Einkaufs- oder Markentipps für schmale Sonnenbrillen hat: immer her damit.

Damit wären wir dann auch bei meinem letzten Sommer-Must-have angelangt genug Text hatten wir ja schon: ein Sonnenhut. Manche mögen Hüte vielleicht albern finden und manchen werden die meisten womöglich auch tatsächlich nicht stehen, aber da ich es auch schaffe, mir den Scheitel zu verbrutzeln, gehört für mich bei einem längeren Aufenthalt in der Sonne auch eine Kopfbedeckung dazu. Die typischen Baseballkappen finde ich allerdings an den meisten Leuten und in den meisten Fällen eher furchtbar, insofern kommt es mir zu Gute, dass meine Mutter mir letztens, als ich ein hübsches Hutschnäppchen machte, ungefragt bescheinigte, ein Hutgesicht zu haben. Als Kind hat sie mich schließlich auch schon in Strohhüte gesteckt. Während die mittlerweile vor allem der Farbgebung wegen meist weniger meinem Beuteschema entsprechen haben sie den Kappen dieser Welt einen entscheidenden Vorteil voraus: die Belüftung. Wer sich mal Strohhüte angesehen hat wird vielleicht bemerkt haben, dass viele am unteren Hutteil direkt über der Krempe statt eines Bandes ein Lochmuster haben, das ganz passabel für Durchzug und Belüftung auf dem Kopf sorgt – trotz Hut. Ich habe zwar auch die eine oder andere geschlossene Kopfbedeckung, aber mal ganz ehrlich: die trage ich viel weniger gern und auch nicht zwangsläufig nur im Sommer.

Obwohl sie mir bei diesem Hut ein "Hutgesicht" attestierte erschrak meine Mutter neulich, als sie mich nur durch den Türspalt sah: "Was hast du denn jetzt - ach das ist ein Hut! Ich dachte du hättest dir da jetzt irgendwie Flügel drangeklöppelt!" O.o

Obwohl sie mir bei diesem Hut ein „Hutgesicht“ attestierte erschrak meine Mutter neulich, als sie mich nur durch den Türspalt sah: „Was hast du denn jetzt – ach das ist ein Hut! Ich dachte du hättest dir jetzt Flügel angeklöppelt!“ O.o
(Es hat mich so überrascht, dass ich spontan obiges Handyfoto machen musste. Zeigt mal wieder, was meine Mutter mir alles zutraut… Flügel?!)

Einen „Belüftungshut“ habe ich 2012 im Sommerurlaub auf Fehmarn gekauft, in einem Tünneffladen Souvenirshop, ich meine für 4-5€, wo er mir spontan ins Auge gesprungen ist. Der zweite, ganz andere Hut, bei dem meine Mutter mir das Hutgesicht bestätigte, ist mir um Ostern rum beim Spaziergang durch den Nachbarort mit Mutter und Oma bei NKD in die Hände gefallen. Auch dieser Hut war mit 4,99€ ein Schnäppchen und ausreichend locker gearbeitet um als „belüftet“ durchzugehen, außerdem bot er den Vorteil so viel zu weit zu sein, dass auch ein hoher Zopf oder dergleichen drunter passt, sodass ich lange fackeln musste. Im Wintermantel einen Sonnenhut zu kaufen macht man schließlich auch nicht alle Tage und die meisten anderen Kopfbedeckungen lassen leider tatsächlich nur offene Haare oder einen extrem tiefen Zopf zu, was für gewöhnlich dazu führt, dass die Haare mir nett im Nacken kleben. Doppel-Bingo-Treffer also sozusagen, dieser Hut.

Links der Schlapphut von NKD, der sich auch hervorragend "plätten" und verstauen lässt, rechts der aus Fehmarn.

Links der Schlapphut von NKD, der sich auch hervorragend „plätten“ und verstauen lässt, rechts der aus Fehmarn.

Aber jetzt genug gefaselt (Endlich ist die Olle fertig!), worauf könnt ihr im Sommer, so es ihn denn noch gibt der ja mittlerweile endlich da zu sein scheint, nicht verzichten? Ist mein Pflichtprogramm auch für euch nützlich oder könnt ihr darauf gut und gerne verzichten und bevorzugt andere Dinge? (Spontan fiele mir auch noch ein guter Bikini ein, aber den braucht man hierzulande draußen ja fast nur im Schwimm-/Freibad oder wenn man am Wasser wohnt, und abgesehen davon ist der für mich das ganze Jahr über wichtig, weil ich nicht nur im Sommer schwimmen oder baden gehen will.)

Blogparade: Top 3 Catrice-Lidschatten

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Vor einer Weile hat Diana auf ihrem Beauty- und Lifestyle-Blog eine Blogparade ins Leben gerufen, die sich mit den persönlichen Top 3 verschiedener Kosmetika beschäftigt. Bei Essie-Nagellacken konnte ich in Ermangelung selbiger genau so wenig mitreden wie bei Runde 2 mit meinen NoName-Fake-Pinseln, aber jetzt… aller guten Dinge sind 3, nicht wahr? Thema dieser Runde, die noch bis zum 20.6. läuft, sind Catrice-Lidschatten, von denen sich immerhin 13 (Huch, ich dachte es seien weniger? Da hab ich wohl nur an die Monos gedacht…) in diesem Haushalt befinden. Manch einer wird jetzt vielleicht die Augen aufreißen und sich fragen „13? So viele?!“ und die Beautybloggergilde kann darüber vermutlich nur müde lächeln, aber was soll’s? 2 davon gehören ohnehin 2 meiner Mutter und einen recht beachtlichen Anteil habe ich tatsächlich gewonnen bzw. direkt von Catrice im Rahmen ihres Entschädigungspakets für einen Lack mit gebrochenem Gewinde geschenkt bekommen. Und sowieso ist in letzter Zeit meine Vorliebe für dekorative Kosmetik wieder stark erwacht, auch wenn ich keine Beautybloggerin bin und, kleine Exkurse ausgenommen, wohl auch keine werden werde.
Kleine Übersicht vorab gefällig?

Catrice LidschattenFarbvorlieben sind natürlich gaaar nicht zu erkennen, schon klar. Deshalb ist die linke Reihe sowie die beiden oberen Lidschatten aus der 2. von links auch von mir gekauft, die jeweils unteren aus der 2. und 3. Reihe von links von meiner Mutter und der Rest geschenkt/gewonnen. Außerdem dürft ihr 3 Mal raten, mit welchem Teil ich gar nichts anfangen kann.

Catrice Lidschatten 2Der Vollständigkeit halber v.l.n.r., Reihe 1: Hip Hop on the Tree Top, Plum up the Jam, Japaneyse ( Neo Geisha LE), Yellow Submagreen (Quad); Reihe 2: Vanessa’s Paradise, , I Like to Mauve It, Golden Evergreen; Reihe 3: In Love With Hulk, C’Mon Cameleon, Intensif’eye Wet & Dry Shadow Black Swan, Dalai Drama

Kommen wir also zu meinen Top 3. Gar nicht so einfach, da bis auf wenige Ausnahmen eigentlich alle in Etwa gleich gut sind und es mehr auf meine Laune, mein Outfit und meine aktuelle Farbvorliebe ankommt, welche ich gerade nehme, sodass die meisten einen Platz auf dem Treppchen verdient hätten. Trotzdem hab ich natürlich versucht, mich zu entscheiden.

Platz 3 geht nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen „Vanessa’s Paradise“ und Mutters „C’mon Cameleon“ an das duochrome Chamäleon, einfach weil die Farbe noch einen Tick mehr besonders (Äh, Superlativ von besonders? Gibt’s wahrscheinlich gar nicht, was?) ist. Und hey, Grün und Rot, zwei Lieblingsfarben auf einmal, das muss doch fast gut sein, oder?
Catrice C'mon CameleonWenn man die duochrome Natur und die Farben jetzt auf meinen dilettantischen Fotos auch noch erkennen könnte…

Auf Platz 2 hat es der neuste Zuwachs im Team geschafft, „Plum up the Jam“, welche erst letzte Woche seinen Weg in meinen Badschrank gefunden und mir sofort prima gefallen hat. Eine ähnliche Farbe habe ich schon länger gesucht, etwas, das nicht auffällig bunt ist, dunkel, aber nicht schwarz ist, das dem Auge Tiefe und irgendwie etwas leicht Verruchtes verleiht. So genau das, was ich gesucht habe, ist es noch nicht, aber schon mal ein ganz hübschen Anfang. (Wenn ich ihn jetzt sauberer aufgetragen hätte…)

Catrice Plum up the Jam (4)Ich glaube ich muss mir was neues für meine Augenbrauen einfallen lassen – da zeichnet man sie schon nach und dann verstecken sie sich trotzdem.

Nummer 1 wäre dann, wer hätte es gedacht, was grünes. Nämlich „Hip Hop on the Tree Top“. Ausgerechnet Hip Hop?! Ich und Hip Hop?! Glücklicherweise geht es hierbei ja nicht um Möchtegern-Musik, sondern um Lidschatten, die man auch nicht mit “ie” schreibt, und auch wenn sich mir der Name, wie so manch anderer auch, nicht ganz erschließt: die Farbe ist klasse. Dunkelgrün ist ohnehin eine meiner Lieblingsfarben und ein matter Lidschatten ist bei dem ganzen Geglitzer und Geschimmer überall mal eine nette Abwechslung. Ansonsten hält Platz 1 es ähnlich wie Platz 2: dunkel, aber nicht schwarz und ein hervorragender Solokünstler auch wenn’s mal schnell gehen muss.

flott als Einzelspieler, sogar ohne LidstrichHuch, warum sehen denn meine Augen hier so grün aus? (Nicht, dass ich was dagegen hätte, im Gegenteil.)

Zu guter Letzt hat Diana, sozusagen als kleiner Anreiz?, auch noch angekündigt, unter allen Teilnehmern 3 Catrice-Lidschatten freier Wahl aus dem Standardsortiment zu verlosen. Na wenn 16 nicht mal eine viel schönere Zahl wäre als 13… 😉 Die ersten beiden potentiellen Neuzugänge zu benennen fiel nicht schwer, denn auf meinem imaginären Einkaufszettel stehen schon seit längerem die Farben „Don’t touch my Mosserati“ (Grün, wer hätte es gedacht) und „Blackwood Forest“ (Äh, ja, kein Kommentar…). Wer dann allerdings der dritte im Bunde sein sollte war nicht so einfach festzulegen, einige tolle Farben gibt es leider nicht mehr und auch bei den aktuell erhältlichen gibt es doch mehrere, die mich reizen, auch bei den Intensif’eyes (wobei meiner ja schon kaputt ankam, was jetzt vielleicht nicht unbedingt das beste Zeichen ist). Schlussendlich habe ich aber entschieden, dass „Ice Wide Open“ eine nette Bereicherung als Highlight für mein übliches Farbschema sein dürfte.

In diesem Sinne, welche sind eure liebsten Catrice-Lidschatten und welche gefallen euch von meinen am besten? Oder ist das gar nicht euer Farbschema?

der Mount McKinley der Textilwaren

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Jetzt, wo mein ganzer Schotter und ich erstmal endlich wieder in Deutschland sind, habe ich das ganze Aus-, Um- und Aufräumen diverser Dinge genutzt, um auch mal wieder meine Stoffe zu sortieren. Alle. Und zu vermessen. Auch alle.

Dass meine Eltern beide aus beruflichen Gründen von Sonntag/Montag bis Mittwoch/Donnerstag nicht daheim sein sollten kam mir dabei entscheidend zu Gute, denn so konnte ich mich in aller Ruhe im elterlichen Schlafzimmer ausbreiten, das bedeutend größer und geräumiger ist als meins. Dachte ich.
Montag Nachmittag, ich stand noch mitten im Chaos, rief nämlich mein Vater an und verkündete eine kleine Planänderung: er komme heute doch nach Hause. Ihr könnt euch meinen entsetzten Gesichtsausdruck und den leicht panisch durch den Raum schweifenden Blick vielleicht vorstellen… Ich musste also ranklotzen, das Zimmer zumindest mal wieder begehbar zu machen, und habe zu meiner Überraschung doch tatsächlich das meiste an besagtem Montag erledigt und bei der Gelegenheit die Zeit und das Essen vollkommen vergessen. Über die beiden für den Speicher bestimmten Vakuumsäcke mit in absehbarer Zeit nicht dringend benötigten Stoffen vor seiner Kommode sah mein Vater dann auch großzügig hinweg: „Kein Problem, schon klar, du dachtest, du hättest 3 Tage Zeit…“

IMG_7663 Nein, das sind nicht alle.

Wie dem auch sei, mittlerweile sind alle meine Stoffe wieder verstaut und mehr oder minder genau ausgemessen, in Länge und Breite. Denn obwohl ich bereits eine Exceltabelle über meine Stoffvorräte führte kam es immer wieder vor, dass ich es versäumte, einen Zuwachs oder die Nutzung gleich einzutragen, oder schlichtweg die Breite gar nicht beachtet hatte. Ein neuer Überblick und ein besseres „In welcher Kiste war der Stoff doch gleich wieder?“-System war also fällig. Zweifelsohne wusste ich bereits vorher, dass ich zu viel Stoff habe, aber ich schätze das stundenlange sortieren und vermessen half auch, mir mal vor Augen zu halten wie viel zu viel das ist.

Deshalb möchte ich jetzt, wie Natron bei ihrer Stoffbilanz, dieses Ausmaß ein wenig als motivierenden Arschtritt nutzen und mir gleichzeitig bei der reizenden Veführung möglicher neuer Einkäufe besser auf die Finger hauen. Im Übrigen hatte ich zwar eh vor, diesen Sommer in den nächsten Monaten endlich mal wieder mehr zu nähen, meine Stoffberge zu dezimieren und lange gehegte Ideen in die Tat umzusetzen, aber das so amtlich zu verzeichnen bietet sich natürlich zusätzlich an. Demnach wird’s in nächster Zeit hoffentlich auch endlich wieder mehr Nähposts geben.  Yay!

Ziel ist also jetzt, Stoffberge (der Mount McKinley ist übrigens einer der „Seven Summits“ ) in Klamottenberge zu verwandeln.
Zugegeben: ob sich der Kleiderschrank darüber nun wiederum so sehr freut ist die andere Frage.

Zucchini-Walnuss-Hähnchen-Lasagne

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Heute gibt’s mal wieder ein herzhaftes Rezept (und ganz ohne Alliterationen!). Ihr erinnert euch vielleicht, da waren noch Lasagneplatten in meiner englischen Schublade
Außerdem hatte die liebe MvX zufällig pünktlich zum Erwerb meiner ersten post-FM Test-Zucchini ein tolles Rezept für ein einfaches Zucchini-Walnuss-Pesto gepostet, das postwendend auch auf meinem Teller gelandet war – kann ich nur empfehlen! Die Nudeln waren mir jedenfalls langsam ausgegangen, aber die Lasagneplatten waren noch da, ebenso eine Portion Hähnchenfilet im Gefrierschrank, und so kam mir eine Idee, die ich neulich auch gleich daheim für meine Mutter nachgekocht habe, unter abgewandelter Verwendung von MvX‘ leckerem Pesto (Ehre, wem Ehre gebührt!).  Deshalb gibt’s schon wieder ein Rezept, aber seid versichert, es geht auch bald an nähtechnischer Front wieder weiter, versprochen!

Wer also, wie ich glücklicherweise, Zucchini verträgt, kann ja folgendes mal ausprobieren:
ZucchiniPesto-Hähnchen-Lasagne (5)Mehr Bilder gibt’s diesmal nicht, Mutter kam schon rein: „Fotografierst du mein Essen?!“, und viel zu erkennen ist ja eigentlich eh nicht.

Zucchini-Walnuss-Hähnchen-Lasagne

(für 2 Personen)
2 Portionen Hähnchenfilet
2 Lasagneplatten
1 Zucchini
evt. 1 kleine Schalotte (nach Verträglichkeit!)
1-2 Hände voll Walnüsse
ca. 30-40g Parmesan
etwas (Oliven-)Öl
Salz und Pfeffer, nach Belieben und Verträglichkeit Kräuter
2-3 EL saure Sahne
geriebener Käse zum Überbacken

Zuerst, das ist optional, habe ich die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett etwas geröstet, danach geht’s eigentlich erstmal wie bei MvX beschrieben weiter. Gewaschene Zucchini und ggf. Schalotte würfeln, mit etwas Öl anbraten bis sie weich sind. (Das mit dem Würfel zur Seite stellen hab ich mir hier gespart.)
Zucchini und Schalotte dann zusammen mit den Walnüssen und einem Stück Parmesan (lieber vorsichtig rantasten und erstmal zu wenig als zu viel) sowie Pfeffer und Salz und einem Schluck Öl  in die Küchenmaschine geben und zu einer mehr oder weniger homogenen Masse häckseln lassen. Bei Bedarf nochmit mehr Pfeffer und Salz, Parmesan oder Öl abschmecken.
In der Zwischenzeit das gewürfelte Hähnchenfilet in der Pfanne leicht anbraten, es muss noch gar nicht durch sein, dann das Pesto wieder zugeben. Außerdem die saure Sahne unterrühren, sodass eine cremige Soße mit Hähnchenstücken entsteht. Etwa die Hälfte davon wird dann auf dem Boden der Auflaufform verteilt, eine Lasagneplatte draufgelegt und der Rest wiederum darauf verteilt. Wer noch mehr saure Sahne hat kann ein bisschen davon darauf verteilen, wie bei herkömmlicher Lasagne eben, und dann den Käse drüberstreuen.Jetzt ab in den vorgeheizten Ofen und bei 200°C etwa 25 Minuten überbacken bis der Käse bräunlich und ggf. das Hähnchen gar ist.

Abwandlung:
Unter Umständen böte es sich auch an, nicht das gesamte Pesto mit dem Hähnchen zu mischen, sondern für die oberste Schicht pures Pesto zurückzubehalten, dass sich dann besser und glatter verteilen lässt. Alternativ kann man das Hähnchen natürlich auch ganz weglassen, wobei dann womöglich eine größerere Menge Pestosoße nötig wäre um die Lasagneplatten ausreichend zu tränken und zu sättigen.

saftiger Vanillekuchen

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Heute gibt es endlich mal das Rezept, dass ich eigentlich (nach den Vitalkeksen) als erstes vorstellen wollte. (Deshalb sind die Bilder auch schlechter als die der letzten Rezepte.) Warum das so nichts geworden ist, keine Ahnung, aber besser spät als nie. Diesen saftigen Kuchen fand ich nämlich so lecker, dass ich tatsächlich in der Uni saß und heimlich davon träumte, ihn zu essen, mich regelrecht danach sehnte… dabei bin ich normalerweise gar kein großer Vanille-Fan. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass es so ziemlich das erste selbst erstellte Backrezept war und mein Magen und Geschmackssinn diesen gewissen Stolz und die Freude, dass es geklappt hat, unterstützen wollten? (Oder natürlich an der langweiligen Vorlesung?)
Das Rezept ist jedenfalls denkbar einfach, kommt ohne Eier aus und die abgebildete Menge entspricht 1/3 des (entsprechend hochgerechneten) Rezepts,  da wohl nicht jeder so kleine 1-Frau-Kuchen backen will und die Menge für eine kleine Kastenform irgendwie auch zu wenig (will heißen: flach) war um wirklich als Kuchen durchzugehen. Mittlerweile habe ich aber auch eine große Version gebacken und kann daher guten Gewissens sagen, dass das prima in einen Gugelhupf passt.Vanillekuchen

saftiger Vanillekuchen

105g Margarine
225g Traubenzucker
Vanille(mark) + Vanillearoma (ca. 3 TL)
1 Prise Salz
360g Mehl
4,5 TL Backpulver
450ml Milch

Backofen auf Gas 4/ca. 180°C vorheizen.
Margarine, Traubenzucker, Vanillemark, Vanillearoma und Salz miteinander schaumig schlagen.
Mehl, Backpulver und Milch zugeben und noch mal gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht, der reißend vom Löffel fällt wie man so schön sagt.
Teig in eine gefettete Form (z.B. einen Gugelhupf) füllen, glatt streichen und bei oben genannter Temperatur ca. 35 Minuten backen.

IMG_7020Am Kuchen selbst erkennt man die Schädelform leider nicht mehr so gut… Ist aber trotzdem die ideale Menge um als Einzelperson nicht Ewigkeiten an einem Kuchen zu sitzen.

IMG_7019 Diagnose: Schädelbruch

IMG_7025Ob da wohl auch Osteoporose im Spiel war? Schön luftig-locker ist der Kuchen jedenfalls.