Aus 2 mach 3!

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Seit Samstag steht meine Nähmaschine endlich wieder an Ort und Stelle und als es mich am Sonntag überkam dachte ich mir als Wiedereinstimmung sei die Überarbeitung zweier Shirts nicht verkehrt, die ich vor einer ganzen Weile in England in einem dieser dubiosen Läden mit günstigen Preisen, aber ohne Umkleidekabinen gekauft habe. (Ich glaube passenderweise hieß er „Risky“.) Trotz Umkleidenmangel hatte ich die Shirts kurz über meinem Top anprobiert und befunden, dass sie des Einsatzes von Nadel und Faden bedürften, aber sonst ganz cool seien.vorher

Wie ihr seht waren die baugleichen Shirts viel zu lang um als T-Shirt durchzugeben (der Kreidefleck markiert in Etwa meinen Hüftknochen), außerdem ein Bisschen weit und der Ausschnitt endete etwas sehr großzügig erst unter der Brust. Von Anfang an war also der Plan, die Dinger auf T-Shirt-Länge zu kürzen und den abgeschnittenen unteren Teil mit einem neuem Brustteil zu versehen. Was mir leider erst daheim aufgefallen war ist, wie verschnitten und verdreht die Dinger waren. Das machte es dann doch etwas schwieriger als gedacht, aber auftrennen und neu zusammennähen wäre auf Grund der Streifen auch nicht drin gewesen. Das abgetrennte Unterteil sah nähmlich, an einer Seitennaht aufgeschnitten, so aus:vorher (3)Wer schneidet und näht denn sowas? (Okay, genau genommen will ich es wohl lieber gar nicht wissen.)

Abschnippelt und eingenäht war schnell, auf einen richtigen Saum hab ich verzichtet, um nicht zu viel Länge einzubüßen. Stattdessen einmal mit dem Gradstich drüber damit es im Zweifelsfall nicht zu sehr aufribbelt oder -rollt, fertig.nachher (1)

Blieb noch der untere Teil, mittlerweile gänzlich zerlegt, den fast das geplante Schicksal ereilte.

vorher (4)

Ein paar Träger unter Zuhilfenahme eines Jerseyrests aus der Restekiste (Sorry, Stoffbilanz!) , dann noch ein Seitenteil dazwischen gefriemelt… Als es fertig war fiel mir dann auch ein, dass ich ja eigentlich über vorne gekreuzte Träger nachgedacht hatte, aber das hätte vermutlich eh nicht so gut funktioniert.nachher

nachher (11)Kurz vor knapp entschied ich dann jedenfalls noch, wenigstens eins der beiden nur zu taillieren und als kurzes Kleidchen/Longshirt zu tragen, eventuell mit einem schwarzen Jerseymini und natürlich, wie das andere auch,  einem Top oder Bandeau drunter. Ausschnitt schön und gut, aber das ist mir dann doch ein Bisschen zu viel.
nachher (2)

Damit wäre die Einstimmung dann auch schon wieder erledigt und ich kann verraten: ich habe mich gleich am Montag um die Stoffbilanz und die Abarbeitung alter Pläne gekümmert. Mehr dazu gibt’s die Tage natürlich hier.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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