die unendlichen Weiten des blauen Meeres

Standard

So oder so ähnlich komme ich mir jedenfalls in meinem neuen Kleid vor – fehlt bloß die Abkühlung.

Äh, ja, sehr vorteilhaft fotografiert... blöder Selbstauslöser.

Äh, ja, sehr vorteilhaft fotografiert… blöder Selbstauslöser.

Das Infinity Dress heißt aber keinesfalls so, weil das Säumen sich ins unendliche zieht und gefühlte 20.000 Stecknadeln braucht (Stimmt allerdings auch!), sondern weil es unzählige Tragevarianten gibt.  Und dass ich auf sowas stehe hab ich ja bereits erwähnt.
Genau genommen kannte ich das auch als Convertible Dress bekannte Kleid schon länger als den Cozy und bin das erste Mal hier darauf gestoßen. Noch genauer genommen habe ich sogar bereits eins im Schrank, nämlich in rot – sogar aus dem gleichen leider recht knitteranfälligen Stoff wie der Cozy. (Langsam wird’s wirr, oder?) Schon damals hab ich eine Änderung vorgenommen: das Unterbrustband. In der herkömmlichen Variante verdeckt es nämlich keinen BH, was mir dann doch recht wichtig war, sodass ich es kurzerhand entsprechend verbreitert habe. Dabei geht dann aber auch der Ausschnitt flöten…

Nicht so bei dieser Version, denn hier habe ich eine entsprechende Aussparung eingebaut, sodass das Unterbrustband des BHs verdeckt wird, aber vorne noch etwas Ausschnitt sichtbar bleibt. Wenn man es nicht gerade trägerlos wickelt.

Säumen macht ja sooo viel Spaß!

Im Übrigen ist das Kleid nicht nur auf Grund der Wandelbarkeit klasse, sondern auch weil der Rock (natürlich, bei dem Umfang) herrlich luftig ist. Okay, Wind sollte man vielleicht vermeiden, logisch, aber sonst ist das ein prima Begleiter für den Sommer und aus dem richtigen, knitterarmen Stoff sogar für den Urlaubskoffer. Ein Teil, zig Looks, ade „Was pack ich nur ein?“.

Komplimente absahnen kann man damit übrigens auch bestens. 😉

Und das kommt dabei heraus, wenn man den schwingenden Rock fotografisch festhalten und sich 10 Sekunden auf der Stelle drehen will, bis der Selbstauslöser knipst...

Und das kommt dabei heraus, wenn man den schwingenden Rock fotografisch festhalten und sich 10 Sekunden mehr oder weniger auf der Stelle drehen will, bis der Selbstauslöser knipst… Dass ich nie Ballett getanzt habe brauche ich wohl nicht zu erwähnen?

P.S.: Damit wäre dann auch mit der neuste Stoff aus meinem Lager seiner angedachten Bestimmung zugeführt und, obgleich ich etwas großzügig eingekauft hatte (heißt: brauchbare Reste), freut sich die Stoffbilanz über ein Minus von etwa 1,65m x 1,60m. Gar nicht so viel für ein eigentlich so stoffintensives Kleid, was?

Advertisements

Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

»

  1. Ich mag das und das rote Kleid echt gern! So etwas könnte ich mir für mich auch vorstellen. Könntest du da vielleicht mit ner deutschen Anleitung aufwarten?

    • Hm, ich hab spontan nur im grünen Forum was gefunden (http://www.natronundsoda.net/forum/viewtopic.php?f=18&t=62603), aber im Prinzip ist es ganz einfach: du hast einen Kreis, das Loch oben sollte im Umfang deinem Unterbrustwert entsprechen (oder eher etwas kleiner, da der Stoff ja elastisch sein muss), und 2 lange Träger, deren Breite misst du am besten so ab, dass sie eben die Brüste bedecken und vorne vielleicht etwas überlappen. Ansonsten ist da nur noch ein Unterbrustband, in der Anleitung eben schmal, ich hab’s aber breiter gemacht (1 Streifen, der um die Brust rumpasst, die kurze Seite zusammengenäht und die lange gefaltet, sodass der Ring doppelt liegt; ich hab dann auf links gedreht und ein kleines Dreieck genäht/rausgeschnitten für mehr Ausschnitt).
      Dann musst man im Prinzip bloß noch die Träger (rechts auf rechts, also außenseite Rock oben und außenseite Träger unten) auf den Rock legen und das Band drauf (damit sind die Träger dann zwischen Band und Rock, sodass man sie später richtig hochklappen kann), einmal rumnähen und wenn man sich das säumen spart ist man fertig. 😉 (Die entstehende Naht ist ja dann wenn man Träger und Band hochklappt innen.)
      Vielleicht kann ich aber auch beim nächsten Mal ein paar Fotos machen.

      • Da muss ich mich dann mal in Ruhe mit auseinandersetzen.
        Schade, dass der eine Stoff, den ich hier habe, wohl nicht dafür reichen wird…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s