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Da ihr euch nun die gesamte Adventszeit mit den Geschenken meines tollen Kalenders von Todeszebra rumschlagen müsst soll es heute wenigstens mal wieder etwas geben, was ich selbst gemacht habe. Den Adventsblues seid ihr allerdings noch nicht los, da kommt noch mehr. Aber vielleicht könnt ihr ja die eine oder andere Idee selbst noch verwerten?

Als meine Mutter nämlich meinen wunderbaren Kalender bewunderte und verlauten ließ „Ich will auch so einen…“ kam mir spontan der Gedanke, für meine Eltern auch Kalender zu befüllen. Zwar hauptsächlich mit Süßigkeiten, aber eben doch mit der einen oder anderen selbstgemachten Kleinigkeit. Ein paar Dinge, die quasi nur auf die passende Gelegenheit warteten, waren nämlich ohnehin schon fertig.

Für den Kalender neu gewerkelt habe ich aber erstmal ein kleines Reißverschlusstäschen für meinen Vater:

Globulitasche
Der trägt nämlich im Außendienst mittlerweile zahlreiche Tabletten und Globulifläschchen mit sich rum, die alle in einem eher weniger hübschen Beutel mit Zugband als Verschluss landen.  Da dachte ich sei eine hübschere Variante vielleicht nicht verkehrt…
Weil mein Vater passionierter Segler ist wollte ich eigentlich gerne diese tolle Zeichnung mittels Nitrofrottage auf den Stoff bringen, aber das hat leider gar nicht geklappt. Wie’s scheint ist mein extra gekaufter Nitro-Verdünner dafür, namentlicher Verwirrungen zum trotz, nämlich nicht geeignet. Oder ich zu doof. (Wollen wir hoffen, dass es ersteres ist.) Also habe ich etwas frustriert wieder die Stickeinheit angeschmissen, im Urban Threads Sale zugeschlagen und eine annehmbare Alternative fabriziert.

Globulitasche 2
Mit dem Reißverschluss bin ich nicht ganz glücklich, aber so schnell konnte ich leider auch keinen farblich passenden auftreiben. Na ja, so sieht man wenigstens immer schnell wo der Eingang ist.

Globulitasche 3
Das Prinzip der Tasche ist übrigens ganz einfach und variabel, denn außer einem Stück Stoff (zwei wenn es ein Futter geben soll) und dem Reißverschluss in der gewünschten Größe braucht man nur das übliche Nähmaterial, sprich Nadel und Faden. Der Boden der Tasche entsteht dann durch das entsprechende Abnähen der unteren Ecken. Ich habe außerdem eine Wendeöffnung im Futter gelassen, die ich anschließend mit der Hand zugenäht habe, so ist auch von innen alles hübsch und ordentlich. (Gut erklärt und bebildert ist das Prinzip auch hier, wie sollte es anders sein, bei Natron und Soda.)
Wer also noch ein schnelles, praktisches Last-Minute-Geschenk braucht: auf an’s Werk! Geht natürlich auch ohne Stickerei, dann vielleicht mit einem hübschen Stoff oder Schablonenmotiv (oder Nitrofrottage…) und die Verwendungszwecke sind ja denkbar vielfältig. Arzneitasche, Kosmetiktasche, Kleinkramtasche, Stiftemäppchen, … Das ist sogar ohne Nähmaschine zu schaffen.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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