Zuckerbombenalarm! Schokocremetörtchen!

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Cremetörtchen (aka „Cupcakes„) sind ohne Zweifel hübsch anzusehen. Zu lagern eher weniger gut, Stapeln wäre eindeutig kontraproduktiv. Was sie aber für meinen Geschmack auch sind: absolute Zuckerbomben.
Wenn ich mir herkömmliche Rezepte so ansehe bilde ich mir ein, schon verhältnismäßig wenig Traubenzucker benutzt zu haben, aber nach einem von den Dingern fühlte ich mich dem Zuckerschock trotzdem schon so nahe, dass mir die allgemeine Beliebheit, der sie sich erfreuen, doch ehrlich gesagt etwas schleierhaft ist. Dagegen sind Karamellbonbons gar nix. Aber vielleicht kann ich auch einfach nichts mehr ab.

Aber wenn die Welt Zuckerbomben will soll sie natürlich welche kriegen und ich werde beim nächsten Creme-Topping-Versuch einfach noch weniger Traubenzucker nehmen. Geschmäcker sind eben verschieden.
Das gilt übrigens auch den Namen dieser Teile, denn ein weiteres Mysterium ist mir , warum man jetzt neumodisch von „Cupcakes“ oder „Muffins“ spricht oder diese von herkömmlichen Törtchen unterscheidet. Für mich sind das alles Törtchen und „Cupcakes“ haben halt eine Creme oder sonstwie geartetes „Topping“ (noch so ein neumodisches Wort) – man könnte auch einfach Cremetörtchen sagen, oder nicht?

Schokocupcakes (13)

Schokocremetörtchencupcakes

für etwa 12 Törtchen Cupcakes:
150 g Mehl
4 g Vanilletraubenzucker (meinen hab ich ja aus dem Adventskalender)
1 Prise Salz
80 g Traubenzucker
2 TL Backpulver
35 g Backkakao
250 ml Milch (oder Pflanzenmilch wenn’s vegan sein soll)

Zuerst alle trockenen Zutaten grob miteinander vermischen, dann die Milch dazu kippen und gut zu einem glatten Teig vermixen.
Den Teig anschließend auf etwa 12 Förmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 20 Minuten backen.

für die Creme das Topping:
100 g Margarine
80 g Traubenzucker (oder nach Geschmack eben weniger)
20 g Backkakao

Alle Zutaten mit dem Handrührer gut vermischen und cremig schlagen, das kann einen Moment dauern bis sich alles gut verbunden hat. Wenn die Masse noch zu weich ist sollte sie eine Weile in den Kühlschrank, die Törtchen müssen ja eh noch abkühlen damit die Margarine beim Garnieren nicht gleich anschmilzt.
Jetzt kann die Creme in eine Spritztülle gefüllt und auf die Törtchen gespritzt werden (oder für die Rabiaten unter euch, bei denen es nicht hübsch werden muss: mit dem Löffel draufgeklatscht – sieht in der Farbgebung eh etwas beknackt aus, oder?)

Schokocupcakes (9)
Da Zuckerstreusel ja als Deko auch wegfallen hab ich einfach mal ein paar Müsliklumpen (Alverde Dinkel-Hafer-Crunchy mit Reissirup) drübergestreut.

Schokocupcakes (14)
Sieht doch gleich viel hübscher aus, das Cremetörtchen, oder?

Schokocupcakes (19)
Sicherheitshalber lagere ich sie übrigens im Kühlschrank, wo außerdem die Creme schön fest wird/bleibt.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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  1. Mmmmh, die sehen ja so gut aus!
    Und ich hatte mich schon gefragt, was das für leckere Deko auf den Törtchen [Meine Ma hat früher auch immer Törtchen gemacht, ich weiß gar nicht, wo der Unterschied zu Muffins sein soll…Cupcakes sind für mich eindeutig die Dinger „mit oben druff“, die stelle ich nie her…irgendwie traue ich mich an /dem Topping nicht…]

    • Vielen Dank.
      Ja, der liebe Zucker… darauf zu verzichten ist schon nicht einfach. Ich bin schon froh, mir mit Traubenzucker wenigstens teilweise Alternativen zu den herkömmlichen Süßigkeiten schaffen zu können.

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