Liste 1

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Ein Laptop ist bestellt (d.h. genau genommen mittlerweile gestern schon angekommen, derzeit schlage ich mich mit der Treiberinstallation rum), Stoffe für eine erste, schnelle „Hauptsache-ich-hab-erstmal-was“-Hülle liegen auch bereit (bei Gelegenheit werde ich dann hoffentlich was hübscheres produzieren, endlich mal was zu patchworken böte sich zum Beispiel an) und so hab ich mich daran gemacht, ein paar Dinge auf der Liste der noch zu nähenden Sachen abzuarbeiten.

Manteländerung2

Zuerst wäre da eine beinahe kurios anmutende Änderung: die Ärmel meines Wintermantels verlängern. Moment – verlängern?! Es kommt ja nun höchst selten – also eigentlich gar nicht – vor, dass ich mal was verlängern muss, aber diesmal war es wirklich notwendig. Schon vor 1 oder 2 Jahren habe ich einen langen, schwarzen Wintermantel mit Kapuze bei ebay geschossen, den die Vorbesitzerin durch eine Rückenschnürung aufgemotzt hatte. Das hatte für mich, neben dem günstigen Preis, zwei Vorteile: eine Kapuze ist bei dem wechselhaften englischen Winterwetter und plötzlich einsetzenden Regenschauern nie verkehrt, und mit einer Rückenschnürung kann ich Oberbekleidung hinlänglich ganz gut an meine Figur anpassen. Ich suche nämlich schon lange immer mal wieder nach Wintermänteln mit Kapuze, aber wie das nun mal so ist – an der Brust zu eng, um die Taille viel zu weit – passen nicht mal die ohne. Und Kapuzen scheinen noch dazu einfach Mangelware zu sein.
Kurioserweise sind bei diesem Mantel die Ärmel aber einfach zu kurz. Also habe ich mir etwas schwarzen Wollstoff, ein bisschen Kunstfell und Futterstoff geschnappt und beschlossen, die Kunstfelleinfassung am Kapuzenrand noch mal aufzugreifen. Der Plüsch ist zwar ein ganz anderer, aber das soll mich nicht weiter stören.

Manteländerung

Ebenfalls auf meiner Liste stand ein Brotbeutel – wenn man nämlich, wie ich, sein Brot selbst backt bekommt man natürlich auch keine Papier- oder Plastiktüten zur Aufbewahrung. Aber wiederverwertbare Stofftüten sind ja eigentlich eh viel ökonomischer (zumal der grüne Stoff ein Rest von perfekter Größe war), und hübscher anzusehen obendrein. Aus hygienischen Gründen habe ich dann übrigens gleich zwei genäht, damit ich nach jeder Benutzung wechseln und waschen kann.

Brotbeutel

Vermutlich erstmal das Wichtigste auf meiner Liste war aber ein Kleinteiletui für meine Unitasche, in dem der ganze Kleinkram verstaut werden kann, der sonst lose darin rumfliegt und nie oder nur schlecht auffindbar ist wenn man ihn braucht.

Täschchen2

Während meines Bachelorstudiums hatte ich sowas in der Art schon mal genäht, allerdings war das wirklich nur ein winziges Etui mit einem einzigen Reißverschluss, sodass der Krempel dann eben darin unsortiert und durcheinander rumflog. Auch nicht das Gelbe vom Ei. Also habe ich mir überlegt, was da überhaupt so rein muss und anhand dessen ein Konzept entwickelt (Das klingt jetzt irgendwie so wissenschaftlich-geschäftlich…), das auf diese Bedürfnisse nach Trennung und schneller Auffindbar- oder Sichtbarkeit Rücksicht nimmt.

Täschchen

Deshalb hat das Täschchen zwei Reißverschlussfächer und ein Klarsichtfach. In dem einen Fach dürfen sich Dinge wie Kopfschmerztabletten und die Notration Traubenzucker gegen akute Süßlust tummeln,…

Täschchen3

… während das andere Lippenpflege und Lippenstift beherbergt und bestimmt auch mal dem einen oder anderen USB-Stick Asyl gewähren wird.

Täschchen4

Das Fach aus dicker, durchsichtiger Plastikfolie/Tischdecke – hier nur stellvertretend von der PayBackkarte bevölkert – hingegen ist für den Studentenausweis gedacht. Ich gehe davon aus, dass der, wie bei meiner alten Uni, im üblichen Kartenformat kommen und auch als Schlüssel oder zumindest Einlassberechtigung fungieren wird, demnach muss er natürlich schnell verfügbar und gegebenenfalls sichtbar sein. Wenn es, wie in meinem letzten Bachelorjahr, sogar ein kontaktloses Öffnungsverfahren gibt, bei dem man die Karte nur an ein Lesegerät halten muss: um so besser, aber der als Verschluss gewählte Klettverschluss würde es auch nicht übermäßig kompliziert machen (Also: nicht komplizierter als das Verfahren ohnehin schon ist.), die Karte rauszunehmen und durch einen Leser zu ziehen, wie es in meinen ersten beiden Studienjahren erforderlich war.

Täschchen5
Was jetzt noch auf meiner Liste steht ist – bis auf die Laptophülle – nicht mehr kritisch. Eine Babyhose für die Patentochter meines Freundes, die im November kommen soll, habe ich die Tage auch noch schnell zusammengeschustert (und kein Foto gemacht, weil sie exakt so aussieht wie die erste), und weil ich die dann vermutlich eh erst um Weihnachten rum zu Gesicht bekommen werde brauche ich mich auch mit einem möglichen Lätzchen noch nicht stressen.
Das übernimmt aktuell zu meinem Leidwesen ohnehin lieber der Laptop, der Treiber verlangt, nach deren Installation aber prompt anfängt, sich über (System-)Fehler zu beschweren und nur mit Windows-Starthilfe hochfährt, um mir dann eine Systemwiederherstellung anzubieten. Ja was jetzt: Treiber oder keine Treiber? Und wenn keine Treiber: was soll ich dann damit anfangen ohne Internet, USB & Co., für die es ja Treiber braucht? Was die ganzen Treiber aktuell tun ist eher mich in den Wahnsinn zu treiben… aber ich bleibe hartnäckig. Es ist vielleicht nicht schön, komfortabel oder zeitgemäß, das alles selbst installieren zu müssen (bei meinem Desktop-PC habe ich Win7 installiert, hatte sofort alle Treiber und es lief alles von alleine), aber ich will mich nicht bezwingen lassen.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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