noch mehr Falten

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Beim roten Rock neulich hab ich euch ja schon verraten, dass es zwischenzeitlich auch eine weitere Variante gegeben hat. Diesmal aus einem schönen, dicken, dunkelgrün-bis-leicht-petrolfarbenen Jersey, den ich mal wieder günstig bei Karstadt ergattert habe (und dessen Farbe sich schon schlecht genug beschreiben oder fotografieren lässt ohne dass die dämliche Fotoapp selbstständig einen doofen Filter drüberlegt). Das Prinzip ist natürlich das Selbe, aber dieses Mal habe ich die Seitennähte weiter nach vorne verlegt.

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Als jemand, der seine Röcke im Laufe des Tages öfter mal daran ausrichtet, dass die Seitennähte seitlich sind, hat mich das bei der roten Version irgendwie immer mal wieder aus dem Konzept gebracht, und irgendwie hat sich mir auch nicht ganz erschlossen, warum es jetzt bei etwas dickeren Nähten so viel vorteilhafter sein soll, die auf dem Hintern zu tragen als an der Seite. Davon werden sie schließlich auch nicht dünner.

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Außerdem habe ich diesen Rock länger gemacht als den roten, und anscheinend mehr oder weniger freiwillig auch weiter, denn er sitzt bei weitem nicht so knackig. Ob ich das jetzt gut finden soll oder nicht weiß ich ehrlich gar nicht so genau, aber ich trage ihn trotzdem gerne. Im Normalfall übrigens auch nicht so zerknittert, aber für die Fotos hatte ich ihn nur schnell spontan aus dem Schrank gezogen und nicht extra gebügelt.

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Damit ich aus dem restlichen Stoff auch noch was gescheites machen kann und der Rock zusätzlich nicht zu dick wird habe ich das Futter diesmal aus einem anderen Stoff zugeschnitten. Farblich passt der nicht ganz 100%ig dazu, aber das man das Futter ja die meiste Zeit nicht sieht war mir das auch egal. Lieber so, als großen Verschnitt am Stoff, aus dem ich dann nicht anderes mehr machen kann, und dicke, beulende Seitennähte. Das Futter war übrigens mal ein billiges Bettlaken vom dänischen Bettenlager, da hab ich früher häufiger mal Jerseylaken für Probeteile oder ähnliches gekauft. Von dem Gedanken, richtige Klamotten damit zu nähen, bin ich aber mittlerweile abgerückt, weil die meistens doch ziemlich hanebüchen krumm und schief zugeschnitten sind was den Fadenlauf angeht. Aber ich lasse mich ja überraschen, ein paar Laken hab ich nämlich noch an Lager.

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Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

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