Archiv des Autors: knaxgurke

Über knaxgurke

- Baujahr 1990 in Südhessen - Doktorandin in Sheffield, UK - näht gerne - macht gelegentlich einfache Versuche im Stricken/Häkeln - würde ganz viele andere tolle, kreative Dinge auch gern können oder zumindest die Zeit haben, sie zu lernen - kocht und isst eigentlich gerne, würde das aber noch viel lieber tun wenn sie endlich nicht mehr von jedem Bissen ungeklärte Bauchschmerzen und andere Beschwerden bekäme nicht auf Fruktose verzichten müsste

Tanzdiktator? – Tanzkleid Nummer 2 und andere Probleme

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Nachdem ich euch letztens mein Latein-Tanzkleid gezeigt habe ist heute das Standard-Kleid dran. Die sind für gewöhnlich länger, irgendwo zwischen über-knie- und fast bodenlang. Hierzu hätte ich eigentlich eine Regel in den kuriosen Regularien erwartet, nicht kürzer als X, Latein nicht länger als Y oder so, aber nein, dazu gibt’s natürlich nichts, nur Hörensagen und „also ein bisschen länger wäre schon besser“.


Ich hab mich also nach langem hin und her überlegen für fast bodenlang entschieden, aber dann ist ja noch das Problem, dass der Rock auch weit genug sein muss, dass man darin ausladende Schritte machen und der Partner einem zwischen die Füße treten kann. Ein Tellerrock erschien mir dann aber doch wieder zu voluminös, da hätte ich mich wahrscheinlich in dem Fall nur im Stoff verheddert. Außerdem wollte ich gerne ein Kleid in Wickeloptik ohne Mittelnaht, also ohne separat angesetzten Rock.

Das war dann irgendwie gar nicht so einfach zu bewerkstelligen mit der gegebenen Stoffbreite und dem gewünschten Saumumfang, deshalb ist der Rock auch etwas asymmetrisch geworden. Im Nachhinein wäre es vielleicht doch besser gewesen, mehr Nähte in Kauf zu nehmen, aber hinterher ist man ja immer schlauer. Hier sieht man übrigens auch ganz gut, was ich damit meinte, dass der Stoff ziemlich knittert.

Überhaupt war hier einiges an Konstruktion involviert, weil ich nicht nur eine Wickeloptik wollten, sondern das Ganze mit Querfalten noch etwas interessanter gestalten wollte. Sieht wahrscheinlich auf dem Parkett eh keiner, aber nun denn…
So habe ich jedenfalls vorne und hinten je 4 schräg verlaufende Falten ins Oberteil konstruiert und vorne dann auch noch mal 2 im oberen Bereich des Rocks. Die habe ich dann mehrere Turniere später auch endlich per Hand mehr oder weniger unsichtbar festgenäht, damit sie nicht immer hocklappen. Insbesondere hinten hätte ich mir das Gefalte allerdings auch sparen können, denn das sieht finde ich im Endeffekt nur zerknittert aus und die meiste Zeit sieht man es sowieso nicht. Dafür gefällt es mir von vorne gut, und wie gesagt: hinterher ist man immer schlauer.


Selbiges gilt übrigens auch für diesen Tanzverein an sich. Ich hab ja neulich schon erwähnt, dass da einiges im Argen liegt, aber dieses Jahr war es dann auch nicht viel besser. Meine Partnerin war zwar lieb und nett, aber vor dem ersten Turnier find dann Miss Teamcaptain an, dass wir doch am besten bitte alle eine Art Team-Uniform für die Turniere kaufen sollten, am liebsten komplett schwarz und ggf. einen blauen Gürtel, oder notfalls ein schwarzes Top und einen blauen Rock oder so. Da blau die Teamfarbe ist macht das ja gewissermaßen noch Sinn, aber eine Uniform? Auch noch komplett schwarz? In einem Sport, wo auffallen quasi die halbe Miete ist? Noch dazu, wenn die meisten ohnehin schon Turnierklamotten haben? Und Miss Teamcaptain selbst ein rotes Latein-Kleid trägt? Na danke auch! Da haben meine Partnerin und ich intern schon Alarm geschlagen und ich musste mir dann tatsächlich erstmal bestätigen lassen, dass ich meine extra hierfür frisch selbstgenähten Kleider, die ich bis dato genau einmal angehabt hatte, auch weiterhin tragen durfte.

Dem war dann glücklicherweise auch so, sonst wäre ohnehin die Hölle los gewesen, aber wie gesagt, das änderte leider nichts daran, dass der Trupp alles in allem trotzdem ein Saftladen ist. Meine Partnerin und ich waren gleichermaßen frustriert und angepisst über den fehlenden Input, denn die meiste Zeit tanzten wir nur durch den Raum und bekamen doch keine Rückmeldung, Verbesserungsvorschläge oder irgendetwas, was man von einer Lehrstunde eigentlich erwarten würde. (Ich habe mir dementsprechend oft vorbehalten, den „Tanzunterricht“ nicht zu bezahlen, da ich ja nicht unterrichtet wurde sondern nur so vor mich hin übte – und das hätte ich genau so gut woanders machen können.) Daran hatte sich also seit dem Vorjahr nichts geändert… Überraschung. Noch besser wurde das Ganze natürlich, als meine Partnerin dann für eine Weile für eine Fortbildung weg musste und nicht zum tanzen kommen konnte – ergo tanzte ich alleine vor mich hin und wurde erst Recht ignoriert. Für zwei Turniere habe ich mir dann quasi „Blind Dates“ von anderen Unis organisiert, die ich erst am Tag des Turniers kennen lernte.

Bei dieser Dame aus Leicester hat das gut geklappt, ich habe vorher per YouTube ihre Schrittfolgen gelernt (Ja, ihr Team hat sowas nützliches online gestellt!) und wir haben uns blendend verstanden, bei einem Herren aus Durham lief das leider nicht so gut. Nicht nur war er ein ziemlich besserwisserischer Meckerheini, nein, er meinte auch, wir könnten die Schrittfolgen ja am Tag des Turniers zusammen aus dem Ärmel schütteln, wollte dann aber im Endeffekt doch, dass ich seine Schritte tanze und war genervt, wenn ich nach so kurzer Zeit und ohne Übung eben doch mal was vergaß (oder seine „Führkünste“ unklar waren). Noch dazu, wo ich zu diesem Zeitpunkt schon 1 oder 2 Wochen nicht mehr getanzt hatte, weil ich die Nase von dem Saftladen gründlich voll hatte.
Nachdem ich in der Technikstunde vor dem Turnier mit dem Blödmann nämlich trotz ingesamt 7 Teilnehmern konsequent ignoriert worden war und die ganze Stunde lang alleine vor mich hingetanzt hatte, während die 2-3 Lehrer sich intensiv mit den 3 Paaren beschäftigen, hatte ich dann nämlich auch endlich endgültig den Schlussstrich gezogen, bin nicht mehr hingegangen und habe mich von den Lehrer ferngehalten.

Mit der geliehenden Partnerin aus Leicester bin ich dann allerdings trotzdem noch zum „großen Turnier“ nach Blackpool gefahren, notgedrungen eben mit „meinem Team“ in einem Bus. Das ist quasi die Nationalrunde der Unis, wo dann auch mal die südlichen und nördlichen Kreise aufeinander treffen und natürlich unter dem Schirmverein, der auch die dämlichen Regeln macht. Also falls sich jemand fragt, wie’s so im Innern der Blackpool Wintergardens aussieht, das ist einer der Ballsäle und das Bild weiter oben zeigt meine „Leihgabe“ und mich im Flur (!) auf dem Weg zur sogenannten „Spanish Hall“, ein weiterer, kleinerer Ballsaal, der ziemlich cool dekoriert ist.
Unter anderem da es zuvor auch zwischen Miss Teamcaptain und mir nochmal zum Eklat kam und weil „mein Team“ mich mit fremden Partnern ohnehin nicht anfeuerte und ich von diesem ganzen Getue die Nase voll hatte habe ich mich dann auch den ganzen Tag bei meiner Partnerin und dem überaus netten Team Leicester aufgehalten. Da hatte ich mittlerweile nämlich auch schon ein paar Freundschaften geschlossen, und ohnehin stellte sich das spätestens dann als gute Entscheidung raus, als in der Facebook-Teamnachricht die Mobbingkeule ausgepackt wurde und bekanntgegeben wurde, dass es einen pink glitzernden Cowboyhut gebe, den ab jetzt immer derjenige mit dem wenigsten „Teamspirit“ (anfeuern und so weiter, was ja eh immer nur sporadisch passierte) aufgesetzt bekomme und der dann am Abend der Person, die den ganzen Tag über den wenigstens Teamgeist gezeigt habe, als „Tagespreis“ für die Verwahrung zur Nacht übergeben werde. So nett die meisten Leute sonst normalerweise auch waren, da hätte ich dann echt kotzen können.


Aber ich hatte es ja gut bei Leicester, habe ich eben mit meiner Leihgabe rumgeblödelt 😀 (Bei diesem interessant geschnittenen Teamkleid konnte ich mir diese Miene echt nicht verkneifen!) und hatte einen schönen Tag mit einem anderen, tollen Team. Das hat mich übrigens sogar zu seinem Jahresabschlussball eingeladen (Das war dann sogar das 3. Mal, dass ich sie besucht habe.) und mir und einem anderen ausgeliehenen Herren je eine Ehrenmedaille dafür verliehen, dass wir für ihr Team getanzt haben! So viel zum Thema Wertschätzung, nicht wahr? Die einen verteilen mobbende Glitzerhüte, die anderen verleihen Medaillen… Irgendwie dünkt mir, dass eine Partei da die Essenz des Teamgeists und vor allem der Teambildung besser verstanden hat.


Aber zurück zum Kleid, das Ballkleid oben ist zwar auch selbst gekürzt, aber dennoch gekauft. Beim Tanzkleid hingegen kann ich euch noch ein Detail zeigen, das man auf den Fotos schlecht sieht, das mir aber mit am besten gefällt. Übrigens gar nicht so leicht zu fotografieren.

Diese Verrenkung ist ja dann schon fast künstlerisch geworden, dabei wollte ich nur die Raffungen an den Schultern festhalten. Die habe ich nämlich absichtlich etwas weiter zugeschnitten und dann eben mit Gummiband zusammengerafft um da noch ein bisschen Struktur reinzubringen. Das lässt sich natürlich unbedeutend leichter fotografieren, wenn man das Kleid nicht gerade an hat.

Ein anderer Aspekt des Turniertanz, abseits der kurios-strikten Kleiderordnung und der Tatsache, dass man ohne gescheite Lehrer natürlich nicht vorankommt, den ich nicht vermissen werde ist übrigens die Sache mit dem Selbstbräuner, den geschniegelten Haaren und dem Make-up. Anscheinend ist es auch noch ungeschriebenes Gesetz, dass man auf der Tanzfläche bitte wie eine in den Farbtopf gefallene Karotte auszusehen hat, denn blass geht ja gar nicht, da reflektiert man ja das Licht und sieht aus wie ein Geist (Na und?! BUH!) und die Haare haben offenbar auch wie festzementiert zu sitzen, denn lose, lockere oder gar abstehende Haare sind ja ein schändliches Zeichen des Schlampertums. Stimmen wir alle zu, nicht wahr? Was ist denn so schlimm daran, wenn die Haare ein bisschen mitschwingen und die Energie des Tanzens versprühen? Solche dämlichen Regeln können einem echt den ganzen Spaß an der Sache verderben…


So musste sogar ich schlussendlich klein beigeben und meinen Pony mit unsäglichen Mengen Haargel, – spray und -nadeln (mit selbstklebenden Glitzersteinchen-Dekobändern von Poundland dekoriert) zu bändigen versuchen, da ich zusehends dazu gebracht wurde, mir mit offenem Pony deplaziert vorzukommen. Es hat allerdings ein bisschen gedauert, bis ich dafür die richtige Technik gefunden hatte und nicht mehr nach dem letzten Einhorn aussah, denn bei meinem kurzen Pony ist das gar nicht so einfach. Auch das Endergebnis hält kritischen Augen oder Profis vermutlich nicht Stand, aber ich habe schlichtweg keine Lust, mir eine Tonne Haargel in die Haare zu schmieren, das ich schon ausschließlich für Tanzturniere gekauft habe, weil ich sowas sonst grundsätzlich nicht benutze. Immerhin hatte ich dann nach dem Turnier das Glück, meinen Zimmergenossinnen nach Ewigkeiten endlich den Schlüssel abschwatzen und so als erste duschen und vor allem den Glibber aus meinen Haaren waschen zu können. Die zweite hatte nämlich natürlich, typisch englisches Problem, schon kein heißes Wasser mehr.

Selbst beim Selbstbräuner habe ich schließlich zähneknirschend klein bei gegeben, vielleicht in der vagen Hoffnung, damit unsere tänzerischen Chancen etwas zu erhöhen, denn offensichtlich kommt es ja auf die Präsentation an – aber auch nur, weil Superdrug abwaschbaren Instant-Selbstbräuner für £1 im Abverkauf hatte. Neben der Tatsache, dass ich ohnehin nicht das Bedürfnis hege, braun zu werden/sein und meine noble Kellerblässe gerne mag, hatte ich nämlich auch keine Lust, dann Montag noch als Karotte auf die Arbeit gehen zu müssen. Im Endeffekt bin ich natürlich selbst mit Selbstbräuner noch blasser als die meisten anderen im Naturzustand, aber man muss es ja auch nicht übertreiben. So wie meine andere Zimmergenossin zum Beispiel, die uns sehr zu unserem Leidwesen am Vorabend davon abhielt, endlich zu schlafen, weil sie sich noch eine gute Stunde lang von ihrem Freund im Bad das „Loch im Selbstbräuner“ flicken lassen musste. Wer’s glaubt…

Und dann braucht man ja zur falschen Bräune theoretisch auch noch die „passende“ zu dunkle Foundation… da konnte ich immerhin noch eine zuhause aus dem Schrank fischen, denn zu dunkle Foundations zu finden ist ja für mich eher kein Problem. Meine Freude darüber, sie zu tragen, könnt ihr allerdings wohl diesem Bild entnehmen… Ich fühle mich damit ungefähr so, wie die Farbkorrektur mich unten rechts sieht. Außerdem erinnere ich mich mit dieser Grimasse und dem abstehenden Pony (schließlich muss die Stirn ja auch angemessen karottiert werden) ein bisschen an einen Kakadu… Oder den Adler von den Muppets.

 

 

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she’s a maniac on the floor

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Das es vorletztes Jahr mit meiner Tanzpartnerin nicht so gut gelaufen ist hab ich euch ja schon erzählt. Was ich aber nicht erzählt habe ist die Sache mit den Kleidern. Auf den Fotos mit dem geborgten Tanzpartner (oder auch beim Rumalbern mit einer weiteren „Leihgabe“ dieses Jahr) seht ihr ja tolle Glitzerkleider, aber das sind die Teamkleider, die wir normalerweise nur zum Teammatch anziehen dürfen, also wenn wir am Ende des Tages in kleinen Gruppen gegen andere Uni-Teams antreten statt wie vorher jeder gegen jeden. Da dürfen wir nämlich bei den allermeisten Turnieren in meiner Kategorie „novice“ solche aufregenden Sachen nicht anziehen sondern müssen die schlichteren Regeln für „restricted dress“ einhalten. Dummerweise hatte mir das so aber niemand gesagt, geschweige denn wie genau diese Regeln lauten, sodass ich natürlich schnell den Plan hegte, mir spannendere Tanzkleider zu nähen und hierzu von meiner damaligen Partnerin (und den Lehrern) ausnahmsweise auch mal bestärkt wurde. (Bevor sie anfing, mich zu hetzen, dass die ja bis zum nächsten Turnier fertig sein müssten.)

Also suchte ich Ewigkeiten nach passenden Ideen und Materialien und brachte schließlich Stunden damit zu, auf dem Boden rumzukriechen und Tüll zuzuschneiden. Nachdem ich den zusammengenäht hatte und beim nächsten Turnier beim Anblick der weiter fortgeschrittenen Tänzerinnen und ihrer Kleider erwähnte, dass mich das inspiriere und mir Ideen liefere, meinte meine Partnerin dann doch glatt, dass ich solche Kleider ja in unserer Kategorie gar nicht tragen dürfe. Ich war natürlich entsprechend geschockt und angepisst, dass ich nun Stoffe gekauft und stundenlang auf dem Boden rumgekrochen war für nichts und wieder nichts! Hätte man mir ja auch mal vorher sagen können, zumal die Lehrer auch von meinem Vorhaben wussten.

Aber im Nachhinein stellte sich also raus, dass es allerlei kuriose Regeln bezüglich der erlaubten Kleider gibt – kein Glitzer, Federn o.ä. Deko größer als 7x7cm, nur eine Lage Fransen von maximal 10cm Länge, aber beliebig viele Lagen Rüschen oder Volants, und außerdem muss es doch bitte gekauft und unverändert sein. Bitte was?! Ihr habt richtig gelesen, in den Regeln der Inter Varsity Dance Association steht doch tatsächlich drin, dass für die eingeschränkte Kleiderordnung nur Kleidung von der Stange und ohne persönliche Änderungen oder Schneiderarbeiten getragen werden darf! Ich dachte echt mich trifft der Schlag. Nicht nur nichts selbstgenähtes, nein, nicht mal die Seitennähte dürfte ich theoretisch einnehmen oder die Hosenbeine kürzen wenn die Stangenware (wie so oft) halt nicht 100% passt. Also mal ehrlich… was haben die denn davon? Verschafft es denn irgendwem einen tänzerischen Vorteil, wenn er ein Kleidungsstück passend gemacht hat, das sonst halt nicht so gut passen oder aussehen würde? Was interessiert es die denn, ob ich die wie immer zu weite Taille meiner Bluse eingenommen habe oder nicht? Juckt das echt irgendwen?

Zumal: wer weiß denn bitte, ob ich da nun was selbstgemachtes oder angepasstes trage oder nicht (wenn es nicht gerade so schlecht gemacht ist)? Kommt dann die Saumpolizei und verlangt, die Nahtzugaben zu sehen? Schließlich hatte ich bis dato auch mein selbstgemachtes blaues Infitinykleid getragen und es hat niemanden gestört, weil es die meisten eben auch nicht wussten. (Die Lehrer allerdings schon, und die haben mich auch hier nicht darauf hingewiesen, dass das ja eigentlich regelwidrig sei, und wie gesagt auch ermutigt, was zu nähen.) Das bekloppte Regelwerk hält allerdings auch hierfür in der Tat eine kuriose Forderung bereit und erklärt, dass man als Besitzer des Kleidungstück der Beweispflicht unterliegt und tatsächlich beweisen können muss, dass das Teil gekaufte Stangenware ist. Die haben doch wohl einen an der Klatsche! Glauben die denn ernsthaft, ich hebe für alle Kleider, die ich je gekauft habe, für alle Ewigkeiten die Kassenzettel auf, nur für den Fall, dass ich das Ding mal auf einem Turnier tragen und mir jemand quer kommen will?! Immerhin werden großzügigerweise auch Links zu Webseiten oder Broschüren akzeptiert, aber trotzdem… Wenn das Ding ausverkauft ist ist sowas doch auch nicht mehr so leicht zu finden.

Nichtsdestotrotz habe ich mich schlussendlich dafür entschieden, mir trotzdem neue, andere Kleider zu nähen. Die Lehrer meinten ebenfalls solange es nicht offensichtlich (schlampig?) selbstgenäht und ansonsten regelkonform sei sei das schon okay, und meine Meinung war ähnlich – schließlich hatte mich die Kleiderpolizei ja bisher auch noch nicht gefilzt und außerdem war das Infinitykleid nicht ideal, weil ich damit z.B. im Jive tatsächlich mal mit dem Absatz im Saum hängengeblieben war und mich fast auf die Nase gelegt hätte. Spaßeshalber(?) meinte ein Kumpel sogar notfalls er mache mir schnell eine entsprechende Webseite. Es ist schon schön, hilfsbereite Freunde zu haben.

Also musste ich wieder neuen Stoff kaufen und überlegen, was ich denn nun genau mache. Für das Lateinkleid fiel die Wahl schnell auf Volants für den Rock, nur die restliche Gestaltung bedurfte einiger genauerer Überlegungen. Außerdem musste ich mir die Nähmaschine einer Freundin ausleihen, da meine ja ärgerlicherweise keinen einzigen Stich tat. Nachdem das erledigt war und ich sicherheitshalber viel zu viel Stoff bestellt und vorgewaschen hatte hab ich also an einem Wochenende losgelegt und so ordentlich rangeklotzt, dass ich fast mit beiden Kleidern fertig geworden wäre. Das Standardkleid zeige ich euch aber wann anders.

Für Latein sollen die Röcke also oberhalb des Knies enden, und das macht – wie man an der Sache mit dem Absatz im Saum sieht – auch Sinn. Mein Kleid sollte also schon mal „kurz genug“ werden, und außerdem asymmetrisch. Im Prinzip habe ich mich wieder an meinem altbekannten T-Shirtschnitt bedient und diesen nach unten etwas verlängert und schräg abgeschnitten. An diese Kante kam dann ein Volant der entsprechenden Länge und ein enges Rockteil, das den Rock um die Volantlänge verlängerte, aber eben nicht ausgestellt ist. Nach diesem Prinzip habe ich dem Rock 3 Volantreihen verpasst, die ich zum Glück nicht versäumen musste, da der (leider nicht ganz optimale) Stoff nicht franste, sich aufrollte oder ähnliche Sperenzchen anstellte. Dafür knittert er dummerweise ziemlich.

Um das Kleid auch obenrum (fast im wahrsten Sinne des Wortes) etwas aufzurüschen habe ich unter dem Ausschnitt mehrere Reihen immer kürzer werdender gerüschter Volants angenäht. An die Armausschnitte kamen dann noch 3 Lagen rundliche, leicht gerüschte… ja was eigentlich? Ärmelklappen? So kommen sie mir jedenfalls vor, denn bei dem Stoff war diese Entscheidung auch nicht ganz ideal.

Sehr oft hatte ich aber leider eh nicht die Gelegenheit, die Kleider zu tragen, da meine Tanzpartnerin kurz darauf ihr Studium geschmissen hat (und meiner eh überdrüssig war, weil ich eben kein Mann bin, und mir daher ziemlich auf den Senkel ging) und ich dann erstmal gar keinen Partner mehr hatte. (Beziehungsweise nur für 1 Woche, bevor die dämlichen Lehrer den mir zugedachten glatt hinter meinem Rücken an jemand anderen vergeben haben!)

Im folgenden Jahr, man kann quasi sagen ich war blöd genug, es nochmal versuchen zu wollen, hatte ich dann zwar eine neue Partnerin, mit der ich mich auch gut verstand, aber da waren dann tatsächlich viele der Turniere, auf die wir gingen, „open dress“, sodass wir die Glitzerkleider tragen konnten. Außerdem hatte ich mir ja im Oktober so ordentlich in den Daumen gesäbelt, dass ich operiert werden musste und erstmal eine Weile außer Gefecht gesetzt war beziehungsweise nur Standard tanzen konnte, weil ich da den Arm ruhig halten kann, und mir den Rest des Geschehens von der Seitenlinie aus angucken musste. (Aber das musste ich ja eh meistens, weil die Lehrer uns ja mit Vorliebe ignorierten und wir ohne etwas beigebracht zu bekommen natürlich auch nicht wirklich voran kamen.)
Das wusste meine Partnerin aber auch gut einzusetzen, als bei einem Teammatch darum ging, kostümiert zu tanzen (das Thema war Christmas Pantomime, was auch immer das sein mag) und sie kurzerhand vorschlug, ich solle doch als Captain Hook gehen und sie als Peter Pan. Gesagt getan, sie bastelte mir aus Alufolie einen Haken und ich stellte den Bart, häkelte fix eine Augenklappe und brauchte ansonsten nicht mal shoppen gehen, weil ich die passenden Teile eh schon im Schrank hatte. Na ja, und die Haare halt auf dem Kopf.

Hab ich nicht einen schönen Bart? =D Damit habe ich die anwesenden, inbesondere die Teammitglieder, die mitgekriegt haben, wie ich mir die Haare um’s Kinn geschnallt habe, glaube ich ganz schön geschockt, weil den meisten anscheinend nicht bewusst war, wie lang sie sind. Da haben sich selbst die Richter amüsiert und gegenseitig drauf aufmerksam gemacht, als wir vorbeigetanzt sind. Nur genutzt hat’s natürlich wieder nichts, weitergekommen sind wir nicht und den Preis für’s beste Kostüm hat auch jemand anders gewonnen. (Ich glaube ein Aladdin, der sich komplett blau angemalt hat, und eine Dame, die sich ganz kreativ in ein fertiges Maskottchenkostüm nach Art Mickey Maus oder Riesenteddy in der Fußgängerzone gequetscht hat.) Aber der Haken hat einfach zu gut gepasst…


Übrigens: der Hand geht’s wieder bestens, hab jetzt halt nur meine persönliche „Blitznarbe“… auf der Hand.

 

 

don’t you step on my suede sole shoes

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Letztes Jahr in der Erstiwoche bin ich glücklicherweise darauf aufmerksam geworden, dass es hier doch ein Tanzsportteam an der Uni gibt. Da das eigentlich zur anderen Uni gehört, Mitglieder aber dankend von beiden Unis angenommen werden, da sonst keine von beiden ein ausreichend großes Team hätte, will meine Uni das aber offensichtlich nicht auf der Webseite der „Uni Societies“ auflisten, sodass ich es eben leider erst fast 1 Jahr nach Beginn meines PhD gefunden habe. Man könnte also sagen die Uni hat mich darum gebracht, ein Jahr früher wieder das Tanzbein schwingen zu können. Frechheit.

tanzschuhtasche

So habe ich also etwas verspätet wieder mit dem Tanzen angefangen und musste mich erstmal ziemlich umstellen, da ich zwar als Teenie eine ganze Reihe Tanzkurse belegt und viel getanzt hatte, aber eben immer nur aus Spaß an der Freude und „sozial“ in der Tanzschule und nie auf Turnieren. So hatte ich zwar viele Figuren in allen Tänzen gelernt (und durch die lange Pause natürlich auch die meisten wieder vergessen), aber leider nie so wirklich viel Technik, Fußarbeit oder „hübsche Arme“. Das Uniteam hingegen ist eigentlich nur auf Turniere ausgelegt, wo hauptsächlich 4 Tänze getanzt werden, aber dafür eben viel Wert auf die richtige Technik und auffallendes Aussehen gelegt wird – womit ich nicht gerade glänzen konnte, da viel Wissen vorausgesetzt zu werden schien, das ich nicht besaß. Zusätzlich hatte ich mit meiner Tanzpartnerin Pech und wir wurden von denn Lehrern vielfach nicht beachtet, sodass das Ganze für mich irgendwann eher frustrierend wurde.

tanzschuhtasche2

Dennoch hatte ich mich entschlossen, zu meinen Latein-Tanzschuhen auch ein Paar Standard-Schuhe kaufen zu wollen und bin netterweise bei Amazon günstig fündig geworden. Für den Preis hatte ich nichts hochwertiges erwartet, aber bei dem Stand der Dinge war das auch nicht unbedingt nötig/sinnvoll und tatsächlich erwiesen sich die Schuhe bisher als sehr bequem.
Da sie aber eben nicht von einem namhaften Tanzschuhhersteller kamen gab es auch keinen Beutel o.ä. als Aufbewahrung dazu und ich musste erstmal einen anderen nehmen als ich z.B. mit einem netten „ausgeliehenen“ Herren zu einem Turnier gefahren bin, das mir aufgrund seiner Frohnatur und tänzerischen Leistung auch viel mehr Spaß gemacht hat als die Turniere mit meiner grummeligen Partnerin, die mich nur rumkommandiert hat selbst wenn sie Fehler gemacht hat (was leider beides ständig vorkam), bevor sie mich schließlich wegen ihres Studienabbruchs komplett hat sitzen lassen. (Ich meine, dieses Foto sagt doch wohl einiges, oder? Da wird einem ständig eingetrichtert man soll Lächeln/Strahlen und sie sieht aus, als hege sie Mordgedanken. Was sie womöglich auch tat.)

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Dieses Jahr habe ich aber eine neue Partnerin – einen Herren hab ich aufgrund deren extremer Unterzahl mal wieder nicht abbekommen 😉 – mit der ich mich bisher sehr gut verstehe und sicherlich auch besser tanze (etwas hab ich ja schließlich im letzten Jahr auch gelernt, und allgemein harmoniert es zwischen uns besser), und von den Lehrern bekommen wir glücklicherweise bisher auch mehr Aufmerksamkeit. Toi toi toi. Jedenfalls sollte jetzt auch endlich mal eine passende Tasche für die Schuhe her, und damit sie sich darin nicht gegenseitig den Glitzer abreiben und anschließend alles vollglitzern hab ich dem Beutel eine Mittelnaht als Trennsteg verpasst.

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Minimal knapp ist es geworden, sodass es ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl bedarf, die Schuhe in die entsprechenden Abteile zu stecken, aber es passt und erfüllt seinen Zweck. Hübsch ist es noch dazu, und ganz zufällig ist der Stoff von Ikea auch noch teamfarben Blau.

 

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adjust as necessary

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Letztes Jahr im Oktober fand ich mich recht kurzfristig daheim wieder um meinen Pass im aufpreispflichtigen Expressverfahren zu verlängern. Nicht, dass ich mich über einen Heimatbesuch beschweren würde, aber wenn man Anfang Dezember nach Brasilien muss sollte es doch wohl eigentlich reichen, wenn der Pass noch bis folgenden März gültig ist, oder? Oder ist es so wahrscheinlich, dass man bei einem für 9 Tage angesetzten Trip plötzlich für über 4 Monate im Reiseland festsitzt?

wickelshrug

Wie dem auch sei, daheim hatte ich wieder Zugang zu meiner treuen Nähmaschine und meinen überbordenden Stoffvorräten und habe spontan was schnelles gewerkelt, nämlich einen Wickelshrug. Gesehen hatte ich das, wie sollte es anders sein, bei Pinterest, und die „Anleitung“ ist natürlich denkbar einfach. Wenn man denn den Maßen traut. Es ist vermerkt, dass man die Maße doch bitte unbedingt an die eigenen Körpermaße anpassen soll – aber leider wird mit keinem Wort erwähnt, wie genau oder gar nützliche Referenz- oder Toleranzwerte gegeben.

wickelshrug2

Also habe ich auf gut Glück losgewerkelt, das ging ja schnell, und den dicken, roten Polojersey vernäht, den ich beim roten Faltenrock schon mal erwähnt hatte. Was auf den Anleitungsfotos noch charmant oversized aussah wirkte dann an mir und aus diesem Stoff aber irgendwie doch nicht so gut und hat mich nicht ganz überzeugt, weil es einfach nur beulte und ständig von den Schultern rutschte. So viel zum Thema wärmend, ne? Hätte ich das Teil mal kürzer gemacht…

wickelshrug6

Bis vor kurzem lag es dann dementsprechend ungetragen im Schrank, bis ich es voller guten Willens, ihm noch eine Chance zu geben und etwas rumzuprobieren, mal wieder rausgezogen habe. Und siehe da, mit etwas Zuppeln und Zoppeln fand ich mich plötzlich in einer schräg über dem Bauch endenden Variante wieder, die ich eigentlich sogar ziemlich cool fand (und beim nächsten Tragen prompt genau so nicht mehr hinbekommen habe). Dazu habe ich die beulende Oberkante einfach etwas nach außen umgeschlagen.

wickelshrug3

Ein Problem war auch, dass die Wickelung irgendwie auf einer Seite unter dem Arm durch musste um vorne halbwegs gut zu sitzen, was eben auch dazu führte, dass es dann oben beulte und vor allem von hinten aussieht wie Kraut und Rüben. Vielleicht bestünde das Problem aber bei einem weicher fallenden Stoff gar nicht. Jetzt, wo ich mir die Fotos der Anleitung nochmal ansehe, kommt mir allerdings auch der Gedanke, es mal mit einer anderen Anziehtechnik zu probieren und zuerst beide Arme in die Ärmel zu stecken und dann den Rest z.B. um den Hals zu schlingen um diesen Wasserfalleffekt wie bei der Anleitung zu kreieren, statt wie bisher einen Arm anzuziehen, dann um den Körper zu wickeln und den anderen Arm einzustecken.

wickelshrug5

Bis auf die Rückansicht, an der ich immer etwas zuppeln muss, und die Tatsache, dass die Ärmel besonders bei Bewegung öfter mal von den Schultern rutschen bin ich jetzt aber doch ganz zufrieden mit der Tragevariante. Das mit dem von der Schulter rutschen lässt sich bei näherer Betrachtung vermutlich auch gar nicht vermeiden wenn das Ding quasi keine Schulter oder zusätzlichen Stoff rund um die Achsel vorgesehen hat… Man sieht ja auch, die Ärmelnaht verzieht sich dadurch etwas nach vorne.

wickelshrug4

Aber mit einem Augenzwinkern kann man das doch tragen, oder?

shrug

noch mehr Falten

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Beim roten Rock neulich hab ich euch ja schon verraten, dass es zwischenzeitlich auch eine weitere Variante gegeben hat. Diesmal aus einem schönen, dicken, dunkelgrün-bis-leicht-petrolfarbenen Jersey, den ich mal wieder günstig bei Karstadt ergattert habe (und dessen Farbe sich schon schlecht genug beschreiben oder fotografieren lässt ohne dass die dämliche Fotoapp selbstständig einen doofen Filter drüberlegt). Das Prinzip ist natürlich das Selbe, aber dieses Mal habe ich die Seitennähte weiter nach vorne verlegt.

gruene-falten

Als jemand, der seine Röcke im Laufe des Tages öfter mal daran ausrichtet, dass die Seitennähte seitlich sind, hat mich das bei der roten Version irgendwie immer mal wieder aus dem Konzept gebracht, und irgendwie hat sich mir auch nicht ganz erschlossen, warum es jetzt bei etwas dickeren Nähten so viel vorteilhafter sein soll, die auf dem Hintern zu tragen als an der Seite. Davon werden sie schließlich auch nicht dünner.

gruene-falten2

Außerdem habe ich diesen Rock länger gemacht als den roten, und anscheinend mehr oder weniger freiwillig auch weiter, denn er sitzt bei weitem nicht so knackig. Ob ich das jetzt gut finden soll oder nicht weiß ich ehrlich gar nicht so genau, aber ich trage ihn trotzdem gerne. Im Normalfall übrigens auch nicht so zerknittert, aber für die Fotos hatte ich ihn nur schnell spontan aus dem Schrank gezogen und nicht extra gebügelt.

gruene-falten3

Damit ich aus dem restlichen Stoff auch noch was gescheites machen kann und der Rock zusätzlich nicht zu dick wird habe ich das Futter diesmal aus einem anderen Stoff zugeschnitten. Farblich passt der nicht ganz 100%ig dazu, aber das man das Futter ja die meiste Zeit nicht sieht war mir das auch egal. Lieber so, als großen Verschnitt am Stoff, aus dem ich dann nicht anderes mehr machen kann, und dicke, beulende Seitennähte. Das Futter war übrigens mal ein billiges Bettlaken vom dänischen Bettenlager, da hab ich früher häufiger mal Jerseylaken für Probeteile oder ähnliches gekauft. Von dem Gedanken, richtige Klamotten damit zu nähen, bin ich aber mittlerweile abgerückt, weil die meistens doch ziemlich hanebüchen krumm und schief zugeschnitten sind was den Fadenlauf angeht. Aber ich lasse mich ja überraschen, ein paar Laken hab ich nämlich noch an Lager.

gruene-falten4

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biological woolfare

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Anfang September habe ich auf Instagram einen hübschen Häkelschal entdeckt, der es mir sofort angetan hatte. (Nein, ist nicht immer alles nur noch Pinterest hier. ;)) Netterweise lies sich über die Hashtags auch gleich leicht rausfinden, dass das schöne Teil – warum auch immer – Virus shawl heißt. Google hat mich dann bei Ravelry schnell auf eine Anleitung bzw. Häkelschrift gestoßen und anderswo auf eine Bilderanleitung auf facebook. Also hab ich während einer „Wochenendschicht“ in der Uni fix die Häkelschrift ausgedruckt und bin sonntags, nach Verlassen des sinkenden Schiffs (Toll wenn man sein Wochenende opfert und es dann trotzdem nicht funktioniert, oder?) und spätem Mittagessen mit einer Freundin, die ich viel zu lange nicht gesehen hatte, noch schnell zu Poundstretcher gespurtet und habe Wolle mit Farbverlauf gekauft. Da hatte ich schon mal so schöne gesehen und sie damals nicht mitgenommen, weil ich dachte „Nee, brauch erstmal die andere auf…“ (Hab ich natürlich nicht, das ist genau wie mit Stoff!), und jetzt war die Auswahl dann doch eher bescheiden, aber immerhin graue hatten sie noch. Die fand ich dann eigentlich doch ganz hübsch und für mich tragbar (eine der wenigen Alternativen war pink *grusel*). Außerdem wollte ich ja 2 Tage später auf der Zugfahrt zur Konferenz das Tuch häkeln und den nächsten Tag zum Ausgleich das Haus mal nicht verlassen. An den fehlenden Daten für die Konferenz war ja eh nichts mehr zu machen…

woolfare

Noch am selben Abend hab ich also mit dem Häkeln angefangen und mich dabei erstmal an der Bilderanleitung orientiert, die mich dann aber sehr schnell verwirrt hat. Warum? Weil da von 10 und 5 Luftmaschen (jetzt hatte ich doch tatsächlich Laufmaschen geschrieben…) die Rede war, in meiner Häkelschrift und der Videoanleitung (die ich, wie ich gestehen muss, wegen des schrecklichen deutschen Akzents im Englischen gar nicht angucken wollte/konnte) aber nur von 7 und 4. Gut, geht sicher beides, aber ausgedruckt hatte ich ja nun mal 7 und 4. Auch wenn, wie ich blöderweise erst daheim feststellte, dummerweise der Rand fehlte, weil das Muster nicht auf A4 skaliert ist. Also hab ich mit 7 und 4 weitergehäkelt und mich prompt bei der mittleren Luftmaschenkette gewundert, was da jetzt Sache ist. Da steht nämlich 7 auf der Häkelschrift, eingezeichnet sind aber 10 Punkte, die Luftmaschen darstellen. Weil da in der nächsten Reihe 10 Stäbchen reinsollen ging ich davon aus, dass da nur jemand die Nummern geändert hat und es zumindest beides mal die gleiche Anzahl sein sollte, aber im Video (musste ich mir dann ja doch zumindest teilweise ansehen) wurden tatsächlich 10 Stäbchen in den Zwischenraum der 7 Luftmaschen gehäkelt. Nachdem diese Unklarheiten beseitigt waren ging es dann aber mit dem Häkeln doch schnell voran und ich musste mich etwas bremsen, nicht schon Sonntag Abend und Montag ordentlich vorzuhäkeln – schließlich wollte ich ja Beschäftigung für die Zugfahrt.

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Auf eben dieser hab ich dann auch fleißig weitergehäkelt (unter zwischenzeitlichem Einwurf eines der mitreisenden Dozenten: „Keep going, knaxgurke.“), sogar so fleißig, dass ich doch noch ein zweites Knäuel Wolle aus dem Gepäck fischen musste. (Zum Glück hatte ich es in weiser Vorraussicht in die Außentasche gesteckt, sodass ich leicht dran kam.) Von dem hab ich dann auch mehr gebraucht als angenommen. Bei der Anleitung war der Garnverbrauch nämlich dummerweise nur in Metern angegeben – aber auf der Banderole meiner Wolle waren natürlich nur Gramm (immerhin keine Unzen) und keine Meter zu finden. Aber weil die Wolle schön ist und nur £2.99 kostete hatte ich spontan alle 3 Knäuel mitgenommen, die ich finden konnte.

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Auf der Rückreise von der Konferenz hab ich das Teil dann, ziemlich überrascht und vom Glück beflügelt, einen Preis für den besten Karriereeinsteiger-/Studentenvortrag gewonnen zu haben, fast fertig gehäkelt. Fast deshalb, weil ich natürlich zwischendrin mal einen Fehler gemacht hatte und eine halbe bis ganze Reihe wieder aufribbeln musste, die mir dann bei der Ankunft in Sheffield gefehlt hat. Da war die letzte Reihe nämlich zu gut 2/3 fertig, aber die hab ich dann eben am nächsten Abend auf dem Sofa schnell erledigt.

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Gehäkelt habe ich das Ganze übrigens mit einer 4mm-Häkelnadel und die Wolle scheint ein für den Billigschuppen eigens fabriziertes oder umetikettiertes Model zu sein, denn die Banderole sagt überaus aufschlussreich nur „Colour Blend Yarn“, Shade Z894 und ein paar wenige Infos zu Maschenprobe, Waschtemperatur und Material (100% Acryl). Ein paar Fehler waren auch im Garn, wo quasi ein loses Ende mitten aus dem Faden rausstand, aber na ja… was soll man von 2.99 für 150g auch groß erwarten?

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Wie ihr seht ist das Ding übrigens breiter als ich groß… Außerdem wiegt es fertig 274g und lässt sich auch schön von einer Flexi 8 zusammenhalten (hier in Größe S, die sonst meistens meine Pferdeschwänze zusammenhält).

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Aber auch rumblödeln lässt sich damit prima: Flieg, Vogel, flieg!

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Ja, ich weiß, ich habe einen Vogel.

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Das Spannen des Tuchs war übrigens auch sehr… spannend. (Aber leider notwendig, vorher hat man die kleinen „Schuppen“ gar nicht richtig gesehen.) Die liebe Schmunsel, bei der ich das Muster glaube ich auch entdeckt hatte, hat mir netterweise ein Foto ihrer Spannvorrichtung geschickt, da ich sowas noch nie gemacht hatte. Aber mit Teppich ist es eben etwas doof, ein trotz kräftigen Auswringen tropfnasses Tuch aufzuhängen… Ich habe also Plasiktüten untergelegt, aber darauf hat sich im Nu eine Pfütze gebildet, die sich dann bei einer falschen Bewegung doch auf den Teppich ergossen hat. Außerdem hing das Tuch ziemlich schief, weil der Türknauf des Schranks natürlich nicht auf gleicher Höhe mit dem Fenstergriff war.

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Letzenendes bin ich dann zum Glück doch noch auf die Idee bekommen, die Wäscheleine statt um den Türknauf um eine der Lamellen der Schranktür zu knoten, und das hat zu meiner großen Erleichterung auch gehalten, ohne die Lamelle zu zerlegen. Puh! Und siehe da, dann hing das Ganze auch hoch genug um einen Eimer unterzustellen, der dem finalen Füllstand nach auch dringend nötig war.

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schwarze Tulpen rocken

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Heute gibt’s mal wieder was ein wenig schickeres, das ich vor einer Weile (ich verliere den Überblick…) spontan daheim genäht habe. Ich war nämlich über dieses Kleid mit Tulpenrock gestolpert und dachte mir so ein Rock könne ja für eine Konferenz in heißen Gefilden ganz gut sein. Also hab ich mir schwarzen Jersey geschnappt und losgelegt. Weil ich die obere Kante (aus welchen Gründen auch immer?) aber kaum abgerundet habe sah das Ganze am Ende doch etwas anders aus und hat, vermutlich auch wegen der Stoffbreite, nicht so schön viele Falten. Na ja, beim nächsten Mal…tulip-skirt

Den Bund habe ich schlicht doppelt umgeschlagen und ein Gummiband eingezogen, dazu gab es einen mehr oder weniger gut geglückten Blindsaum für die Unterkante. Den hab ich übrigens zuerst gemacht, weil der Saum durch den Überlapp ja bis oben zum Bund reicht und deshalb für den Gummibund mit umgeschlagen werden musste.

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Leider erkennt man auf den Fotos mal wieder nicht viel, weil die komische App, die ich zur Nutzung der Fernbedienung brauche, anscheinend ohne mein Wissen einen Filter über die Fotos gelegt hat, der die Fotos ziemlich abdunkelt. Sowas doofes… Gut, dass ich auch etwas rumgealbert habe, damit man wenigstens den Überlapp etwas sieht.

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Immerhin ist der Plan für einen luftigen Businessrock aber soweit aufgegangen und der Rock hat mir im Juni bei einer Konferenz im heißen San Antonia, Texas (Hitzschlag ahoi!), gute Dienste geleistet. Na ja, wenn man mal von den Lüftungsgittern im Gehweg absieht, aber auch da waren ehrlich gesagt andere Kleider mit weiter schwingenden Röcken viel schlimmer und haben für den einen oder anderen unerwarteten Marylin Monroe-Moment gesorgt…

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Aber auch das war immer noch besser und amüsanter als mit 2 ununterbrochen laut schnatternden Labertaschen das Zimmer teilen zu müssen, die mich fast in den Wahnsinn getrieben haben. So schön San Antonio an sich war, ich war so froh als ich wieder daheim war und hatte das dringende Bedürfnis, mich mindestens 3 Wochen lang allein in meiner Wohnung einschließen und keine Menschenseele sehen zu müssen. Aber immerhin hatte ich ein bisschen amerikanische Kosmetik shoppen können und sogar Rabatt bekommen, weil die nette Dame in der Schlange hinter mir ihre Kundenkarte für mich durchgezogen hat, sodass ich den Angebotspreis bekam und sie die Treuepunkte – win/win sozusagen.

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In the circle

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Letztes Mal als ich daheim war und das zweifelhafte Vergnügen hatte, mein Zimmer zwecks neuen Fußbodens auszuräumen, hab ich natürlich beim bummeln mit meiner Mutter auch wieder mal bei Karstadt zugeschlagen. Neben einem schönen, wie gemalten Jersey, hab ich dabei auch diesen hübschen, grauen Strickstoff mit einer Art Zebramuster ergattert, den ich ebenfalls gleich verarbeitet habe, und zwar zu einer Kreisjacke. Natürlich auf Pinterest entdeckt. Sowas hatte ich schon länger mal vor, aber eben keinen Stoff gehabt.

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Dummerweise waren dazu aber keine Maße zu finden, und so hab ich mal wieder Pi mal Daumen gearbeitet (Hierzu übrigens eine Weißheit meiner Mutter: „Pi ist ja eine feste Größe, aber der Daumen ist immer unterschiedlich…“) und einfach vom Oberkopf bis zum Hintern gemessen, damit ich auch sowas wie eine Kapuze habe, ähnlich wie hier. Das Teil, das mich dazu inspiriert hat, finde ich jetzt natürlich gerade nicht, aber im Prinzip war der Nacken einfach nach oben hin lang genug, um ihn auch als Kapuze nutzen zu können.

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Was meiner natürlich nicht ist. Zu wenig Stoff, zu viel Haare, wie auch immer, es hält halt nicht auf dem Kopf. Aber so ist ja auch schön, und für’s nächste Mal weiß ich, dass ich mehr als die hier benutzen 45cm Radius veranschlagen muss. Dann sollte ich auch vorne mehr Länge und mehr Stoff zum überschlagen und kuschelig einwickeln haben, der ist so nämlich auch etwas spärlich.

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Dafür fällt das Ganze gerade seitlich aber trotzdem sehr schön, finde ich, und wie ihr seht hab ich natürlich Ärmel angefügt, damit es eben auch schön kuschelig warm ist. Westen schön und gut, aber irgendwie finde ich die was die Wärme anbelangt halt doch immer etwas… unbefriedigend.

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Für die Ärmel habe ich einfach meinen T-Shirt-Schnitt aufgelegt um den richtigen Schulterabstand hinzubekommen, und dann je einen minimal gebogenen Schlitz geschnitten, sodass die Ärmel (ebenfalls vom Shirt-Schnitt) genau reinpassten. Genäht und gesäumt hab ich das ganze Ding übrigens mit meiner neuen Overlock, der ich bei meinem Heimaturlaub nicht widerstehen konnte, aber dazu ein andern mal mehr. Jetzt erst nochmal Rumgehampel mit der Jacke.

Kreisjacke Die Fotos hab ich übrigens neulich gemacht, nachdem ich vom Kaffeeklatsch bei meiner netten Nachbarin zurück war, wo ich das Teil anhatte – Mensch war das ein kalter, regnerischer Tag. Aber den hab ich ja tatsächlich fast zur Hälfte mit der Nachbarin verquatscht, mit der ich mich um 11 Uhr zum Kaffee verabredet hatte und von der ich dann um halb 5 wieder daheim war. Ups. Na ja, ich würde mal sagen, wir haben uns gut unterhalten. Hat eben nicht nur was die Wohnung anbelangt Vorteile, dass ich endlich umgezogen bin. (Ich habe jetzt übrigens Tageslicht!)

Faltenrock mal anders

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Als ich neulich (mittlerweile ist das auch schon fast 1 Jahr her!) letzten Oktober daheim und ein anderes Teil, das ich noch nicht fotografiert habe, fast fertig war stöberte ich noch etwas weiter in meinen Stoffkisten und bei Pinterest auf der Suche nach Inspiration und Ideen, was ich kurzfristig so nähen könnte. Dabei stieß ich wieder auf diesen hübschen Rock, den ich mir mal etwas genauer ansah. Ursprünglich wollte ich ihn aus dem Rest des roten Polojerseys machen, der noch vom Shrug anderen Teil übrig war, aber der war dann doch nicht lang genug, also habe ich mich spontan für einen anderen roten Jersey entschieden. Der ist dünner, und das war vielleicht auch besser so, denn sowohl Vorder- als auch Rückteil des Rock kommen am Ende mit doppelten Stofflagen daher, die Falten natürlich sogar mit noch mehr.

Am Anfang fand ich die Anleitung etwas konfus und nicht so gut erklärt, aber am Ende klappte es dann doch ganz gut. Im Prinzip wird das Vorderteil nur in Falten gelegt, die untere Lage davon auf dem Futter festgenäht sodass die eigentliche Falte die Naht verdeckt und dieser Doppeldecker dann mit dem Rückteil zu einem Sandwich verarbeitet, wobei das Rückteil an der Unterkante hochgefaltet wird – dadurch spart man sich auch noch einen Saum und hat innen keine offen liegenden Nähte. Gar nicht so doof.

Faltenrock rot

Den Part mit dem Falten festnähen fand ich etwas konfus erklärt und gelöst – ich habe einfach die Falte hochgeklappt, sodass der Bruch frei lag, diesen mit Kreide markiert und am darunter liegenden Futter festgesteckt und dann genäht. Nichts mit kryptisch unter dem Stoff Falten fühlen und bei den Fingerspitzen feststecken…

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Als die Seitennähte dann aufeinander gesteckt waren hieß es anprobieren, hier habe ich oben auf jeder Seite etwa 1,5-2cm weggenommen. Bei dieser Gelegenheit stellte ich aber auch fest, dass der Rock trotz meiner *hust* überschaubaren *hust* Körpergröße doch eher ziemlich kurz war, weshalb ich einen längeren Bund von etwa 10cm angenäht habe. Im Nahtschatten. Wie ich es liebe… Tausend Mal stecken und heften und trotzdem immer irgendwelche nicht mitgefassten Kanten auf der Innenseite.

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Mit einem kürzeren Bund sähe das vielleicht besser aus, aber das kann ich ja dann beim nächsten Mal machen, wenn ich entsprechend mehr Länge einkalkuliert habe. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Rock nämlich sehr gut und es wird sicher nicht der letzte seiner Art gewesen sein. (Ich kann schon verraten, dass er es nicht ist, weil ich zwischen Schreiben dieses Beitrags, Fotos machen und Fotos bearbeiten und veröffentlichen glatt noch einen genäht habe.) Obwohl die Anleitung elastischen Stoff verlangt kann ich mir den Rock sogar auch aus festem, nicht dehnbarem Material vorstellen, dann eben mit Reißverschluss wie in diesen Versionen. Nur ob ich gestreiften Stoff so in Falten legen möchte bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke, ich würde andere Muster bevorzugen.

Faltenrock rot 4

Flugzeugingenieurwissenschaften für Anfänger

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Vor kurzem (aka etwa einer Stunde, als ich aus dem Kino zurückgekommen bin) hat mich die E-Mail eines Lesers erreicht (Huhu! *wink*), mit der Bitte um eine Anleitung zu dem Geldscheinflieger, den ich einer Freundin zur Hochzeit gebastelt habe. Ihr erinnert euch, das Ding hier von vor über einem Jahr?
Da ich sowieso schon wieder viel zu lange nicht gebloggt habe, ein herrlich langes 5-Tage-Feiertagswochenende vor mir habe, das sicher wieder viel zu schnell vergehen wird, und glücklicherweise in weiser Voraussicht Fotos vom Entstehungsprozess des Fliegers gemacht hatte – hauptsächlich damit ich selbst weiß, was ich da angestellt habe, sollte ich das mal wiederholen wollen – hab ich mich also gleich daran gemacht, aus diesen Fotos eine kleine Bilderanleitung zu basteln. Wie ich das wörtlich geistreich beschreiben soll weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau, also lasse ich es lieber und hoffe, dass die Bilder für sich sprechen. Falls nicht, einfach nachfragen.

Geldscheinflieger Anleitung1
Geldscheinflieger Anleitung2

Geldscheinflieger Anleitung3

Ich hoffe das war halbwegs verständlich und Fabis Mutter freut sich über den Reisegutschein. 😉