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mein Leben und ich #5

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Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder der 20. (die Zeit rennt…) und damit wieder Zeit für Inas „Things about your life“-Projekt. Diesmal, auch wenn er vielerorts wohl leider lange auf sich warten ließ oder sich nur kurz zeigte, mit dem Thema „Must-haves für den Sommer“. Also, ich schätze mal damit soll Sommer so richtig mit Sonne und warmen Temperaturen gemeint sein… (Sprach sie und schwitzte um kurz nach Mitternacht noch bei über 28°C.)

Must-haves sind ja für mich immer so eine Sache… Ich habe einfach meinen eigenen Stil und meinen eigenen Kopf und lasse mir ungern von anderen „vorschreiben“, was ich unbedingt haben „muss“ – wenn es mich nicht interessiert oder mir nicht gefällt dann ist das eben so, egal ob jemand anders der Meinung ist, dass man das braucht oder nicht. Ich renne keinen Trends hinterher oder kaufe Dinge, nur weil sie „in“ sind, und kann nur heimlich den Kopf schütteln, wenn jemand der Meinung ist, irgendwas nach einer Saison entsorgen zu müssen, weil es jetzt wieder „out“ ist. Was Trends und Must-haves angeht bin ich also sozusagen gelinde gesagt zu nichts zu gebrauchen.

Trotzdem gibt es natürlich Dinge, auf die ich persönlich im Sommer ungern verzichten müssen wollte, deshalb betrachtet das hier sozusagen als meine individuelle Komfort-Empfehlung für den Sommer. Grundausrüstung, aber was soll’s – heißt ja schließlich auch Must-haves und abseits der Grundausstattung (und vermutlich selbst da) scheiden sich wohl auch die Geister, was man braucht und was nicht.

Als allererstes unverzichtbar ist da natürlich Sonnencreme. Ohne die geht gar nichts. Ich bin naturgemäß sehr vornehm kellergebräunt hellhäutig und verbrenne deshalb quasi im Null Komma Nix. Genau genommen tue ich das mit Sonnencreme eigentlich auch. Aber vielleicht dauert es wenigstens ein Bisschen länger, und es wird ja nicht jeder gleich feuerrot, deshalb halte ich Sonnencreme auch für Individuen mit Hautfarbenstadium „gebräunt“ für wichtig, um das „Lobster-Stadium“ zu vermeiden. (Und ja, meine Haut kennt seit jeher leider wirklich nur „Kalkleiste“ und „Feuerrot“, dazwischen oder drum herum gibt’s nicht.)

Ich würde wohl auch LSF100 kaufen wenn es das gäbe.

Ich würde wohl auch LSF100 kaufen wenn es das gäbe.
Wichtig ist für mich vor allem, dass sie sich gut verteilen lässt, sonst ist die Haut auch rot, weil man beim Eincremen so daran rumreißt. Deshalb hab ich es mal wieder mit einem Spray versucht, was ich allerdings meistens doch in die Hände sprühe, um zu vermeiden, alles nur nicht mich zu erwischen.

Geht man von der morgendlichen Eincremeroutine also einen Schritt weiter landet man unweigerlich beim Anziehen. Was zieht man im Sommer an? Richtig, luftige, kurze Sachen. Shorts, Röcke, Kleider, Tops wo es nur geht. Mir ist bewusst, dass das nicht immer erlaubt ist und ich musste letzten Sommer bei meinem Praktikum im Labor (ohne Klimaanlage, dafür mit Sequenzer, der auf über 70°C hochheizen muss, und ohne nennenswertes Fenster öffnen zur Vermeidung von Kontamination) selbst lange Hosen (und Laborkittel – mobile Sauna!) tragen, aber dennoch greife ich bei warmen Temperaturen wann immer ich kann zu kurzen Hosen & Co und kann kaum nachvollziehen, wie jemand im Hochsommer mit dicken, langen Hosen oder Jeans rumlaufen kann ohne einzugehen. (Insbesondere mit Begründungen wie „Aber meine Beine sind so hässlich…“ – ich habe es schon oft gehört und bei keinem, der es mir bisher gesagt hat, hat es gestimmt. Schätzungsweise gibt es nur wenige Leute, bei denen ich beispielsweise aufgrund unappetitlicher Krankheitsauswüchse tatsächlich sagen würde, dass ich ihre Beine lieber nicht sähe, aber mal ehrlich, bei heißen Temperaturen finde ich es vollkommen schwachsinnig, sich von irgendwem verbieten zu lassen, auch nur seine Unterschenkel zu zeigen. Es muss ja nicht gleich eine Hotpants sein, bei der der halbe Hintern raushängt, aber auch ein knielanger Rock kann schon für gute Belüftung sorgen.) Selbst im Labor habe ich also deshalb möglichst luftige Beinkleider gewählt, Leinenhosen beispielsweise, durch die das Bisschen Wind, was es womöglich gibt, schön durchpfeift und für besseres Klima und etwas Abkühlung sorgt.

Ein treuer, wandelbarer Begleiter aus wenigen Nähten.

Ein treuer, wandelbarer Begleiter aus wenigen Nähten. Ganze 2 um genau zu sein.

Weiter im Text kämen wir dann zum Schuhwerk. Ich mag Stiefel ja wirklich gerne und trage sie im Herbst, Winter und Frühjahr quasi so lange wie möglich, aber im Sommer gehen sie einfach gar nicht. Obwohl ich durchaus schnell mal kalte Füße kriege brauche ich bei entsprechend heißen Temperaturen einfach Sandalen. Im Prinzip gilt hier eigentlich das Gleiche wie bei den Klamotten auch, einen Sommer komplett in geschlossenen Turnschuhen oder dergleichen würde ich nicht aushalten. Im Labor ist das natürlich wieder so eine Sache mit der Sicherheit, auch wenn meine Kollegin schon auch mal Sandaletten oder Ballerinas mit „Durchzug“ trug, weil es dann doch nicht so gefährlich zuging, aber für den Fall der Fälle ist festes Schuhwerk leider Pflicht und da gut belüftetes aber trotzdem ausreichend geschlossenes zu finden wohl nicht so einfach. Auch wenn es unpraktisch war hab ich es dann tatsächlich so gehandhabt, dass ich mir ein Paar Sandalen für den Hin- und Rückweg und die Mittagspause eingepackt habe, sodass ich die festen Schuhe tatsächlich nur im Labor tragen musste.

Bis auf die mit Absatz, die wundersamerweise in 36 passen, alles Größe 35 und aus der Kinderabteilung. Am liebst mag ich die mit den Nieten, weshalb sie auch schon am mitgenommensten sind. Aber nicht nur, weil sie Pseudo-Nieten haben, sondern auch weil sie am bequemsten sind.

Bis auf die mit Absatz, die wundersamerweise in 36 passen, alles Größe 35 und aus der Kinderabteilung. Am liebsten mag ich die mit den Nieten (weshalb sie leider auch schon am mitgenommensten sind) aber nicht nur, weil sie Pseudo-Nieten haben, sondern auch weil sie am bequemsten sind. Ganz platte Sohlen wie bei den bunten daneben finde ich auf Dauer unbequem und bei den blauen ist der Riemen so hoch, dass er manchmal am Knöchel scheuert.

Kommen wir weiter zu unverzichtbaren Sommerdingen für Draußen. Dazu gehört wohl nicht nur für mich ganz klar eine Sonnenbrille. Hier eine zu finden ist für mich leider mal wieder nicht ganz einfach. Nicht nur, dass ich viele Formen und Farben entweder grundsätzlich oder zumindest an mir nicht mag, nein, ich habe offenbar auch so einen schmalen Kopf auch wenn mein Vater mich gerne einen Dickschädel nennt, dass mir die meisten Brillen, die ich aufprobiere, einfach zu breit sind. Hinzu kommen meist zu lange Bügel, die umzubiegen auch nur bedingt bequem und praktisch ist. Die Lust, mich ewig durch verschiedene Ständer mit womöglich auch noch daran festgeketteten Brillen zu probieren hält sich also mangels realistischer Erfolgsaussichten in Grenzen.
Meine schlichte, schwarze Sonnenbrille habe ich also schon eine Weile und 100% ideal ist sie finde ich auch nicht. Die Bügel sind recht weit umgebogen; die geschwungene Form ist zwar am Kopf super, passt aber in ein normales, flaches Brillenetui nicht rein, sodass ich ein anderes brauche, das mehr Platz wegnimmt und durch den „geriffelten“ Verschluss beijedem Öffnen und Schließen nach Blähungen klingt wenn ich es nicht so vorsichtig aufdrücke, dass die Riffel sich nicht berühren; meine Wimpern stoßen häufig ans Glas, was nicht nur unbequem ist, sondern auch für schmierige Flecken auf dem Glas sorgt und dass die Augenbrauen unter dem Rand verschwinden sieht finde ich auch meistens irgendwie komisch aus. Trotzdem ist die Brille noch um Längen besser, als was ich bisher sonst so gefunden habe – zum Beispiel eine Billigbrille, deren Schutzwirkung man vermutlich eh in der Pfeife rauchen kann, die mir ob ihrer Breite ständig von der Nase rutscht und dann auch nur wegen der weit umgebogenen Bügel nicht (immer) komplett runterfällt. Einziger Pluspunkt: das „Glas“ ist grün.

Inklusive großem Pups-Etui. (Die entscheidenden Riffel sind auf der Innenseite.)

Inklusive großem Pups-Etui. (Die entscheidenden Riffel sind auf der Innenseite.)

Wenn an dieser Stelle also jemand Einkaufs- oder Markentipps für schmale Sonnenbrillen hat: immer her damit.

Damit wären wir dann auch bei meinem letzten Sommer-Must-have angelangt genug Text hatten wir ja schon: ein Sonnenhut. Manche mögen Hüte vielleicht albern finden und manchen werden die meisten womöglich auch tatsächlich nicht stehen, aber da ich es auch schaffe, mir den Scheitel zu verbrutzeln, gehört für mich bei einem längeren Aufenthalt in der Sonne auch eine Kopfbedeckung dazu. Die typischen Baseballkappen finde ich allerdings an den meisten Leuten und in den meisten Fällen eher furchtbar, insofern kommt es mir zu Gute, dass meine Mutter mir letztens, als ich ein hübsches Hutschnäppchen machte, ungefragt bescheinigte, ein Hutgesicht zu haben. Als Kind hat sie mich schließlich auch schon in Strohhüte gesteckt. Während die mittlerweile vor allem der Farbgebung wegen meist weniger meinem Beuteschema entsprechen haben sie den Kappen dieser Welt einen entscheidenden Vorteil voraus: die Belüftung. Wer sich mal Strohhüte angesehen hat wird vielleicht bemerkt haben, dass viele am unteren Hutteil direkt über der Krempe statt eines Bandes ein Lochmuster haben, das ganz passabel für Durchzug und Belüftung auf dem Kopf sorgt – trotz Hut. Ich habe zwar auch die eine oder andere geschlossene Kopfbedeckung, aber mal ganz ehrlich: die trage ich viel weniger gern und auch nicht zwangsläufig nur im Sommer.

Obwohl sie mir bei diesem Hut ein "Hutgesicht" attestierte erschrak meine Mutter neulich, als sie mich nur durch den Türspalt sah: "Was hast du denn jetzt - ach das ist ein Hut! Ich dachte du hättest dir da jetzt irgendwie Flügel drangeklöppelt!" O.o

Obwohl sie mir bei diesem Hut ein „Hutgesicht“ attestierte erschrak meine Mutter neulich, als sie mich nur durch den Türspalt sah: „Was hast du denn jetzt – ach das ist ein Hut! Ich dachte du hättest dir jetzt Flügel angeklöppelt!“ O.o
(Es hat mich so überrascht, dass ich spontan obiges Handyfoto machen musste. Zeigt mal wieder, was meine Mutter mir alles zutraut… Flügel?!)

Einen „Belüftungshut“ habe ich 2012 im Sommerurlaub auf Fehmarn gekauft, in einem Tünneffladen Souvenirshop, ich meine für 4-5€, wo er mir spontan ins Auge gesprungen ist. Der zweite, ganz andere Hut, bei dem meine Mutter mir das Hutgesicht bestätigte, ist mir um Ostern rum beim Spaziergang durch den Nachbarort mit Mutter und Oma bei NKD in die Hände gefallen. Auch dieser Hut war mit 4,99€ ein Schnäppchen und ausreichend locker gearbeitet um als „belüftet“ durchzugehen, außerdem bot er den Vorteil so viel zu weit zu sein, dass auch ein hoher Zopf oder dergleichen drunter passt, sodass ich lange fackeln musste. Im Wintermantel einen Sonnenhut zu kaufen macht man schließlich auch nicht alle Tage und die meisten anderen Kopfbedeckungen lassen leider tatsächlich nur offene Haare oder einen extrem tiefen Zopf zu, was für gewöhnlich dazu führt, dass die Haare mir nett im Nacken kleben. Doppel-Bingo-Treffer also sozusagen, dieser Hut.

Links der Schlapphut von NKD, der sich auch hervorragend "plätten" und verstauen lässt, rechts der aus Fehmarn.

Links der Schlapphut von NKD, der sich auch hervorragend „plätten“ und verstauen lässt, rechts der aus Fehmarn.

Aber jetzt genug gefaselt (Endlich ist die Olle fertig!), worauf könnt ihr im Sommer, so es ihn denn noch gibt der ja mittlerweile endlich da zu sein scheint, nicht verzichten? Ist mein Pflichtprogramm auch für euch nützlich oder könnt ihr darauf gut und gerne verzichten und bevorzugt andere Dinge? (Spontan fiele mir auch noch ein guter Bikini ein, aber den braucht man hierzulande draußen ja fast nur im Schwimm-/Freibad oder wenn man am Wasser wohnt, und abgesehen davon ist der für mich das ganze Jahr über wichtig, weil ich nicht nur im Sommer schwimmen oder baden gehen will.)

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mein Leben und ich #4

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Diesen Monat kommt der Post zu Inas „things about my life“-Aktion etwas spät, aber leider hat eben jenes Leben leider wirklich mal wieder meine Aufmerksamkeit gefordert und so musste das virtuelle Leben warten. Ich hoffe aber, dass es hier jetzt so richtig los gehen kann und ich im Sommer in den kommenden Monaten auch endlich mal das angestrebte Blogdesign fertig stellen kann.
Aber jetzt Bahn erstmal frei für das Thema im Mai: „deine 5 Lieblingsplätze“. Ein Thema, das mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht gefallen ist, auch wenn manche Plätze gleich feststanden, aber seht selbst.

1. das MeerIMG_5082Durchpusten lassen auf Fehmarn im Sommer 2011

Ein Ort, an den es mich immer wieder zieht, ist das Meer. Ob Sandstrand oder steile Klippen, Sonne oder stürmischer Wind, ich liebe die frische, salzige Seeluft und merke, wie gut sie mir tut. Meine Lungen fühlen sich nach einem Tag am Meer immer regelrecht durchgepustet an, frei; ein Gefühl, dass ich unglaublich gerne mag. Es tut mir einfach gut, körperlich und geistig, mich auch von einer stürmischen Windböe mal so richtig durchpusten zu lassen und den Geruch von Salz und Seetang zu genießen, selbst wenn das Wetter nicht zum Baden einlädt.UnbenanntSandstrand, Sonne und T-Shirt-Wetter in Norwegen im Sommer 2008

2. die Küche
Die Küche ist ohne Zweifel ein Ort für mich, an dem ich mich wohl fühlen kann. Klar kann es auch passieren, dass hartnäckige Essensgerüche, begrenzter Platz oder wenig ansprechende Einrichtung das gelegentlich vereiteln, aber im Großen und Ganzen ist die Küche an sich für mich schon deshalb einer meiner Lieblingsplätze, weil ich hier Leckereien aller Art „zaubern“ kann. (Außerdem: epische Küchenschlachten! [siehe unten]) Eine schön eingerichtete, große Küche, in der man auch gemütlich sitzen kann wäre natürlich nicht verkehrt, in erster Linie geht es mir hierbei aber um den kulinarischen Aspekt der Küche als Ort der Essensherstellung, auch wenn sie durchaus ein Gemeinschaftsraum sein kann und das gerne öfter sein dürfte.
Robots vs dinosaursRobots vs. Dinosaurs – der neue Actionthiller, demnächst in ihrer Küche ihrem Kino!

3. der Garten
Der Garten ist für mich deshalb ein besonderer Ort, weil er irgendwie ein Stück Natur in der Wohngegend ist, eben direkt hinter dem Haus, ein Stück Natur, für das man nicht weit laufen oder fahren oder sich großartig zurecht machen muss. Im Garten habe ich, wenn er ausreichend vor neugierigen Blicken geschützt ist, das Gefühl mich zwar draußen und in der Natur zu befinden, aber gleichzeitig auch daheim, geschützt. Ich kann bequem im Jogginganzug und ungeschminkt im Garten liegen, mit der Katze spielen, ein Buch lesen oder einen Kaffee trinken, ohne das Fleckchen Grün mit fremden Leuten teilen zu müssen und Gefahr zu laufen, eine Frisbeescheibe an den Kopf zu kriegen. Und wenn es zuzieht oder plötzlich anfängt zu regnen bin ich im Null Komma Nichts wieder drin und brauche nicht erst durch den Regen heim weil An- und Abreise auch entfallen. Außerdem finden sich unter Umständen so viele schöne Pflanzen im Garten…JD800031Ein altes Bild. 2007. Naturhaarfarbe. Und deutlich kürzer. Die Katze war auch noch fähig, ihr Halsband mehr als 2 Tage an zu behalten.

4. mein Bett
Wer hätte es gedacht, ich bin manchmal ein kleiner Faulpelz und liebe mein Bett. Früh aufstehen ist nicht unbedingt mein Ding und überhaupt, wenn man nichts zu tun hat kann man doch so schön im warmen, gemütlichen Bett liegen bleiben und sich nochmal einkuscheln. Ob zum Lesen, Musik hören oder einfach nur Tagträumen und die Gedanken schweifen lassen, so ein Bett ist schon was Feines. Noch viel schöner wird es übrigens, wenn man es mit einem Schnurrsauger teilt. Na ja gut, vorausgesetzt der macht sich nicht so breit. (Ja, das kommt vor. Gelegentlich.)IMG_6487Selbstverständlich standesgemäß präsentiert von einer schläfrigen Mietze.

5. Burgen/Mittelaltermärkte
Ein Lieblingsort, an den ich leider viel zu selten komme. (Davon gäb’s noch mehr…) Trotzdem finde ich die Atmosphäre immer wieder toll, auch oder gerade abseits der Märkte. Insbesondere dann, wenn viele gewandet sind und sich die Zahl der „Neuzeitbürger“ in Grenzen hält. (Auch wenn zum Beispiel auf den Fotoapparat ungern verzichten würde.)SAMSUNGLetztes Jahr um diese Zeit, das Foto entstand Ende Mai, gab’s noch was wie „Sommer“.
Dieses Jahr ist es vermutlich locker 20°C kälter. Ich prangere das an! Frühling, Sommer, das ist Arbeitsverweigerung!

Wie ihr vielleicht gemerkt habt fühle ich mich zuhause einfach wohl. 😉 Ich bin zwar auch gerne mal unterwegs und entdecke neue Sachen, reise, aber oft finde ich es auch irgendwann anstrengend. Es zehrt an mir, mich nicht mal ein bisschen ausruhen zu können oder meine Ruhe zu haben, nicht das tun, essen oder trinken zu können, was ich gerade gerne hätte oder einfach mal ein paar Minuten die Reizüberflutung abzuschalten. Insbesondere was das Essen angeht ist es natürlich jetzt bei mir noch schwieriger, aber auch mich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen zu müssen kann ganz schön anstrengend und neurotoxisch nervtötend sein. Ja, manchmal glaube ich, ich bin ein kleiner Stubenhocker. Aber sei’s drum, ich fühl mich wohl daheim und kann dann wenigstens dem einen oder anderen Hobby nachgehen. Für andere Hobbies verlasse ich aber selbstverständlich auch gerne das Haus, nur leider hat sich die Möglichkeit für diese Hobbies in letzter Zeit, teils auch des Studiums wegen, nicht ergeben.

mein Leben und ich #3

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Schon wieder ist ein Monat rum und damit ist es wieder Zeit für Inas „things about your life“-Projekt, das sich diesen Monat um den Frühling dreht. Frühling? Also ich weiß ja nicht, wie es bei euch so aussieht, aber hier lässt der wohl noch ein bisschen auf sich warten. Es ist zwar gelegentlich sonnig und etwas wärmer, aber das verflüchtigt sich meistens auch genau so schnell wieder wie es gekommen war. Erst am Donnerstag hab ich mich auf dem Heimweg über den Sonnenschein gefreut, nur damit es dann kaum dass ich die Tür hinter mir geschlossen hatte anfing zu hageln. Meine Tante meinte das sei ja nicht nett vom englischen Himmel und er hätte mir zu meinem Geburtstag ruhig mal etwas mehr Sonne gönnen können, ich hab’s pragmatisch gesehen und mich gefreut, dass ich immerhin nicht nass geworden bin. Mehr Nettigkeiten kann man dem englischen Himmel wohl nicht abverlangen.

Exemplarisch muss ich euch also mit bereits existenten Fotos beglücken, die schon länger auf meiner Festplatte liegen und gegebenenfalls nicht mal im Frühling entstanden sind. Schande.

Also Film ab für „5 Ideen einen Frühlingstag zu erleben“:

1. Mit der Katze im Garten spielen
Voraussetzung: Katze und Garten
mögliche Gefahren: Krallen
JD800042Ist der helle Zeh nicht süß? Also… ihrer, nicht meiner, der sich mit in das Bild von Juli 2007 geschlichen hat.

2. Eine Radtour machen. Ob im Grünen, über Feld und Wiesen oder nur zur Freundin durch die Stadt ist egal, Hauptsache raus. Voraussetzungen gibt’s auch hier, nämlich einen Drahtesel. Nötigenfalls geht natürlich auch ein Spaziergang, aber da weht einem nicht so schön der Wind um die Ohren. Voraussetzung hierfür: nix. Was für ein preiswertes Vergnügen!
JD800130War gar nicht so einfach ein Bild mit Fahrrad zu finden… deshalb ist es auch nicht besonders schön, und das liegt nicht daran, dass mein Vater es gemacht hat. 😉 Hier jedenfalls eines aus dem Fehmarnurlaub 2011 und der Grund, warum ich Röhrenhosen ohne Stiefel unvorteilhaft finde. Hatte ich genau dieses eine Mal an.

3. Mit einem Buch (oder dem Laptop und Unikram…) auf dem Liegestuhl liegen.
Liegestuhl gegenüber der Katze verteidigen.
Korrigiere: alle Polsterflächen verteidigen.
JD800006
Ich bin ein Tiiiiiiger!
Da ich das Szenario mit dem Liegestuhl in bildlicher Form nicht finden konnte ein weiterer Beweis dessen, was alle Katzenbesitzer wohl eh schon wissen: Schlafen kann man überall. Vorzugsweise da, wo man es vielleicht nicht sollte.

Dezente Körperpflege ist auch erlaubt.
JD800058Wenn ich das machen würde sähe ich nicht halb so graziös aus!

4. Gartenarbeit machen und sich über die frisch erblühende Farbpracht freuen.
Alternativ anderswo über die frisch erblühende Farbpracht freuen. Oder darüber, dass die Arbeit da jemand anders macht.

JD800044 1So wie ich im Garten meines Patenonkels an der Konfirmation seiner Tochter. Weil ich die Pflanzen im eigenen Garten natürlich nicht fotografisch griffbereit habe.

5. Angrillen!

IMG_0648Dieses überaus charmante Schild ist uns im Urlaub in Norwegen 2008 neben einer Silberschmiede begegnet, wo wir mit dem Wohnmobil übernachtet und die wir am nächsten Tag besucht haben. Leider war das Gas leer, sodass wir dem freundlichen Angebot doch nicht nachkommen konnten.

Voraussetzung: Grill. Oder Freunde mit Grill. Oder eben andere nette Leute, die ihren Grillgeräten Freilauf gönnen.
Alternativ bieten sich auch die Aufnahme anderer Nahrungsmittel auf Terrasse oder Balkon oder im Garten an. Oder an anderen Freiluftorten, Picknick im Park ist bestimmt auch schon schön.

IMG_0100Exemplarisch noch ein Bild aus besagtem Norwegenurlaub; der erste „Rastplatz“, der uns nach der Fähre auf unserem Weg unterkam und welcher den klangvollen Namen „Lindeli“ trug. Da die Fähre am Vortag gegen die Hafenmole gefahren war und wir deshalb statt abends  erst sehr früh morgens ohne große Vorwarnung (sprich Zeit für Frühstück, denn auf der Fähre musste man die Fahrzeuge verlassen) übersetzen konnten haben wir hier genüsslich gefrühstückt und die tolle Landschaft und das Wetter genossen.

Das war’s dann auch erstmal wieder, ich schätze ich muss schonmal über das Thema für den nächsten Monat nachdenken, welches „deine 5 Lieblingsorte“ ist. Mit „Bett, Sofa, Sessel, Liegestuhl und mein Zimmer“ ist es wohl nicht getan. 😉

mein Leben und ich #2

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Heute soll es mal wieder einen Post zu Inas „Privatlebensaktion“ geben. Nachdem ich schon zum Februarthema „dein perfekter Bed and Breakfast-Tag“ nicht viel zu sagen und auch keine Zeit gehabt hätte will ich euch doch wenigstens einen kleinen Blick hinter die Kulissen geben (Wundert euch also nicht, dass März #2 ist, denn Februar hab ich ja nichts geschrieben und eine #3 ohne #2 zu machen erschien mir noch verwirrender.), das Thema ist nämlich „Hinter den Kulissen eines Blogposts von dir“. Zugegeben, Zeit hab ich eigentlich immer noch nicht wirklich und viel zu sagen gibt’s auch nicht, aber vielleicht schaffe ich es so wenigstens,  mich kurz zu fassen.

Los geht’s eigentlich immer mit einer Idee, sei das jetzt ein mehr oder weniger kreatives Machwerk, eine Küchenschlacht oder ich weiß nicht was. Während ich dann so vor mich hin werkele kommen mir oft schon Ideen für einen Post, aber gerne auch nachts kurz vorm Einschlafen. Weil ich ein Mensch bin, dem Formulierungen, die mir gut gefallen, leider auch schnell wieder entfallen versuche ich meistens so bald wie möglich meine Gedanken aufzuschreiben, deshalb sind viele meiner Post vorgeschrieben – woran ich gerade arbeite weiß ich ja schließlich. Das hat den Vorteil, dass ich noch Dinge ergänzen kann, die ich mal wieder vergessen habe, bevor der Post online geht und nicht hinterher denke „Mist, das wollte ich doch auch noch schreiben.“; ein klarer Nachteil entsteht aber auch, wenn ich mal wieder nicht rechtzeitig zu Fotos komme und der Post dann eigentlich gar nicht mehr passt, weil ich darin auf die zur Zeit des Schreibens gegenwärtige Situation Bezug genommen habe, wie zum Beispiel bei der Vorbereitung der Weihnachtsgeschenke. Außerdem passiert es mir so tatsächlich manchmal, dass ich denke, irgendwas schon längst gepostet zu haben, während der Beitrag noch friedlich auf der Entwurfsliste im Dashboard schlummert. Dafür kann ich dann gegebenenfalls auch wenn ich nicht viel Zeit habe nur noch schnell Bilder einfügen und den Post in der Orbit jagen weil der Text ja schon fertig ist.

Tja, das war’s dann auch schon wieder, so viel gibt’s zu meinen Posts wohl wirklich nicht zu sagen, vor allem weil sie eben stark vom Inhalt/Thema abhängen. Ich mag es zwar eigentlich gerne, den Text mit Bildern etwas aufzulockern und versuche deshalb auch vermehrt, schon vom Entstehungsprozess ein paar Bilder zu machen die vermutlich eh keinen interessieren, aber oftmals scheitert das irgendwie daran, dass ich keine zum Thema passenden Fotos auf Lager habe. Damit dieser Post also nicht ohne auskommen muss mal ein Experiment mit einem eigentlich zusammenhanglosen aber dafür sehr niedlichen Katzenfoto:

20130303_201604

Dieses Bild hat mein Vater mir vor ein paar Wochen mit den Worten „Übernimmst du mal?“ geschickt, weil die Katze wohl momentan militant schmusebedürftig ist und für mich ja glücklicherweise in Kürze wieder ein Heimatbesuch ansteht. Mal davon abgesehen, dass goldige Katzenfotos ja eigentlich immer gut sind, oder? Meine Freundinnen in der Uni fanden die „smiley cat“ jedenfalls auch sehr süß, deshalb mein Gedanke: Was haltet ihr davon, mehr oder weniger wortreiche Einträge ohne wirklich hilfreiche, themenbezogene Fotos mit anderen Fotos aufzubrechen? Ob das jetzt immer die Katze ist oder ein schönes Landschaftsfoto, ein Bild von einem Stift auf Papier (hinter den Kulissen und so…) oder ich weiß nicht was, findet ihr das generell gut um den Post aufzulockern oder keine so gute Idee, weil ich dann offenbar womöglich auch noch in Versuchung komme, zumindest ein Bisschen über das Foto zu schwafeln (Abhilfe könnte eine kurze Bildunterschrift schaffen) und das Bild das Thema nicht wirklich unterstützt sondern eben einfach nur da ist, ohne großen Sinn und Zweck?

mein Leben und ich #1

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Vor kurzem habe ich auf dem Blog meiner guten Freundin Tigerkeks einen interessanten Eintrag gefunden, der mich spontan dazu verleitet hat, mich der Aktion anzuschließen. Es handelt sich dabei um das hier von Ina ins Leben gerufene Projekt „Things about your life„, bei dem es darum geht, jeden Monat am 20. (wie jetzt in meinem Fall aber auch gerne noch verspätet) einen mehr oder weniger kreativen Eintrag zum von Ina für den Monat vorgegebenen Thema zu verfassen, der, wie der Arbeitstitel ja schon vermuten lässt, etwas Einblick in das Leben des Verfassers gewähren soll. (Das nebenstehende Logo ist übrigens auch von Ina, vielleicht bastel ich mir selbst aber auch noch mal irgendwann eins. Ich hab da schon so eine Idee…)

Nun bin ich ja eigentlich nicht unbedingt jemand, der gerne viel persönliche Informationen über sich im Internet breittritt, einfach weil ich nicht möchte, dass jeder weiß oder wissen kann, wer ich bin, wie ich aussehe und so weiter, aber dieses Projekt reizt mich doch irgendwie. Es verbindet denke ich ganz gut ein gewisses Mitteilungsbedürfnis mit dem Wunsch nach Privatsphäre (und gewissermaßen Anonymität denen genenüber, die ich nicht persönlich kenne).  Ich kann Dinge über mich preisgeben, die mich nicht automatisch „enttarnen“, die aber so in meinen anderen Posts vermutlich keine Erwähnung finden würden. Eben wie Ina schon sagte ein Projekt um neben den sonstigen Bloginhalten und Kreativprojekten aller Art etwas persönliches zu erfahren.
Für meinen Blog hab ich allerdings den Arbeitstitel in „mein Leben und ich“ umbenannt, auch wenn das bei einer gewissen Fernsehserie abgekupfert erscheinen mag, da es mir einfach irgendwie komisch vorkommt, „things about your life“ als Überschrift für etwas zu nutzen, das von meinem Leben erzählt. Nichts für ungut.

Thema für Januar ist also „Vorsätze/Wünsche/Pläne/Ziele für 2013„. Ähnlich wie Tigerkeks hab ich eigentlich keine wirklichen Vorsätze beziehungsweise wenn dann überschneidet sich das schon wieder mit den Wünschen, denn selbst wenn ich mir vornehme mehr zu nähen weiß ich doch, dass das meistens zeitabhängig ist, insofern wünsche ich mir eher, mehr Zeit für’s nähen zu haben. Bei sowas ist das glaube ich weniger Selbstbeschiss als bei anderen Dingen, denn klar: davon, sich nur zu wünschen abzunehmen wird das vermutlich nichts, da sehe ich die Fremdbestimmungskomponente nicht so wie beispielsweise bei uni-induziertem Zeitmangel. Manche Dinge hab ich übrigens gleich rausgelassen, weil sie sowieso nicht klappen würden, ein weiteres Praktikum im Sommer zum Beispiel dürfte sich ziemlich mit der OP in die Quere kommen und da muss ich wohl ganz klar Prioritäten setzen.
Hier also auch meine bunt gemischte Liste, ich bin mal gespannt, was sich davon bis 2014 wie entwickelt hat:

  • bei der geballten Inkompetenz der Uni und der idiotischen, wankelmütigen Arroganz der Studiengangsleiterin keinen Nervenzusammenbruch (oder Mordgelüste) kriegen
  • Bachelorstudium beenden (möglichst gut)
  • Studienplatz und wenn möglich Stipendium für’s weiterführende Studium sichern (Ehrgeiz kommt um die Ecke und sagt „hallo“) – aber in schöner, nützlicher, entspannter und weniger nervtötend als London bitte
  • endlich aus London weg- und übergangweise erstmal wieder zu meinen Eltern ziehen, danach wohin es mich studientechnisch verschlägt
  • ein stressfreier „Rückzug“ nach Deutschland (Das alles ins Auto passt!!!) und dann ein ebensolcher („partieller“) Umzug an den neuen Studienort (mit besserer Heizung als in London, ich will mir nicht mehr ständig den Allerwertesten abfrieren müssten)
  • mal wieder auf ein Konzert und abends weg gehen
  • allgemein mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen und mehr erleben
  • im Sommer endlich die doofe Bauch-OP hinter mich bringen und danach hoffentlich weniger Schmerzen und Probleme haben
  • mehr fruktosearme Rezepte ausprobieren und kreieren bzw. andere Rezepte in abgewandelter Form testen
  • mehr „neue“ Lebensmittel auf Fruktoseverträglichkeit testen und  die Beschwerdefreiheit sichern/ausbauen (inkl. rausfinden, was da eigentlich noch Probleme macht)
  • regelmäßiger bloggen
  • mehr nähen und basteln beziehungsweise mehr Zeit und Muße dazu haben (Okay, einen Vorsatz sollte ich vielleicht doch haben: nicht so viel Stoff kaufen! Stofflager dezimieren wäre dafür auch mal nicht verkehrt.)
  • wieder Projekt 12/12 machen (zumindest bis Mitte des Jahres, wenn ich nur mit Koffer zum Masterstudium aufbrechen muss könnte das sonst schwierig werden)
  • mehr Freizeit, mehr lesen, ein paar interessante Fernsehserien „aufholen“ (Vielleicht hab ich da ja Zeit zu wenn ich nach der OP zu genau so wenig zu gebrauchen bin wie nach der Bauchspiegelung damals…)
  • Da fällt mir doch glatt noch was vorsatztaugliches ein: früher aufstehen, früher ins Bett gehen (sprach’s und tippte nachts um halb 2 an einem Blogeintrag… sind ja noch 14 Tage bis zum neuen Semester), mehr tun zwischendrin! und mich bei Unikram weniger ablenken lassen
  • endlich das Bloglayout so fertigstellen, wie ich es mir schon die ganze Zeit vorstelle, inklusive Musikfeld etc.

Für alle, denen die Idee gefällt, gibt es wie gesagt hier eine Übersicht inklusive der Themen des restlichen Jahres. Es ist übrigens natürlich nicht verpflichtend, zu allen Themen was zu verfassen, aber vielleicht kriegt ja der eine oder andere noch Lust, sich der Runde nachträglich anzuschließen oder an einer der nächsten teilzunehmen.
Damit auch das Leserkarussell ein bisschen in Schwung kommt und man lesen kann, was andere so zu dem Thema zu sagen haben,  gibt übrigens es im jeweiligen Post von Ina am Ende noch den Link zu einer Liste, in die sich alle Monatsteilenehmer mit einem Link zu ihrem Beitrag eintragen können.