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Blogparade: Top 3 p2-Ex-Artikel

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Auf geht’s in eine neue Runde von Dianas Blogparade, diesmal zu den Top 3 Ex-Artikel von p2 aus der aktuellen Sortimentsumstellung.

Als ich neulich in der Stadt war hatte ich das Glück, ein noch weitestgehend gut bestücktes, reduziertes p2-Display vorzufinden. Zwischen einer Horde 14-jähriger, die erstaunt proklamierte „Guck mal, da ist ja voll viel reduziert, das sieht man ja gar nicht. Geil, und wir haben jetzt noch voll die Auswahl, weil wir es gesehen haben.“, konnte ich mir zielstrebig das meiste meiner auserkorene Beute sichern – die Vorteile einer Beautyblog-Leserin. 😉

Top 3 p2-Ex (1)

Ein Produkt, das ich eigentlich gar nicht auf der Kette hatte und bei dem ich aus reiner Neugierde mal die Finger in die Tester patschte, ist der Lidschatten 110 „grey scorpion“ aus der metal eyes-Reihe. Der Swatch hat mich mit seiner Deckkraft und Farbe auf Anhieb so überzeugt, dass der Lidschatten spontan auch noch in den Einkaufskorb wanderte – etwas, das mir wirklich sehr selten passiert (und bei dieser Auslistung gleich 2 Mal!).

p2 metal eyes grey scorpion (3)

Sehr beliebt schien auch der Color Victim-Lack 960 „before sunrise“, den ich schon im Herbst gezeigt habe, aber vielleicht hielt p2 ihn genau deshalb (also natürlich nicht nur wegen mir) für zu herbstlich für die Frühjahr-/Sommersaison? Schade eigentlich, denn ich finde die Farbe durch ihren Facettenreichtum ziemlich jahreszeitlich-universell, auch wenn ihr euch trotzdem mit dem alten Tragefoto begnügen müsst.
Gerne hätte ich mir auch noch die Nummern 990 „free to be“ und 970 „keep in touch“ gesichert, gerade ersterer fällt ja mit seinem Petrolton gut in mein Beuteschema, aber dafür war leider selbst ich zu langsam und das Regal leer.

p2 before sunrise

Ebenfalls aus dem Sortiment fliegt die komplette Reihe der matte deluxe-Lippenstifte. Persönlich finde ich das etwas schade, aber irgendwie auch nachvollziehbar, da die Farbauswahl doch sehr dunkel und intensiv war, was viele vermutlich abgeschreckt hat – mal davon abgesehen, dass ich nicht weiß, inwiefern die „Ottonormalerverbraucherin“ überhaupt auf matte Lippenstifte anspringt. Außerdem werden gerade im Sommer bestimmt tendenziell eher wieder eher luftige, sheere Texturen den schweren, matten vorgezogen, von den Farben ganz zu schweigen. Aber wer weiß, vielleicht kommen die matten Lippenstifte ja im Herbst mit anderer Farbauswahl wieder? Ich würde es begrüßen.
Obwohl ich grundsätzlich alle Farben ganz hübsch finde habe ich mich bei meiner Top 3 für den dezentesten Ton 01 „I miss you“ entschieden, ganz einfach weil er dezenter ist und damit häufiger passt.

IMG_1403

Auf den ersten Blick sieht die Farbe in der Hülse finde ich ziemlich orange-braun aus und auch auf dem Handrücken löst sie bei mir noch keine Begeisterungsstürme aus. Auf den Lippen erscheint sie dann aber plötzlich überraschend zurückhaltend, aber deckend und haltbar, und gefällt mir gerade bei Tageslicht sehr gut. (Im spätabendlichen Kunstlicht hingegen haut sie mich nicht so vom Hocker. Und ein Lippenpeeling wäre auch nicht verkehrt gewesen…)

p2 metal eyes + matte I miss you + Manhattan Apricot (18)

Im Gesamtbild (Premiere, Premiere!) zeigt sich dann besonders gut, wie erstaunlich rosa-nude der Lippenstift plötzlich wirkt. Mit so einer dezenten Gesamterscheinung hatte ich selbst gar nicht gerechnet. Beim Augen-Make up habe ich dann übrigens gleich den Skorpion mit „green crocodile“, dem obligatorischen Grün meiner Blogparadenteilnahmen, vereint, auch wenn man das leider nicht so gut erkennt.

Mitmachen könnt ihr noch bis heute Abend und sogar wieder was gewinnen, diesmal ein Produktset aus der „Beauty Rebel“-LE. (Mich reizt bis auf Eyeliner und Lippenstift nichts, also: mehr Chance für euch. ;))

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Neon auf den Nägeln – wet n wild „Fergalicious“

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Neulich fischte ich einen großen Briefumschlag aus dem Postkasten und durfte zu meiner Überraschung feststellen, dass der DMV Diedrichs Markenvertrieb mich als Produkttesterin ausgewählt hat. Damit hatte ich bei meinem kleinen Blog, der ja nicht mal wirklich Beautyblog ist, gar nicht gerechnet, aber mich natürlich gefreut, denn ich hatte mich für die Marke wet n wild beworben, die mich ja schon mal überzeugt hat. Vielen Dank also an dieser Stelle!

Kostenfrei zum Testen erhalten habe ich einen Nagellack, den ich mir, ich muss es gestehen, allein aufgrund seiner Farbe so sicher nie selbst ausgesucht hätte. Wer mich kennt weiß nämlich, dass ich zwar auf Lippen und Wangen durchaus mal Pink trage, ansonsten aber eigentlich eher nicht. Und der Lack, der mir da aus dem Umschlag entgegenkam, ist Pink, und zwar so richtig. Schreiend Pink. Neonpink. Vielleicht mit einem ganz leichten Touch Koralle, aber vor allem Pink.

WnW Fergalicious

Nichts desto Trotz hab ich „Fergalicious“ (Farbnummer A016) aus der Fergie Kollection natürlich mal lackiert, was mit dem breiten Pinsel auch gut und streifenfrei klappte. Die Konsistenz ist recht flüssig, aber nicht zu flüssig, und der Lack trocknet eher semi-matt, was ich bei der Farbe gar nicht verkehrt finde.

WnW Fergalicious 2

Leider kann man aber auch mit 3 Schichten immer noch das Nagelweiß durchsehen, weshalb ich Fergalicious wohl eher als knalligen Jellylack einstufen würde. Auf dem Mittelfinger habe ich eine relativ dicke 4. Schicht aufgetragen und damit so etwas wie ein halbwegs deckendes Ergebnis erzielt, wenn man ganz genau hinguckt kann man aber auch hier noch das Nagelweiß erahnen und vor allem wird die Schicht auf dem Nagel eben verdammt dick.

WnW Fergalicious 4

Wer aber der Deckkraft auf die Sprünge helfen oder noch mehr Neon will fährt gut mit weißem Lack drunter, das habe ich am Ringfinger getestet (die Streifen kommen hier vom weißen Lack). Mit einer Schicht büßt der Lack dann den Touch Koralle ein und strahlt wirklich nur Pink, mit 2 Schichten kommt er wieder durch, sieht aber trotzdem nicht 100%ig so aus wie ohne weißen Unterlack. Wenn man so will könnte man den Lack also auch als sehr wandelbar bezeichnen. 😉

WnW Fergalicious 3

Lackiert hab ich auf den beiden obigen Bildern also wie folgt: Zeigefinger 3x – Mittelfinger 4x – Ringfinger 1x auf weiß – Kleiner Finger 3x plus Topcoat
Ich denke man sieht vor allem am Zeigefinger ganz gut, dass der Lack eher matt ist und das Nagelweiß noch durchscheint. (Leider aber auch, dass mein Nagellackkorrekturstift just in diesem Moment den Geist aufgegeben hat – sorry!)

Zum Vergleich aber auch noch eine 2. Schicht auf dem geweißten Ringfinger:

WnW Fergalicious 5

Wer also auf Jellylacke oder Neon steht kann hier getrost zuschlagen wenn die Farbe gefällt, wer allerdings ein deckendes Ergebnis erwartet ohne auf farbige Unterlacke zurückgreifen zu müssen wird mit dem Lack vermutlich nicht glücklich werden. (Ob es sich mit den anderen Farben der Reihe auch so verhält vermag ich natürlich nicht zu sagen.)

Die Flasche enthält übrigens 12,5ml und kostet 6,99€, wo die nächste wet n wild-Verkaufsstelle ist könnt ihr hier in Erfahrung bringen. Leider muss ich dazu sagen, dass die Marke nicht überall flächendeckend erhältlich ist und zum Beispiel die Fergie-Kollektion um die Postleitzahlengebiete 6-8 gleich komplett einen Bogen macht.
Wenn ich mir außerdem angucke, dass wet n wild im Ostseekaff meiner Großtante, in dem die Hälfte des Jahres der SeeHund begraben liegt, erhältlich ist, sich aber nicht eine Verkaufsstelle in beispielsweise Frankfurt/Main findet, komme ich auch nicht umhin, mich über diese Vertriebsstrategie zu wundern. Dabei gehe ich eigentlich davon aus, dass die Marke sich beispielsweise auch – oder viel mehr gerade – in der Drogerie gut verkaufen würde, da die doch vermutlich eher Anlaufstelle für den Kosmetikakauf sein dürfte als irgendwelche Supermärkte. Ich denke jedenfalls, dass ich nicht die einzige wäre, die sich über eine Theke in der Drogerie oder zumindest die flächendeckende Verbreitung der Marke freuen würde – aber wie das nun mal so ist, die Läden sind vermutlich diejenigen, die hier das Zuschlagen versäumen. (Sieht man ja auch an der 3 Meter-Theke von essence, die nur Müller haben wollte, und die nicht mal da in allen Filialen Platz findet.)

Manhattan in Hessen: das unserAller-Lackpaket

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Die Kosmetikmarke Manhattan dürfte sicher den meisten ein Begriff sein und vielleicht erinnert ihr euch auch noch an die Community Colours Limited Edition, aus der bereits ein Lack in meiner Herbst-Top 3 vertreten war? Das besondere an dieser 20 Lacke-starken Kollektion war, dass sie nicht von Manhattan-Produktdesignern im stillen Kämmerlein entworfen worden war, sondern von, sagen wir, „Ottonormalverbrauchern“. Wie das? Auf unserAller können Mitglieder entscheiden, wie neue Produkte aussehen sollen und sie entwerfen, inspirieren oder dafür abstimmen.

Manhattan hat nun, anlässlich des 50. Firmenjubiläums, mit unserAller wieder eine solche „interaktive“ Kollektion geplant, deren Name  mehrheitlichem Beschluss zufolge birthday colours created by fans“ lauten soll.

Zu diesem Zweck konnte man sich bei unserAller für ein Selbstmachpäckchen bewerben, mit Hilfe dessen man zuhause Lacke kreieren darf, über deren Aufnahme in die Kollektion dann auf der Plattform abgestimmt werden kann. Wie bei der Community Colours LE auch werden wieder die 20 Lacke mit den meisten Stimmen im Herbst ihren Weg in die Drogerien finden.

unserAller
Zu meiner großen Überraschung habe ich vorhin dann tatsächlich eine kleine Kiste mit Manhattan-M aus dem Briefkasten gefischt und mich sehr gefreut, damit hatte ich nicht gerechnet. Spannend!

unserAller (7)
Zum Vorschein kamen dann 5 Flaschen Klarlack, verschiedene Tütchen Pigmente, Holzspatel zum Mischen, Plastikfolien zum lackieren der Kreationen und eine kurze Anleitung, nebst Füllmaterial.

unserAller (28)
Leider war die Tüte mit dem silbernen Glitzer wohl nicht ganz zu, denn schon nach dem ersten Befummeln waren meine Hände und der restliche Inhalt zum Teil doch recht funkelnd… Aber sei’s drum,  zum Glück ist ja noch genug da um nach Herzenslust damit rumzusauen.

unserAller 2
Laut Anleitung soll man die Folien mit dem Lack bemalen und dann die Pigmente zugeben. In meiner Vorstellung gibt das aktuell eine ziemliche Sauerei und ungleichmäßige Ergebnisse, aber ich werd’s natürlich freudig ausprobieren. (Schweinkram, yippieh!)  Die werden sich da hoffentlich schon was bei gedacht haben… auch wenn ich mir noch nicht ganz vorstellen kann, warum man dafür ganze 5 Flaschen Klarlack brauchen können sollte. (Aber da mein Unterlack sich gerade dem Ende zuneigt stören mich die Reserven selbstverständlich auch nicht.)

unserAller (15)
Jedenfalls freue mich sehr darauf, bei nächstbester Gelegenheit mit den Pigmenten und Lacken rumzupanschen und werde euch die Ergebnisse dann sicher noch mal vorstellen. Vielleicht habt ihr ja auch Ideen, Vorschläge oder Wunschlacke, die ihr in Ermangelung eines Sets nicht umsetzen könnt und bei denen ihr euch freuen würdet, wenn ich es mal versuche? (Ja, nebo, Grün und Rot werden unter Garantie in der einen oder anderen Variante dabei sein. ;)) Alternativ könnt ihr übrigens auch ohne Bastelset selbst Vorschläge einreichen und natürlich für eure Favoriten abstimmen.

Blogparade: Top 3 Weihnachtsprodukte

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Ein paar Runden sind mal wieder ohne mich vergangen, aber frei nach der Maxime, dass man sich zu Weihnachten mit netten Menschen versammeln soll, möchte ich diesmal auch wieder bei Dianas Blogparade teilnehmen. Das Motto ist nämlich, passend zur Jahreszeit: die Top 3 Weihnachtsprodukte.  Mein erster Gedanke war ja zugegebenermaßen „Was denn für Weihnachtsprodukte?“, aber klar: Produkte, die man gerne an Weihnachten trägt, mit denen man sich in den Feiertagen verwöhnt oder vorher darauf vorbereitet, um besonders entspannt ans Fest gehen zu können. Meistens entscheide ich das ja relativ spontan und es kann sich von Jahr zu Jahr ändern, auch wenn es – wen wundert’s? – meistens stark grünlastig ist.

Top 3 Weihnachtsprodukte 2
Was für gewöhnlich als erstes feststeht ist der Nagellack, so also auch in diesem Jahr, in dem ich mich ein Bisschen verliebt habe. In den Nagellack versteht sich, alles andere blieb mir ja bisher vergönnt. Das Objekt der Begierde ist dieses:

Ruby Slippers
Der Fashionista-Lack „Ruby Slippers“, der mich nicht nur mit seiner tollen Farbe, sondern vor allem auch der spitzen Haltbarkeit überzeugt hat, dieses Jahr von den üblichen grünen Weihnachtsverdächtigen abzurücken. Für die Fotos habe ich nämlich schon ein paar Tage auf besseres Licht gewartet – wie man sieht vergeblich, das wird der Schönheit gar nicht gerecht – und auch nach 6 Tagen Tragezeit war die Tipwear absolut minimal. Dafür ist sogar meiner Mutter aufgefallen, was für eine hübsche und streifenfreie Schimmerfarbe ich da auf den Nägeln trage und ich bin mir fast sicher, dass meine Tante beim Weihnachtessen auch danach fragen wird.

Auf den Augen geht es selbstverständlich wieder Grün zu, Rot sieht meistens doch eher nach verheultem Huhn mit Vogelgrippe aus. Jedenfalls bei meinen Schlupflidern.  Stellvertretend diesmal: Catrice Intensif’eye „Have you seen Alice?“, ein hübsches Dunkelgrün mit Glitzer. Wenn das mal nicht geradezu „Weihnachten“ schreit… (Ihr seht übrigens mal wieder, die Größte im Swatchen bin ich nicht gerade. Auf dem Auge ist der Lidschatten viel schöner und vor allem grüner.)

Top 3 Weihnachtsprodukte 4
Während ich mich auf einen Lippenstift noch nicht festgelegt habe, weil der es ja beim Weihnachtessen eh nicht leicht hat, habe ich mich bei den Wangen für ein Rouge entschieden, das ich –  insbesondere in den kälteren Jahreszeiten – wirklich liebend gerne trage. „Crimson“ von Fashionista ist ein toller, intensiver, eher dunkler Farbton mit leichtem Glitzer, den man wirklich sparsam auftragen muss, wenn man nicht mit dem Weihnachtsbaum um die Wette strahlen will.

Top 3 Weihnachtsprodukte 3
Wie sieht’s bei euch zu Weihnachten aus? Braucht ihr auch keine Entschuldigung, um zu Rot und Grün und zu greifen, haltet ihr es lieber schlicht oder wartet ihr gar mit der vollen Portion Goldglitzer & Co. auf?

Top 3 Weihnachtsprodukte

Nageldesign-Challenge: Lieblingsfarbe

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Vor einer ganzen Weile hat die liebe Nana auf ihrem Blog zu einer Mitmachaktion-Schrägstrich-Challenge zum Thema Nageldesign aufgerufen. Ursprünglich waren nur 30 Teilnahmen geplant, aufgrund der großen Resonanz wurde dann aber aufgestockt und im Pool der nun 45 Teilnehmerinnen fand sich für mich auch noch ein Platz. (Und wer würde bei solchen Temperaturen nicht gerne irgendwo in der Sonne im Pool entspannen?)

Jeder Teilnehmerin wurde dann ein Thema zugedacht, zu dem sie pinsel sollte, eine Liste aller Themen und Teilnehmerinnen inklusive Links findet ihr weiter unten. Zugegebenermaßen hatte ich erst etwas Angst, ein Thema zu bekommen, das nicht zu mir passt, aber diese Bedenken waren schnell zerstreut als ich las, dass ich das Thema „Lieblingsfarbe“ bearbeiten darf. Na, wer sieht es schon kommen?

Naildesign Challenge Herbst 2013

Nageldesign NanaNa klar, ich habe bestimmt schon oft genug deutlich gemacht, dass ich auf Dunkelgrün stehe. Und auf Rot und Schwarz. Für ein Design lag es da natürlich nahe, mindestens zwei dieser Lieblingsfarbe miteinander zu kombinieren, eine Idee stand auch schnell fest und so fiel meine Wahl auf Grün und Rot. Oder genauer gesagt Grün, Rot und Grün, nämlich einmal ein Grün im Cremefinish (mein absoluter Lieblingslack, den p2 leider ausgelistet hat, 830 „perfectly good“) und eins in metallisch-schimmernd (Astor Fashion Studio 226 „Charleston“).
Was dabei rausgekommen ist seht ihr ja – leider sind die Streifen nicht ganz so ordentlich geworden, wie ich mir das gewünscht hatte (, und der Überlack eingedickt…), aber Übung macht ja bekanntermaßen den Meister.

Nageldesign Nana 2
Zum Abschluss gibt’s jetzt noch die versprochene Liste der anderen Blogs, schaut doch mal vorbei! Der Übersicht halber habe ich euch auch noch die Direktlinks zu den bisher erschienen Posts kredenzt (und natürlich erst hinterher geschnallt, dass es bei in Nanas Post sogar eine Bildergalerie gibt) und werde die restlichen bei Gelegenheit nachtragen.

Design Tag Blog
Sweets 01.11. http://ourlittlebeautyworld.blogspot.de/
Water Marble 02.11. http://gepunkteter-nagellackblog.blogspot.de/
Fruity 03.11. http://blaisesworld.blogspot.de/
Sonnenuntergang 04.11. http://www.sweetcherry.de/
Sandlack (gradient) 05.11. http://polished-with-love.blogspot.de/
Dreams 06.11. http://annarrrr.blogspot.de/
Cartoon 07.11. tesbelisblog.blogspot.de
Sandlack 08.11. http://juni-lifestyle.blogspot.de/
Unterwasser 09.11. http://mixismixblog.blogspot.de/
Comic-Helden 10.11. http://wishtobeamermaid.blogspot.de/
Regenbogen 11.11. http://bambiswelt89.blogspot.de
Urlaub 12.11. http://www.cherryrays.com/
Metallic 13.11. http://fotoengelchen.blogspot.de/
Sandlack/Glanzlack 14.11. http://kittys-trashtastische-welt.blogspot.de
Matt/Glanz 15.11. www.shades-of-fashion.blogspot.de
Winter 16.11. www.thebeautyofoz.com/
Geometrie 17.11. http://favoritenails.blogspot.de/
Punkte 18.11. lady-lion.blogspot.de
Crackling 19.11. http://s-beautyworld.blogspot.de/
Gradient/Ombre 20.11. http://www.mscocoglam.de/
Oriental 21.11. http://fayeswelt.blogspot.de/
Tierisch 22.11. http://anothergirlsbeautycase.blogspot.de/
Bunt³ 23.11. http://ninas-kosmetick.blogspot.de/
Natur pur 24.11. http://judynbeauty.blogspot.de
Herz(-lich) 25.11. http://pinkys-welt.blogspot.de/
Black & White 26.11. http://www.worldofbeautys.blogspot.de/
Worldwide 27.11. http://rosa-woelkchen.blogspot.de/
Bling Bling 28.11. http://owlsandnails.blogspot.de/
Lady-like 29.11. http://beautype.blogspot.de/
Saran Wrap 30.11. http://www.fraeulein-ungeschminkt.de
Blumige Grüße 01.12. http://www.strawberrypie.de/
Seemanns-Look 02.12. http://lackdochmal.blogspot.de/
French 03.12. http://erdbeer-eyes.blogspot.de/
Pastell 04.12. http://beautiful-inside82.blogspot.de/
Lieblingsfarbe 05.12. https://ratternderuby.wordpress.com/
Nikolaus 06.12. http://naillifetogo.blogspot.de/
Muster-Mix 07.12. http://leonas-lalaland.de/
Music 08.12. http://flowerfashion123.blogspot.de/
Stars 09.12. http://piranjasblog.blogspot.co.at/
Streifen/Stripes 10.12. http://www.thecracksinourfoundation.blogspot.ch/
Weihnachtsmarkt 11.12. http://my-beautynails.blogspot.de/ 
Universum 12.12. http://materie-blog.blogspot.de/
Liebe 13.12. http://miss-fannis-welt.blogspot.de/
Kindheitserinnerung 14.12. http://lexsus.de/
Weihnachten 15.12. http://funkelmariechen.blogspot.de/

Blogparade: Top 3 Herbst-Nagellacke

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In der aktuellen Blogparade fragt Diana nach unseren Top 3 Herbst-Nagellacken. Im Sommer hat sie schon nach Sommerlieblingen gefragt und ich hab nicht mitgemacht, weil ich mein Lackierverhalten eigentlich nicht als von Jahreszeiten abhängig betrachtete oder mache und durchaus ganzjährig auf dunkle Farben stehe. Außerdem mag ich schließlich alle meine Lacke zu allen Jahreszeiten… Als die Runde rum war kam ich dann aber doch nicht umhin zu bemerken, dass es mir in den heißen Sommertagen ein paar Lacke besonders angetan hatten, die ich am liebsten gar nicht mehr entfernt hätte, aber zu spät ist eben zu spät.
Kurz vor Schluss möchte ich also diesmal bei den Herbstlacken doch noch mitmischen.

Herbstlack Top 3 (1)
Herbstlack Top 3 2
Platz 3
geht an einen Lack, der noch relativ neu ist in meinem Regal, nämlich „Birdy Bordeaux“ aus der Manhattan Community Colors Limited Edition. Die Farbe ist ein hübsches, pinkstichiges Bordeaux (Wobei Bordeaux für mich eigentlich roter ist.) mit tollem Schimmer, nicht umsonst einer der vermutlich beliebtesten Lacke aus der Aktion. Leider ist der Lack an sich für meinen Geschmack etwas zu flüssig und benötigt wohl auch deshalb 2 Schichten zum decken (Ich geb’s zu, ich bin meistens eine faule eine-dickere-Schicht-Lackiererin…), aber die Farbe hat es mir besonders für den Herbst so angetan, dass ich ihm das verzeihe und mir eben grummelnd etwas mehr Zeit zum Lackieren nehme und einiges an Lack wieder aus dem Nagelbett kratze.

Manhattan Birdy Bordeaux
Auf Platz 2 ist der einzige Lack gelandet, der noch kürzer in meinem Besitz, aber in der Beautyblogger-Community vermutlich nicht minder beliebt ist: „before sunrise“ von P2. Grundsätzlich eine ähnliche Farbrichtung wie Nummer 3, etwas roter (Bingo, Rot muss sein!), aber mit wundervollem, leicht duochromen Metalliceffekt. Dazu problemloser Auftrag, deckend in einer Schicht, lange Haltbarkeit, ich wollte ihn am liebsten gar nicht mehr entfernen. Der erinnert doch wirklich hervorragend an buntes Herbstlaub, oder?

p2 Before Sunrise (7)
Ganz knapp Nummer 1 ist hingegen das Quoten-Grün dieser Top 3 – was wäre schließlich eine meiner Top 3 ohne Grün (oder Rot, aber das ist ja wenigstens entfernt schon abgedeckt)? Na ja, Rouge-Favoriten vielleicht… das muss dann doch nicht sein. Der anbetungswürdige A England-Lack „Saint George“ ist einer der teuersten Lacke in meinem Fundus, auch wenn ich ihn nicht zum vollen Preis erworben habe, und ich bereue keinen Penny. High End-Fans werden jetzt vermutlich müde lächeln, aber mal ehrlich: ich bin mit der Qualität insbesondere der P2-Lacke für gewöhnlich sehr zufrieden und komme problemlos zurecht, also sehe ich keinen Grund, 10€, 20€ oder mehr für einen High End-Lack auszugeben und in den meisten Fällen wahrscheinlich hauptsächlich den Markennamen zu bezahlen. Außer vielleicht wenn die Farbe wirklich einzigartig-außergewöhnlich ist, und darin ist A England für mein Empfinden wirklich gut. (Qualitativ natürlich auch, keine Frage, aber wie gesagt… einen guten Cremelack krieg ich auch für 1,55€.)  Solche holografischen Lacke habe ich noch in keinem Drogeriesortiment gesehen und mich tatsächlich schon bei der ersten Sichtung in „Saint George“ verliebt. Hinzu kommt der spielend leichte Auftrag, bei dem sich der Lack quasi selbst nivelliert, eine Schicht reicht übrigens völlig, und eine sehr gute Haltbarkeit – was will man mehr?
A England St George

Bensis Bastelstunde, die Zweite oder: Ich bin Oskar

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Der geneigte Leser hat es bestimmt schon bemerkt, aber ich erfreue mich mehr und mehr an dekorativer Kosmetik. Dazu gehört natürlich auch Nagellack.
Bis vor einiger Zeit hat sich meine Lackierlust meistens in Grenzen gehalten und ich hatte nur gelegentlich farbige Phasen, primär weil es mir immer zu lange gedauert hat oder ich mir bald Macken reingehauen habe. Seit der Entdeckung von schnelltrocknenden Überlacken hat sich das geändert und die Zahl meiner Nagellacke ist ebenfalls etwas gewachsen. Mit der Zeit passten sie natürlich nicht mehr in ein winziges Schächtelchen und so grübelte ich ein bisschen bis mir eine Idee kam.
Ein Nagellackregal. Damit ich auch endlich den Rest meiner Habseeligkeiten wieder an einen Platz räumen kann.
Also hab ich meinen Vater gefragt, ob er mit mir – oder vielmehr ich unter seiner „Aufsicht“ – so was bauen könnte. Vor Gerätschaften, mit denen man sich mal eben Gliedmaßen abtrennen kann oder ähnliches, habe ich nämlich gesunden Respekt.

Soweit zur Vorgeschichte. Im viel zu großen Blaumann versunken machte ich mich also mit meinem Vater in Etappen an die Arbeit. Ausmessen, Ablängen, kein Problem, die erste Zwangspause entstand, als wir Sonntags feststellten, dass wir keine Zylinderfräse mit um die 35mm Durchmesser hatten. Die einschlägigen Baumärkte hatten so was aber auch nicht zu Preisen, die für derart seltene Nutzung akzeptabel gewesen wären, also haben wir das getan, was ich ohnehin vorgeschlagen hatte: in Etappen gefräst.

Oskar

Zuerst haben wir also die Enden mit einem Forstnerbohrer ausgebohrt, dann an beiden Seiten mit der Fräse eine Schneise weggenommen und schlussendlich den Steg, der in der Mitte noch hoch stand, mit einem Stecheisen entfernt und etwas geglättet. Damit hätten wir dann schon mal grob die Regalböden, minus einer Abschleifprozedur versteht sich. Die hab ich dann auch ohne Aufsicht, dafür aber mit Dank Schwingschleifer geradezu vibrierendem Gefühl in den Armen, allein hinbekommen.

Oskar 2

Wie aber das Ganze mit möglichst wenig Löchern in der Wand an die selbige bringen?
Hierzu hatte ich mir eine Art Leiter als Grundsystem überlegt, sodass alle Bretter an den Seitenteilen zusammengehalten werden. Dafür musste ein unschuldiger Besenstiel dran glauben.

Oskar 4

Besagter Besenstiel bekam dann, zusätzlich zu denen für die Aufhängung an der Wand, auch seitlich Löcher, durch die die Regalböden einfach mit ordinären Holzdübeln festgesteckt sind. So bleibt das Konstrukt, auch wenn die Dübel etwas schwierig wieder rauszubekommen sind, grundsätzlich auch Platz sparend verstaubar, für denn sicher irgendwann eintretenden Fall eines Umzugs. Außerdem werde ich bei Gelegenheit noch kleine Haken besorgen, die ich in die Dübel drehen werde, um sie nicht nur leichter wieder rausziehen zu können, sondern damit ich sogar etwas dranhängen kann. Bis dahin bleiben die Dübel erstmal nur lose reingesteckt, danach werde ich sie dann ordentlich versenken, dann stehen sie auch nicht mehr über.

Das oberste Brett fehlt übrigens noch, weil das Loch für den Holzdübel beim Bohren ausgerissen ist und das Flickwerk aus Sägespänen und Leim natürlich erst trocknen muss bevor nachgebohrt werden kann. Da ich ja nun aber eh erstmal im Krankenhaus und mein Vater auch unterwegs war hab ich es soweit trotzdem schon mal an die Wand gehängt, damit meine Nagellacke bald endlich wieder aus dem Bücherregal ausziehen können. Und nein, ich habe eigentlich nicht vor, sämtliche Regalbretter gleich zu füllen. Auf Vorrat zu bauen kann aber denke ich auch nicht schaden und notfalls findet sich noch das eine oder andere Teil, das da statt Nagellack rein kann. Außerdem kann ich total schlecht schätzen, wie viel Platz die vorhandenen Lacke einnehmen werden.

Oskar 3
Eigentlich hätten sie das gleich gesollt, andererseits macht es auch wenig Sinn, das Regal jetzt schon einzuräumen, wenn ich es dann später noch mal ausräumen muss. (Für’s Foto durften aber natürlich trotzdem mal 2 Modell und Probe stehen.)
Außerdem bemerkte ich beim an die Wand hängen etwas, was wir nicht bedacht hatten: der Abstand von Wand und Besenstiel. Dafür werden wir also noch entsprechende Klötzchen als Abstandhalter machen damit das Teil auch gerade hängt und die Schrauben nicht so viel Luft schnuppern. Deren Kopf war übrigens auch so klein, dass sie sogar ohne Schraubenzieher durch die Löcher im Besenstiel passten, denn wir hatten uns am vorgebohrten Loch orientiert. Dem auch ohne neue Schrauben Abhilfe zu schaffen war mit 2 simplen Unterlegscheiben aber kein nennenswertes Problem.

Oskar 5

Was das alles jetzt mit Oskar zu tun hat? Kann ich euch sagen. Als ich soweit fertig war und das Regal nach oben trug stattete ich meiner Mutter im Wohnzimmer einen Besuch ab und verkündete: „Hallo, ich bin Oskar.“ Natürlich fragte sie: „Was denn für ein Oskar?“ – „Na stolz wie.“ (Jaa, doofe Witze kann ich.)