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noch mehr Falten

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Beim roten Rock neulich hab ich euch ja schon verraten, dass es zwischenzeitlich auch eine weitere Variante gegeben hat. Diesmal aus einem schönen, dicken, dunkelgrün-bis-leicht-petrolfarbenen Jersey, den ich mal wieder günstig bei Karstadt ergattert habe (und dessen Farbe sich schon schlecht genug beschreiben oder fotografieren lässt ohne dass die dämliche Fotoapp selbstständig einen doofen Filter drüberlegt). Das Prinzip ist natürlich das Selbe, aber dieses Mal habe ich die Seitennähte weiter nach vorne verlegt.

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Als jemand, der seine Röcke im Laufe des Tages öfter mal daran ausrichtet, dass die Seitennähte seitlich sind, hat mich das bei der roten Version irgendwie immer mal wieder aus dem Konzept gebracht, und irgendwie hat sich mir auch nicht ganz erschlossen, warum es jetzt bei etwas dickeren Nähten so viel vorteilhafter sein soll, die auf dem Hintern zu tragen als an der Seite. Davon werden sie schließlich auch nicht dünner.

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Außerdem habe ich diesen Rock länger gemacht als den roten, und anscheinend mehr oder weniger freiwillig auch weiter, denn er sitzt bei weitem nicht so knackig. Ob ich das jetzt gut finden soll oder nicht weiß ich ehrlich gar nicht so genau, aber ich trage ihn trotzdem gerne. Im Normalfall übrigens auch nicht so zerknittert, aber für die Fotos hatte ich ihn nur schnell spontan aus dem Schrank gezogen und nicht extra gebügelt.

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Damit ich aus dem restlichen Stoff auch noch was gescheites machen kann und der Rock zusätzlich nicht zu dick wird habe ich das Futter diesmal aus einem anderen Stoff zugeschnitten. Farblich passt der nicht ganz 100%ig dazu, aber das man das Futter ja die meiste Zeit nicht sieht war mir das auch egal. Lieber so, als großen Verschnitt am Stoff, aus dem ich dann nicht anderes mehr machen kann, und dicke, beulende Seitennähte. Das Futter war übrigens mal ein billiges Bettlaken vom dänischen Bettenlager, da hab ich früher häufiger mal Jerseylaken für Probeteile oder ähnliches gekauft. Von dem Gedanken, richtige Klamotten damit zu nähen, bin ich aber mittlerweile abgerückt, weil die meistens doch ziemlich hanebüchen krumm und schief zugeschnitten sind was den Fadenlauf angeht. Aber ich lasse mich ja überraschen, ein paar Laken hab ich nämlich noch an Lager.

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schwarze Tulpen rocken

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Heute gibt’s mal wieder was ein wenig schickeres, das ich vor einer Weile (ich verliere den Überblick…) spontan daheim genäht habe. Ich war nämlich über dieses Kleid mit Tulpenrock gestolpert und dachte mir so ein Rock könne ja für eine Konferenz in heißen Gefilden ganz gut sein. Also hab ich mir schwarzen Jersey geschnappt und losgelegt. Weil ich die obere Kante (aus welchen Gründen auch immer?) aber kaum abgerundet habe sah das Ganze am Ende doch etwas anders aus und hat, vermutlich auch wegen der Stoffbreite, nicht so schön viele Falten. Na ja, beim nächsten Mal…tulip-skirt

Den Bund habe ich schlicht doppelt umgeschlagen und ein Gummiband eingezogen, dazu gab es einen mehr oder weniger gut geglückten Blindsaum für die Unterkante. Den hab ich übrigens zuerst gemacht, weil der Saum durch den Überlapp ja bis oben zum Bund reicht und deshalb für den Gummibund mit umgeschlagen werden musste.

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Leider erkennt man auf den Fotos mal wieder nicht viel, weil die komische App, die ich zur Nutzung der Fernbedienung brauche, anscheinend ohne mein Wissen einen Filter über die Fotos gelegt hat, der die Fotos ziemlich abdunkelt. Sowas doofes… Gut, dass ich auch etwas rumgealbert habe, damit man wenigstens den Überlapp etwas sieht.

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Immerhin ist der Plan für einen luftigen Businessrock aber soweit aufgegangen und der Rock hat mir im Juni bei einer Konferenz im heißen San Antonia, Texas (Hitzschlag ahoi!), gute Dienste geleistet. Na ja, wenn man mal von den Lüftungsgittern im Gehweg absieht, aber auch da waren ehrlich gesagt andere Kleider mit weiter schwingenden Röcken viel schlimmer und haben für den einen oder anderen unerwarteten Marylin Monroe-Moment gesorgt…

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Aber auch das war immer noch besser und amüsanter als mit 2 ununterbrochen laut schnatternden Labertaschen das Zimmer teilen zu müssen, die mich fast in den Wahnsinn getrieben haben. So schön San Antonio an sich war, ich war so froh als ich wieder daheim war und hatte das dringende Bedürfnis, mich mindestens 3 Wochen lang allein in meiner Wohnung einschließen und keine Menschenseele sehen zu müssen. Aber immerhin hatte ich ein bisschen amerikanische Kosmetik shoppen können und sogar Rabatt bekommen, weil die nette Dame in der Schlange hinter mir ihre Kundenkarte für mich durchgezogen hat, sodass ich den Angebotspreis bekam und sie die Treuepunkte – win/win sozusagen.

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Faltenrock mal anders

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Als ich neulich (mittlerweile ist das auch schon fast 1 Jahr her!) letzten Oktober daheim und ein anderes Teil, das ich noch nicht fotografiert habe, fast fertig war stöberte ich noch etwas weiter in meinen Stoffkisten und bei Pinterest auf der Suche nach Inspiration und Ideen, was ich kurzfristig so nähen könnte. Dabei stieß ich wieder auf diesen hübschen Rock, den ich mir mal etwas genauer ansah. Ursprünglich wollte ich ihn aus dem Rest des roten Polojerseys machen, der noch vom Shrug anderen Teil übrig war, aber der war dann doch nicht lang genug, also habe ich mich spontan für einen anderen roten Jersey entschieden. Der ist dünner, und das war vielleicht auch besser so, denn sowohl Vorder- als auch Rückteil des Rock kommen am Ende mit doppelten Stofflagen daher, die Falten natürlich sogar mit noch mehr.

Am Anfang fand ich die Anleitung etwas konfus und nicht so gut erklärt, aber am Ende klappte es dann doch ganz gut. Im Prinzip wird das Vorderteil nur in Falten gelegt, die untere Lage davon auf dem Futter festgenäht sodass die eigentliche Falte die Naht verdeckt und dieser Doppeldecker dann mit dem Rückteil zu einem Sandwich verarbeitet, wobei das Rückteil an der Unterkante hochgefaltet wird – dadurch spart man sich auch noch einen Saum und hat innen keine offen liegenden Nähte. Gar nicht so doof.

Faltenrock rot

Den Part mit dem Falten festnähen fand ich etwas konfus erklärt und gelöst – ich habe einfach die Falte hochgeklappt, sodass der Bruch frei lag, diesen mit Kreide markiert und am darunter liegenden Futter festgesteckt und dann genäht. Nichts mit kryptisch unter dem Stoff Falten fühlen und bei den Fingerspitzen feststecken…

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Als die Seitennähte dann aufeinander gesteckt waren hieß es anprobieren, hier habe ich oben auf jeder Seite etwa 1,5-2cm weggenommen. Bei dieser Gelegenheit stellte ich aber auch fest, dass der Rock trotz meiner *hust* überschaubaren *hust* Körpergröße doch eher ziemlich kurz war, weshalb ich einen längeren Bund von etwa 10cm angenäht habe. Im Nahtschatten. Wie ich es liebe… Tausend Mal stecken und heften und trotzdem immer irgendwelche nicht mitgefassten Kanten auf der Innenseite.

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Mit einem kürzeren Bund sähe das vielleicht besser aus, aber das kann ich ja dann beim nächsten Mal machen, wenn ich entsprechend mehr Länge einkalkuliert habe. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Rock nämlich sehr gut und es wird sicher nicht der letzte seiner Art gewesen sein. (Ich kann schon verraten, dass er es nicht ist, weil ich zwischen Schreiben dieses Beitrags, Fotos machen und Fotos bearbeiten und veröffentlichen glatt noch einen genäht habe.) Obwohl die Anleitung elastischen Stoff verlangt kann ich mir den Rock sogar auch aus festem, nicht dehnbarem Material vorstellen, dann eben mit Reißverschluss wie in diesen Versionen. Nur ob ich gestreiften Stoff so in Falten legen möchte bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke, ich würde andere Muster bevorzugen.

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with a little help from my friends

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Letztes Wochenende war ich wieder bei meiner Freundin A. – die mit den Katzen, mit der ich neulich auch im Peak District war. A. hat nämlich eine Nähmaschine als Dauerleihgabe einer Freundin und hatte mich gefragt, ob ich ihr dabei behilflich sein könnte, eines ihrer liebsten Jerseykleider nachzuarbeiten. Da sag ich natürlich nicht nein…
Als wir 2 Tage vorher auf der Suche nach Gardinengewichten für eines ihrer anderen Projekte in einem Stoff- und Gardinenladen laden waren kam mir dort, wie sollte es auch anders sein, ein hübscher Jersey unter. £2.99 der Meter und nicht mehr viel auf der Rolle, etwa 1,5m – ich denke, viel mehr brauche ich nicht sagen, oder? So weitete sich der Plan also von „A. helfen und ein paar T-Shirts einnähen“ um einen Rock aus und ich stolzierte um £4.50 ärmer mit einem Beutel Stoff heim. (Okay, streng genommen wurde ich heimgefahren und war um einiges mehr ärmer, weil ich hinterher noch Schuhe und Klamotten für zukünftige Peak District-Trips gekauft und einen größeren Einkauf bei Aldi getätigt habe – wenn mir schon mal ein Auto zur Verfügung steht und ich nicht alles schleppen muss…)

Das Wochenende haben wir dann auch gut kreativ genutzt: los ging’s mit dem Vorbereiten von Panini-Broten, die später gebacken und noch später belegt, gegrillt und gefuttert wurden, dazwischen wurde fleißig Stoff geschnippelt, gebügelt und genäht und anschließend durften noch ein paar Angel’s Foodcakes in der Hölle schmoren im Backofen schwitzen. A. hat erstmal eine einfache, luftige Bluse genäht, quasi ein großes Rechteck mit Ausschnitt, und ich wurde ein bisschen von den Massen meines Stoffes davongetragen…

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So sieht übrigens die Nähmaschine aus. Die Stichwahl ist auf den ersten (und zweiten und dritten, …) Blick ziemlich konfus gestaltet und es half nicht, dass der linke Schalter nicht etwa auf Position „A“ stehen muss wenn man die damit gekennzeichneten Stiche will, sondern nach oben zeigen muss. Aber wir hatten ja ein Reststück zum rumspielen, an dem wir uns dann meistens vorher vergewissert haben, dass wir auch wirklich den richtigen Stich erwischt haben, bevor es an die Klammotte ging.

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Um das also mal zu erklären: oben gibt es quasi 2 Reihen und 2 Spalten Stiche, die in verschiedenen Farben gekennzeichnet sind. Neben der oberen Reihe steht zusätzlich ein A, neben der unteren ein B, und über allen Stichen gibt es quasi ein kleines Fenster, ein bisschen wie die Indikatoren an Toilettentüren. Man muss also erstmal einstellen ob A (bzw. „oben“) oder B und dann den Ring um diesen Schalter herum drehen um die ToilettenIndikatoren zu bewegen.  Die bewegen sich aber in beiden Spalten gleichzeitig, also parallel zueinander, weshalb man dann an den anderen Rädern die Farbe anwählen muss, mit der der gewünschte Stich gekennzeichnet ist. Gleichzeitig stellt man an diesen Rädern aber auch noch Stichlänge und -breite ein (An dieser Stelle muss ich lobend anmerken, dass die Maschine die Nadel auch nach rechts stellen kann, was ich bei den meisten modernen Maschinen schmerzlich vermisse.) und muss deshalb dabei aufpassen, dass man nicht aus Versehen zu einer anderen Farbe und damit einem anderen Stich wechselt…

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Aber zum Glück hatten wir ja die üblichen, fleißigen Helfer, die uns mit Rat und Tatze zur Seite standen. Sowohl beim Messen, …

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Zuschneiden…

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… und nähen als auch bei der finalen Anprobe:

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Von der Nähhilfe gibt es leider kein Bild, weil mein Handy und A. beide in einem Zimmer waren als die Katze es sich auf meinem Schoß gemütlich machte während ich an der Nähmaschine saß. Etwas irritiert hat sie dann aber schon auf’s Füßchen geguckt als ich wieder anfang zu nähen…

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Ganz uneigennützig war diese Hilfestellung von den Pelzträgern natürlich nicht, denn für sie ist auch was abgefallen.

Ninja3Und das nicht nur beim Nähen…

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Mein ursprünglicher Plan als ich den Stoff gesehen hatte war eine Art Tellerrock mit Zipfeln, also quasi einfach ein Quadrat mit Bund. (Irgendwie habe ich hierfür den Begriff „handkerchief skirt“ im Hinterkopf?) Das hab ich mir mit den Streifen, die dadurch ja in verschiedene Richtungen laufen, ganz hübsch vorgestellt, und siehe da:

Rock
Der Plan ging auf. Als Bund habe ich einfach einen langen Streifen Jersey genommen, den ich dann umgeschlagen habe. Kann man aber natürlich auch un-gekrempelt als längeren Rock tragen, und sogar als Top macht das Ganze erstaunlich gut. (Hab ich aber natürlich vergessen zu fotografieren.)

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Weil damit von knappen 1,6m Stoff natürlich noch eine ganze Menge übrig war habe ich als nächstes einen Shrug genäht. Hier ist die Einfassung finde ich ein bisschen labbrig geworden, da würde ich beim nächsten Mal einen kürzeren Streifen nehmen und ihn leicht gedehnt annähen, sodass das Ganze besser anliegt.

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Aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Da so ein Shrug aber natürlich nicht viel Stoff frisst durfte auch noch ein Top her. Weil wir keine Zwillingsnadel zur Hand hatten habe ich das übrigens mit dem elastischen ZickZack gesäumt – ihr wisst schon, diesem dreigeteilten ZickZack. Das gefällt mir sogar überraschen gut, ich glaube, das werde ich jetzt öfter machen.

Shirt
Am Ende des Wochenendes stellte A. also fest, dass ich quasi ein gesamtes Outfit genäht hatte und fragte amüsiert bis erstaunt: „Wie viel hat der Stoff nochmal gekostet? £4.50?“ Die letzten Reste hab ich nämlich auch noch zu einem kurzen Loopschal verarbeitet.

Saum

Etwas weniger amüsiert war zumindest ich allerdings als ich mich, wieder daheim, in mein WiFi einwählte und etwa 10 WhatsApp-Nachrichten und 2 E-Mails meiner Eltern und meines Freundes fand, die panisch fragten, ob ich noch lebe und offenbar jederzeit bereit waren, einen Suchtrupp loszuschicken – weil ich mal ganze 30 Stunden nicht online war.
Obwohl ich vorher gesagt hatte, dass ich am Wochenende zu A. gehe und mich auch schon mehrfach darüber ausgelassen hatte, dass ich keine mobilen Daten habe weil die Mobilfunkanbieter hier mir derzeit aus ungeklärten Gründen selbst die günstigsten Verträge verweigern.
Obwohl ich zuletzt Samstags gegen Mittag online gewesen war und WhatsApp ihnen das anzeigt.
Obwohl es deshalb natürlich überhaupt keinen Sinn macht, mir 10 Nachrichten zu schicken und um Antwort zu bitten, wenn ich  die erste noch nicht gelesen habe.
Obwohl meine Mutter im gleichen Atemzug fragte, ob ich denn meine neuen Wandersachen schon ausprobiert habe, und ich, so ich es denn getan hätte, im Peak District natürlich auch keinen Empfang oder Internet gehabt hätte.
Obwohl es für mich gar nicht ungewöhnlich ist, mal eine Weile nicht online zu sein, weil ich nicht zu denjenigen gehöre, denen das Handy quasi an der Handfläche festgewachsen ist, sondern das Ding insbesondere in guter Gesellschaft gut und gerne auch mal beiseite legen kann und möchte.
Obwohl ich bereits mehrfach klargestellt habe, dass ich gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein will und mir diese Erwartungshaltung ziemlich stinkt.
Dennoch hat mein Freund offenbar sogar mehrere meiner Freunde hier in Sheffield bei Facebook angeschrieben weil sie ja „seit Tagen“ nichts von mir gehört hätten. Es ist ja lieb und nett, dass sie sich Sorgen um mich machen, aber seit wann bitte ist von Samstag Mittag bis Sonntag früher Abend „seit Tagen“?! (Zumal ich meine harmlosen Pläne ja angekündigt und man sie offenbar nur mal wieder vergessen hatte…) Mir hat diese unnütze Flut an Nachrichten voller Erwartungshaltung dass ich doch bitte gefälligst online zu sein und mich zu melden habe jedenfalls irgendwie einen ganz schönen Dämpfer verpasst und etwas die Stimmung nach einem eigentlich tollen Wochenende verdorben.

Die Tücken der modernen Kommunikation…

Karteileichen #6 – High Five, uhm, Skull

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Ohne Fernauslöser Fotos von sich selbst zu machen ist gar nicht so einfach.
Erst alles zurecht rücken,…

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… dann zur Kamera tigern, den verzögerten Selbstauslöser drücken, zurück zur Fotoposition flitzen und hoffen, dass man sie auch wirklich rechtzeitig trifft.

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So viel zu dem Thema, das hat wohl schon mal nicht geklappt. Und das Zurechtrücken hätte ich mir auch sparen können. (Dafür mit im Bild: meine treue Palme. Das wohl einzige Gewächs, dass es bisher lange genug mit mir in meinem dunklen Zimmer ausgehalten hat, um von ca. Topfhöhe auf die aktuelle Höhe anzuwachsen. Weshalb sie jetzt auch von meiner zu kleinen Fensterbank ins Wohnzimmer bzw. aktuell die Terrasse weichen musste.)

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Aber wenn der Auslöser auch manchmal beim ersten Drücken funkioniert und manchmal erst dann schnallt, dass er nicht nur fokusieren, sondern auch fotografieren soll, wenn man ihn ein paar Mal genötigt hat… na ja, dann weiß man eben manchmal nicht rechtzeitig, ob man jetzt schon wegrennen oder lieber noch mal drücken soll.

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Das sieht doch schon besser aus. Ein Glück bieten die Fugen unserer Wohnzimmerfliesen eine ganz passable Orientierung hinsichtlich des angestrebten Fotostandpunkts.

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Von der Gardine der Terassentür hingegen kann man wohl kaum behaupten, dass sie einen guten Hintergrund abgibt. Sind die Klappläden draußen zu ist es viel zu dunkel, sind sie auf gibt es Probleme mit Gegenlicht und Beleuchtung von hinten. (Alles aber selbstständlich nur wenn die Sonne scheint, ansonsten kann man sämtlich Fotoversuche nämlich ohnehin vergessen, weil es dann grundsätzlich zu dunkel ist.)

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Nach anfänglichen Startschwierigkeiten geht’s dann aber meistens doch ganz gut voran. Also, vorausgesetzt die Kamera spinnt nicht wieder oder hat die Akkuladung im Rekordtempo leergefressen. Was, wie ihr vielleicht an der relativen Vielzahl der Bilder merkt, bei dieser Fotosession ausnahmsweise mal nicht der Fall war. Aber die liegt auch schon einige Monate zurück.

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Trotzdem: yippie, schmeißt die Hände in die Luft, es ist geschafft!

Ach, ihr wollt auch noch was zum Rock wissen und nicht nur über meine Fotoodyssee lesen? Na gut, will ich mal nicht so sein…

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Es ist, falls es bisher nicht aufgefallen ist,  ein ganz simpler Highwaist-Rock aus 4 Bahnen, die sich einfach mathematisch konstruieren lassen. Im Prinzip hätte ich auch Goldkinds Anleitung von der Page  nehmen können – wenn ich das Ding nicht etwa zeitgleich bzw. zumindest vor Erscheinen (oder Wahrnehmen) der Anleitung zusammengezimmert hätte. Aber wie gesagt, einfaches mathematisch-geometrisches Prinzip, darauf basieren quasi eh so ziemlich alle meine Schnittversuche, von  daher nimmt sich das wohl eh nichts.

Zwischen den Bahnen habe ich jeweils eine Satinpaspel mitgefasst, außerdem Ober- und Unterkante mal wieder mit Schrägband verstürzt. Ansonsten gibt’s dazu gar auch nicht mehr zu sagen, ist ja ein simples Teil, aber dennoch eins, dass ich immer wieder gerne anziehe.

 

Rock-Konzert?

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Vor ein paar Wochen hatte ich ausnahmsweise mal wieder kurzzeitig Glück. Ich hab nämlich Karten gewonnen, oder vielmehr einen Eintrag auf die Gästeliste. Für ein Konzert von Within Temptation. An meinem Geburtstag. In Frankfurt. Kann man doch nicht meckern, oder?

Also hab ich vorher ein bisschen gegrübelt, was ich denn so anziehen will, und dachte mir, dass ein langer, schwarzer, weiter Stufenrock doch ganz hübsch sein könnte. Hatte ich sogar schon mal irgendwann genäht. Und wegen einer noch unbehobenen Panne irgendwo hingekramt. Gekräuselt hatte ich nämlich mit meinem Kräuselfuß, der zwar schön gleichmäßige Rüschen oder Falten macht, aber eben leider auch nicht gerade locker kräuseln kann. Deshalb führte schon die lockerste Einstellung zu ganz schön ordentlichen Stoffmassen, obwohl die oberste Reihe nicht sonderlich großzügig bemessen war.

Das war es dann auch, was mir zum Verhängnis wurde. Obwohl ich das gleiche Maß wie bei einem vorhandenen (passenden!) Stufenrock genommen hatte war nämlich die oberste Stufe etwas knapp, wenn auch nur an der Naht. Ich denke also, dass es tatsächlich am Kräuselfuß lag, die Naht ist irgendwie anders. Bei genauerer Betrachtung erschien mir der Rock dann auch noch etwas kurz, sodass sein Schicksaal besiegelt war.

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Lange Rede, kurzer Sinn: einen Tag vor dem Konzert habe ich den Rock wieder rausgekramt und die oberste Stufe komplett abgeschnitten. Mithilfe einer Nylonschnur habe ich dann mehr oder wenig fix eine neue Stufe gekräuselt und angefügt, die nicht nur weiter (diesmal eigentlich etwas zu weit), sondern auch länger war. Das sieht im Nachhinein vielleicht etwas doof aus, zwei so bauschige, kurze Stufe und dann eine längere, weniger bauschige oben, da hätten mir 2 kürzere wohl besser gefallen, aber abgesehen von der Zeitkomponente hätte dann die Gefahr bestanden, dass die oberste wieder zu eng wird.

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Trotzdem hat mir mein Outfit schlussendlich gut gefallen und bei dem Rocksaum konnte ich mich in der Pause nach der Vorband auch getrost auf den Boden setzen und hatte quasi noch ein Kissen dabei. Dennoch wäre ich auch mit Jeans und T-Shirt wohl nicht negativ aufgefallen, schließlich war im Publikum – zur Verwunderung unserer netten Warteschlangenbekanntschaften und uns – von Teenie-Hoppern mit Basecap und Hosen in den Kniekehlen bis hin zu rüstigen Rentnerinnen am Stock und im adretten Twinset eine überraschende stilistische Bandbreite vertreten. (Wobei die Hopper unsere Bekanntschaft dazu verleiteten, scherzhaft zu mutmaßen, wen die wohl auf der Bühne erwarteten und was wohl passiere bzw. das Publikum tue, gesetz dem quasi vollkommen ausgeschlossenen Fall dass da jetzt beispielsweise als Vorband plötzlich ein Rapper oder Hiphopper auftrete. Tja, und dann kam And we runund wir konnten uns nur etwas sprachlos angucken.)

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Natürlich hab ich es vor dem Konzert nicht mehr geschafft, ein Foto zu machen (außerdem musste ich meinem Vater ja erst einen funktionstüchtigen Speicherkartenadapter aus dem Kreuz leihern), aber zumindest vom Outfit hab ich das jetzt ein paar Tage später nachgeholt.

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Das Konzert an sich war jedenfalls gut, nur gesehen hab ich quasi nix. Dazu standen einfach zu viele große und/oder breite Leute vorne (funktioniert wohl genau so gut wie das Reißverschlussverfahren im Straßenverkehr), zuweilen direkt vor meiner Nase, was sich mit der relativ niedrigen Bühne und meinen 1,56m nicht so gut vertrug. Für meinen Geschmack hätte die Bühne gut und gerne 2m höher sein dürfen/sollen (oder das Geschehen darauf auf Leinwände übertragen werden müssen), denn so hab ich die meiste Zeit nur dann was gesehen, wenn mal jemand auf der obersten Stufe des Podest auf der Bühne stand und zufällig gerade kein Kopf im Weg war.
Ihr könnt euch also vielleicht in etwa vorstellen, wie viel das war. Ich sag nur so viel: als zwischendurch mal was Instrumentelles mit Videountermalung kam hab ich erst später anhand kurz erhaschter Blicke auf geänderte Kostüme gemerkt, dass da wohl ein Kostümwechsel stattgefunden haben muss, bei dem niemand auf der Bühne war. (Aber wie war das noch mit dem geschenkten Gaul…?)

Rock-Konzert

Das was ich von der Bühnenshow gesehen habe – und das war leider nicht viel, zum Beispiel die Enden von Stichflammen – hat mir aber gut gefallen. Zum Glück gibt es aber auf Youtube ein paar Videos vom Konzert (Ich habe mich sogar live immer gefreut, wenn jemand ein paar Reihen weiter vorne gefilmt hat, weil ich dann auf dem Mini-Bildschirm endlich mal was gesehen hab!), sodass ich mir jetzt wenigstens im Nachhinein und zum Teil ansehen kann, wovon ich visuell live nichts mitbekommen habe.
Zum Beispiel wie diese junge Dame, die offensichtlich das Glück hatte, vorne zu stehen, auf die Bühne durfte. Aber auch, dass es einen weiter ins Publikum ragenden Steg gab (Warum muss hier jemand schief mitsingen? Textsicherheit und Spaß an der Freude schön und gut, aber ich geh doch auf ein Konzert, um die Band zu hören, nicht das Gekrächze eines umstehenden Fans? Da hab ich es ja mit nichts sehen, aber störungsfrei hören anscheinend doch noch ganz gut getroffen…), war vollkommen an mir vorbei gegangen. Meistens konnte ich jedoch froh sein, wenn ich die untere Zahnreihe der Hydra noch sah… (Hier hatte jemand offensichtlich einen Sitzplatz, von denen aus man die Stehplätze nämlich sicherlich gemütlich überblicken konnte wie im Kino.) Dennoch war es natürlich ein schöner Abend, so ist’s ja nicht, nur eben nicht sehr… visuell geprägt.

the sun will shine again

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Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bekomme bei zunehmendem Sonnenschein aktuell auch wieder zunehmend häufiger Lust, was zu nähen. Sogar was, das nicht nur das 95.000 Jerseyshirt (wovon ich selbstredend auch noch ein paar habe) ohne großen Schnick-Schnack ist. (Oder vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man bei Sonnenscheint und Tageslicht auch wieder besser fotografieren kann? Also, theoretisch.)
Wenn ich aus dem Fenster gucke und blauen Himmel sehe, wenn sich sogar in mein Nordseiten-Zimmer ein bisschen Tageslicht verirrt und ich nicht die ganze Zeit die schiefe Deckenlampe anhaben muss… (Ohne Witz, sie hängt quasi seit ihrer Befestigung so besorgniserregend schief, dass ich seit Jahren jeden Tag damit rechne, von ihr erschlagen zu werden. Dummerweise tut sie das nämlich ziemlich genau über meinem Schreibtischstuhl.)
Wenn draußen nicht mehr nur das Surren und Quietschen so manchen Autos zu hören ist, sondern auch wieder das Zwitschern der Vögel, die langsam den Frühling ankündigen…
Wenn die Katze nicht mehr von Körbchen zu Bett zu Sofa zu Körbchen wechselt, sondern auch wieder häufiger draußen unterwegs ist und die aufkeimende Vegetation unter die Lupe nimmt

Na ja, lange Rede, kurzer Sinn, von der Frühlingssonne motiviert habe ich mir endlich mal ein Projekt vorgenommen, dass schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Nähliste steht. Ich hatte da nämlich mal eine Hose mit einem tollen Bund, dessen grobe Struktur ich gerne an einem Rock nacharbeiten wollte.

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Die Katze, die eben doch noch gerne im Bett liegt, hat mich dabei natürlich tatzkräftig unterstützt.

pelzige HilfeBevor es weitergehen kann muss ich aber erstmal Druckknöpfe aus Metall organisieren, und D-Ringe, die eben keine D-Form haben, sondern eckig sind. Wenn jemand eine Idee hat, welcher Suchbegriff hier zum Erfolg führen oder wo ich die herkriegen könnte: immer her damit.  Bisher bin ich etwas ratlos.
Na ja, und dann wäre da natürlich noch das Wenden einiger schmaler Stoffstreifen… eine Aufgabe, die ich auch jedes Mal auf’s Neue verfluche.

Karteileichen #4 – Willkommen im Spukschloss

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Während das Wetter draußen grau und trüb ist und gelegentlich mal ordentlich Nebel aufkommt ist die Assoziation mit einem mystischen Spukschloss doch nicht ganz so weit hergeholt, oder?
Deshalb fällt mir glaube ich spontan keine Karteileiche ein, die besser dazu passen würde – auch wenn das passende Wetter zum Tragen vielleicht nicht unbedingt nebelig und nass-kalt aussieht.

Haunted House 4
Es dürfte schließlich auch auf den Fotos ersichtlich sein, diesen kurzen Rock habe ich noch bei besserem Wetter fotografiert. Genäht habe ich ihn übrigens glaube ich als erstes Teil in London, damals in meinem ersten WG-Zimmer, bevor das Studium losging…

Haunted House 3
Hach, das waren noch Zeiten, alles geritzt und erstmal warten, bis es wirklich los geht… keine weiteren Pläne klar machen oder Bewerbungen schreiben…

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Den Schnitt oder viel mehr die Verarbeitung hab ich mir jedenfalls von der N&S-Userin „kleine Frau“ abgeguckt, die das mal in ihrem Work in Progress im Forum kurz erläutert hatte. Neben dem Bund mit Reißverschluss gibt es noch 8 Rockbahnen, ich meine es sind Tellersegmente, und das Ganze wurde zur Abwechslung mal links auf links zusammengenäht. Warum das? Weil dann Satinbänder drüberkamen, die die Nahtzugaben hervorragend verdecken.

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Das ist doch mal was anderes, oder? Außerdem geschickt genutzt, sodass innen keine Nahtzugaben mehr überstehen. Na ja, dass mir die Idee gefallen hat dürfte ja schon daran zu bemerken sein, dass ich sie nachgenäht habe.

Haunted House
Zusätzlich, um die Farbe noch mal aufzugreifen und einen Tick mehr Deko zu haben, hab ich nur noch besagtes Spukschloss von Urban Threads aufgestickt, das dem geneigten Leser vielleicht sogar bekannt vorkommen könnte.
Wenn ich so genau darüber nachdenke: Im Nachhinein betrachtet sind die Ähnlichkeiten zwischen abgewrakten Spukschlössern und der WG bzw. Londoner Wohnungen allgemein sogar größer als mir damals überhaupt klar war. Frappierend. Die Version auf meinem Rock gefällt mir da allerdings deutlich besser…

Winterliche Tarnung: steht.

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Dass ich auch an der Nähmaschine in den letzten Wochen nicht ganz faul war hab ich ja schon gesagt. Meistens beschränkt sich das anscheinend auf Fotos, aber diesmal habe ich meine Mutter dankenswerterweise dazu bekommen, ein paar Bilder zu machen. (Nachdem der gewünsche Bildausschnitt dann geklärt und sie extra für mich in die Hocke gegangen war… na ja, seht selbst. Sonst macht sie nämlich bevorzugt Fotos aus ihrer mir gegenüber erhöhten Perspektive und schneidet irgendwas ab oder hat viel zu viel Bildrand, was alles nicht sehr vorteilhaft aussieht. Aber immerhin macht sie es überhaupt. Danke, Mama!)

Bis vor kurzem war nämlich finde ich perfektes „Rock-und-Strumpfhose-Wetter“. Bei lauwarmen, herbstlichen Sonnenstrahlen hatte ich da richtig Lust drauf und so habe ich noch einen Rock genäht, als hätte ich nicht schon genug. Aber irgendwas ist ja immer: entweder zu viel Stoff oder zu viele Nähwerke. Oder beides.
Als ich den Rock mit der abgebildeten Strumpfhose dann die Tage anhatte war es mit 7-8°C dummerweise doch schon etwas kühl, darauf war ich augenscheinlich nicht eingestellt gewesen, aber glücklicherweise habe ich ja auch noch dickere Strumpfhosen für’s nächste Mal.

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Der Rock ist nach dem wunderbar-wandelbaren Schnitt zum „Wednesday Winterrock“ von N&S entstanden, den ich immer wieder gerne nutze. Einfach, schnell, verlässlich und trotzdem sehr kleidsam. Nur einen kleinen Schlitz in einer der vorderen Nähte habe ich diesmal hinzugefügt.

Tarnrock 4
Der Stoff war übrigens ein größeres Reststück, das ich auch mal im N&S-Forum im Flohmarkt erstanden habe. Dadurch, dass er recht fest und dick ist hat der Rock auch richtig schön Stand.

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Ansonsten gibt’s zu diesem einfachen Teil gar nicht viel zu sagen. Saum und Bund sind wieder mit Schrägband verstürzt wie ich es so gerne mache, das hat auch den Vorteil, dass gerade bei dem festen Stoff beides nicht zu dick und steif wird.

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Auf der Rückseite verbirgt sich ein Reißverschluss hinter einem kleinen Übertritt, ähnlich wie bei einer Hose.

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Weißt du wie viel Sternlein stehen?

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Schon wieder ein Post, der mit einem Kinderlied anfängt, Schande über mich.

Damals auf dem Stoffmarkt hab ich ja eine graue Baumwolle mit großen Sternen gekauft, die hab ich jetzt endlich verarbeitet. Das heißt, genau genommen kommt jetzt der zweite Teil der Fotosession von neulich, also ist das auch schon wieder etwas her. Da hatte ich wohl einen kleinen Lauf., an der Nähmaschine und dem Fotoapparat. Geworden ist daraus ein 3/4-Tellerrock, weil ich befürchtete, dass die Sterne bei einem ganzen Teller irgendwie untergehen oder zu unruhig werden könnten.

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Der hat aber trotzdem noch eine ordentliche Saumweite.

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Dinge, die auf Taille enden, wie herkömmliche Tellerröcke, machen mich allerdings wahnsinnig, das Gefühl kann ich gar nicht leiden, deshalb hab ich einen Sattel genäht, der von der Hüfte bis zum Hintern reicht. Das lässt letzteren vermutlich auch weniger ausladend wirken. Der schließt seitlich mit einem Reißverschluss, den ich intelligenterweise nicht mit fotografiert habe, weil er sich auf der anderen Seite befindet.

Sternchenrock (2)
Weil das Muster am Übergang natürlich nicht zusammen passt habe ich außerdem spontan schwarze Paspeln dazwischen gesetzt um den Bruch etwas zu entschärfen und nicht ganz so offensichtlich zu machen.
Die ist übrigens nicht geschwungen, das liegt nur an meinem Entenarsch der Perspektive und Körperhaltung. Wobei, das wäre eigentlich auch keine schlechte Idee.

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Zusätzlich hab ich mir den angesetzten Bund und die Weite des Rockes zu Nutze gemacht um endlich mal wieder Taschen einzubauen. Diese simplen Eingriffexemplare befinden sich mehr oder weniger versteckt zwischen Rockteil, Paspel und Bund, ganz ohne das Muster nochmal zu brechen.

Sternchenrock (9)

Von weitem fällt auch gar nicht mehr auf, dass sich die Tasche ohne Füllung etwas nach außen schiebt.

Sternchenrock (4)
Ärgerlicherweise hat der Stoff allerdings einen Webfehler, der mir leider erst nach dem Zuschneiden aufgefallen ist. Ausgerechnet auf einem Rockteil, sodass auch nicht genug Stoff für’s neu zuschneiden da war. Ich hab das beschädigte Teil also grummelnd als Rückseite verwendet und werde bei Gelegenheit versuchen, es mit Farbe ein wenig zu kaschieren.

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